Blick ins Buch

Romane

Das Leben kleben

3,7(27)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Georgie Sinclair steht vor einem Scherbenhaufen: Die Ehe mit ihrem Mann geht in die Brüche, ihr halbwüchsiger Sohn ist fasziniert von Weltuntergangs-Websites, und ihren Job bei der Fachzeitschrift "Klebstoff" findet sie auch nur bedingt interessant. Da trifft sie plötzlich Mrs Shapiro, und die verschrobene 80-Jährige - oder ist sie doch schon 96 Jahre alt? - samt ihrer sieben Katzen bringt Georgies Leben gehörig durcheinander. Denn zuallererst, so sagt sie, braucht Georgie einen neuen Mann, und Mrs Shapiro streckt gekonnt ihre erfahrenen Fühler aus.

(Laufzeit: 5h 04)

Editionen (5)

ISBN9783844505948
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum07.04.10

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

5 Rezensionen

3,7

Tippen zum Filtern

  • cutebutpsycho
    cutebutpsycho

    7 Follower

    5,0

    Sehr schönes Buch,anders als man erwartet mit viel Hintergrund und Herz. Sehr zu empfehlen.

    1. Nov. 2025

  • gedankenfluege
    gedankenfluege

    48 Follower

    3,0

    Skuriel und doch so normal.

    Meine Gedanken zum Buch Das Buch lag laaaange auf meinem SuB. Es kamen einfach immer andere Bücher dazwischen, obwohl mir der Titel eigentlich sehr gefallen hat, etwas ausgefallen und lässt viel Spielraum für die Geschichte. Auch wenn der Originaltitel etwas anders lautet, nämlich „We Are All Made of Glue“. Gefällt mir der deutsche Titel besser.  Was das Cover angeht, ja, das ist okay, find ich jetzt nicht sehr originell. Die Autorin kannte ich bin jetzt nicht, von ihr gibts aber 2 weitere Bücher so viel ich gesehen habe. Ob ich die je lesen werde, ich denke es eher nicht. Obwohl mich die Geschichte am Ende doch noch gut unterhalten konnte. Die Geschichte spiel Anfang der 2000er Jahre in England. Und hat viele Themen welche behandelt werden. Es geht um Freundschaft, Liebe, Neuanfang, um das Thema 2. Weltkrieg, Juden, Palästinenser, Pubertät, Familiengeheimnis, Vertrauen und Vergebung. Ja, da kommt wirklich einiges zusammen aber Marina Lewycka hat es wirklich geschafft daraus eine unterhaltsame Geschichte zu kreieren auch wenn diese sehr exzentrisch ist. Auch im Aufbau ist das Buch etwas anders als üblich. Darum kam ich auch erst gar nicht so gut in die Geschichte rein. Georgine ist eine ganz gewöhnlich Frau. Sie hat einen Mann und 2 Kinder, Junge und Mädchen. Währen das Mädchen schon 20 ist und grade in der Ausbildung zur Lehrerin ist, ist Ben in der Pubertät und macht grade eine etwas schwierige Zeit durch. Und das nicht nur weil seine Mutter den Vater zum Teufel gejagt hat. Georgine schlägt sich also durch den neuen Alltag, zwischen ihrer Arbeit als Redaktorin bei einem Fachmagazin für Klebstoffe und der neuen Rolle als Alleinerziehenden.Eines Tages trifft sie auf eine alte Katzenlady, im ersten Moment dachte sie sie sei Obdachlos, bis sie dann rausfand das sie in einem heruntergekommenen Haus, ganz alleine, nur mit ihren Katzen wohnt. Widerwillig wird sie in das Leben dieser alten Dame hineingezogen bis daraus eine wirklich Freundschaft entsteht. So gewöhnlich Georgie ist, so „gewöhnlich“ sind alle anderen Mitstreiter dieser Geschichte, vom Handwerker über die Immobilienmakler und die vom Sozialdienst. Alles Charaktere die man selber auch kennen könnte. Unaufgeregt, nicht spektakulär, alltagstauglich. Aber mit Nichten langweilig. Ausser eben die alte Dame, Mrs. Shapiro, sie scheint auf den ersten Blick ziemlich verrückt zu sein, also im wörtlichen Sinne, aber das ist sie nicht, das merkt auch Georgine, sie ist einfach sehr exzentrisch und lässt sich nicht herum kommandieren und sie ist hütet Geheimnissen und das schon seit Jahrzehnten. Mein Fazit… Ein unterhaltsamer Roman, mit vielen Lebensthemen die einen nicht nur nachdenklich machen sondern auch zum schmunzeln bringen können. Ich kann das Buch jedem empfehlen der ein Herz für schrullige alte Damen hat und nicht abgeneigt ist auch ein bisschen über die Geschichte des 2.Weltkrieges zu erfahren.

    10. Sept. 2023

  • coryrose
    coryrose

    24 Follower

    4,0

    Ich bin gut reingekommen, die Geschichte wird aus einer recht gewöhnlichen Ehefrau und Mutter erzählt, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat und dann ihre egozentrische jüdische Nachbarin kennenlernt und sich plötzlich irgendwie für sie verantwortlich fühlt. So kommt es, dass sie selbst in allerlei skurrile Situationen verwickelt wird und vieles über die Nachbarin und auch die Menschen, die plötzlich in ihrem Leben auftauchen, erfährt. Der schreibstil ist leicht und sehr bildlich, ein paar wiederholungen waren nervig und auch die kurzen passagen von dem Roman, an dem die Protagonistin arbeitet, hat mich eher weniger interessiert und hat der Geschichte nicht wirklich etwas beigetragen. Vieles hat sich am Ende für mein empfinden fast zu einfach gelöst, aber andererseits schaffte das auch einen hoffnungsvollen Rahmen am Ende des Buches. Sehr interessant fand ich die Erzählungen aus dem 2. Weltkrieg und der Konflikt zwischen den Juden und Palästinensern. Am Ende zeigt sich.. Jede Seite und jeder Mensch hat seine Sicht, das Leben ist nicht schwarz und weiß und die Wahrheit und die Verbindung zwischen uns Menschen liegt irgendwo dazwischen....

    4. Feb. 2024

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marina Lewycka

Marina Lewycka, aus einer ukrainischen Familie stammend, wurde 1946 in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und kam mit ihren Eltern von dort aus nach England. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University. Ihr erster Roman "Geschichte des Traktors auf Ukrainisch" wurde ein internationaler Bestseller.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick