Blick ins Buch

Fantasy

Die Kinder Húrins

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Über das Buch

In den Ältesten Tagen Mittelerdes, lange vor dem "Herrn der Ringe", wird Húrin von Morgoth, dem Schwarzen Feind, gefangen genommen und verflucht. Sein tapferer Sohn Túrin nimmt den Kampf gegen die dunkle Macht auf, um seine Famlie zu rächen und einem düsteren Schickal zu entgehen.
Gert Heidenreich liest "Die Kinder Húrins" Wort für Wort: Er erzählt von Orks und Drachen, von Krieg und finsteren Machenschaften, aber auch von Freundschaft und Treue, Mut und Tapferkeit. Erst mit der Stimme Gert Heidenreichs wird die Welt J.R.R. Tolkiens lebendig.

Editionen (6)

ISBN9783844505917
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum02.03.10

Rezensionen & Bewertungen

160 Bewertungen

23 Rezensionen

4,1

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  • otterhexe
    otterhexe

    97 Follower

    4,5

    |Dein Schicksal liegt in dir, nicht in deinem Namen|

    Die Kinder Hurins ist eine Erzählung aus dem ersten Zeitalter und spielt lange vor den Geschehnissen aus "der Hobbit" und "Der Herr der Ringe". Tolkien hat eine große Anzahl an Gedichten und Prosatexten geschrieben, teilweise unvollendet. Sein Sohn Christopher Tolkien stellte einige seiner Erzählungen zusammen, um daraus eine volle Erzählung zu entwickeln. Ich finde das muss man wissen, bevor man die Geschichte ließt, da Christopher im Anhang selbst schreibt,dass es eine "künstliche" Geschichte ist, die eigentlich aus vielen kleinen Erzählungen besteht. Aber alles im Detail findet sich im Anhang. Ich würde tatsächlich empfehlen vorher das Silmarilion gelesen zu haben und Beren und Luthien. Im Vorwort wird sich einiges zur politischen Situation nochmal zusammen gefasst, aber ich denke, kam sollte ein bisschen Vorwissen haben. Ich habe aber teilweise auch nochmal chatti gefragt, um mein Wissen aufzufrischen. Wenn man erstmal verstanden hat, was gerade Thema ist, kommt man gut in die Handlung rein. Die Handlung spielt zu der Zeit, als Morgoth Bosheit sich ausbreiten und ich muss sagen, dass seine Macht und Bosheit an dieser Geschichte sehr stark zur Geltung kommen. Es ist kein cozy Roman, sondern, eine wirklich düstere und dramatische Geschichte, in der aber Menschen, Elben , sogar Zwerge , Orks und ein Drache vorkommen und man gute Einblicke in das erste Zeitalter bekommt. Mich hat die Geschichte sehr unterhalten, aber auch erschüttert.

    14. März 2026

  • lukas_0422
    lukas_0422

    13 Follower

    5,0

    Von Túrin Turambar - Die längste Geschichte des „Silmarillion” und als Narn i Hîn Húrin das längste Lied der Elben. Und gleichzeitig das erste Buch von J.R.R. Tolkien, das ich gelesen habe.

    Wie man meiner Bewertung entnehmen kann, halte ich das Buch für ein Meisterwerk. Natürlich liegt dies zu einem großen Teil an dem fantastischen Schreibstil Tolkiens und der Schilderung des Unglücks Túrin - Angefangen mit dem Fortziehen von Zuhause, den Mord an Saeros, das Leben unter den Geächteten, den Verrat Mîms, den Mord an seinem geliebten Beleg, die Liebe zu Finduilas, Nargothronds Untergang und Finduilas Tod und zuletzt die Hochzeit mit seiner Schwester und ihre Schwangerschaft, sowie ihren Sturz in die Cabed Naeramarth („A Túrin Turambar Túrin ambartanen: Meister des Schicksals, vom Schicksal gemeistert”). Und Letzten Endes seinen Suizid nach dem Erfahren der Wahrheit, dass er seine Schwester geheiratet hat („Gegrüßt seist du, Gurthang! Keinen Herrn kennst du und keine Treue, nur gegen die Hand, die dich regt. Kein Blut verschmähst du. Ist also Túrin Turambar dir genehm, und wirst du ihm ein rasches Ende machen?” Und aus der Klinge sprach eine kalte Stimme, die ihm Antwort gab: „Fürwahr, freudig trinken will ich dein Blut, dass ich das Blut Belegs, meines Herrn, vergesse und Brandir, des zu Unrecht Erschlagenen. Ich will dich rasch töten.” Da setzte Túrin das Heft auf den Boden und stürzte sich in Gurthangs Spitze, und die schwarze Klinge nahm ihm das Leben.) Noch besser als das Silmarillion führt „Die Kinder Húrins” die Leiden Túrins und später auch seiner Schwester aus, dazwischen Illustrationen von Alan Lee, die das Buch noch mehr abrunden. Lieblingskapitel: Kapitel 3 - Der Wortstreit zwischen Húrin und Morgoth Kapitel 11 - Der Untergang von Nargothrond Kapitel 17 - Glaurungs Tod Gesamtbewertung: 10/10

    15. Sept. 2024

  • panther182
    panther182

    10 Follower

    4,0

    Schön, aber tragisch, aber schön. Man möchte Turin oft einfach nur schütteln.

    14. Feb. 2024

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über J.R.R. Tolkien

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine »Lúthien«, die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er die Prüfung zum M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlinson and Bosworth Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhielt er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt im »Silmarillion«, dem »Herrn der Ringe« und dem »Hobbit« hatte. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

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