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Informativ und spannend!
Das Buchcover - dramatisch in rot - ist ein Blickfang; gemeinsam mit dem Buchtitel setzt es bereits ein intensives Signal, bevor man überhaupt mit dem Lesen begonnen hat. Es geht um nichts Geringeres als um eines der drängendsten Probleme unserer Zeit, den Klimaschutz, vor geopolitischem Hintergrund. Dabei treffen die junge Klimaaktivistin Tessa Hansen und von ihr vertreten der westliche Wertekanon auf die Finanzinvestorin Shannon O'Reilly, die zum Schutz des Klimas bereit ist, in ein klimaneutrales Projekt Chinas, wo Menschenrechte durch den Staat eingeschränkt werden, einzutreten. Die Frage, in welchem Umfang man seine Werte und Überzeugungen zum Zwecke des Klimaschutzes aufgeben kann und ggf. muss, belastet die Beziehung der beiden Frauen schon bald. Diese Frage in Verbindung mit der unzureichenden Wirkkraft ihrer Aktivitäten stürzt Tessa in eine existentielle Krise. Genau in diesem Moment aber wird Tessa durch Shannon nicht aufgefangen und so bleibt der Beigeschmack einer konstruierten Beziehung, die allein dem Zweck des Austauschs von Argumenten dient, die aber sind gut gesetzt und regen zum Nachdenken an. Insofern ist "Die Welt kippt" kein Buch für Zwischendurch. Das war angesichts des hochaktuellen Themas, der weltpolitischen Hintergründe und der gegensätzlichen Wertmaßstäbe auch nicht zu erwarten. Ich habe das Buch immer mal wieder beiseite gelegt und die Gedankengänge auf mich wirken lassen. Zudem forderten die regelmäßigen Perspektivwechsel gerade zu Beginn meine Aufmerksamkeit; ich brauchte eine Weile, um in das Buch hineinzukommen. Insgesamt ein äußerst informatives und spannendes Erstlingswerk mit einigen Längen und meiner Meinung nach entbehrlichen Sequenzen.
16. März 2026
Informativ und spannend!
Das Buchcover - dramatisch in rot - ist ein Blickfang; gemeinsam mit dem Buchtitel setzt es bereits ein intensives Signal, bevor man überhaupt mit dem Lesen begonnen hat. Es geht um nichts Geringeres als um eines der drängendsten Probleme unserer Zeit, den Klimaschutz, vor geopolitischem Hintergrund. Dabei treffen die junge Klimaaktivistin Tessa Hansen und von ihr vertreten der westliche Wertekanon auf die Finanzinvestorin Shannon O'Reilly, die zum Schutz des Klimas bereit ist, in ein klimaneutrales Projekt Chinas, wo Menschenrechte durch den Staat eingeschränkt werden, einzutreten. Die Frage, in welchem Umfang man seine Werte und Überzeugungen zum Zwecke des Klimaschutzes aufgeben kann und ggf. muss, belastet die Beziehung der beiden Frauen schon bald. Diese Frage in Verbindung mit der unzureichenden Wirkkraft ihrer Aktivitäten stürzt Tessa in eine existentielle Krise. Genau in diesem Moment aber wird Tessa durch Shannon nicht aufgefangen und so bleibt der Beigeschmack einer konstruierten Beziehung, die allein dem Zweck des Austauschs von Argumenten dient, die aber sind gut gesetzt und regen zum Nachdenken an. Insofern ist "Die Welt kippt" kein Buch für Zwischendurch. Das war angesichts des hochaktuellen Themas, der weltpolitischen Hintergründe und der gegensätzlichen Wertmaßstäbe auch nicht zu erwarten. Ich habe das Buch immer mal wieder beiseite gelegt und die Gedankengänge auf mich wirken lassen. Zudem forderten die regelmäßigen Perspektivwechsel gerade zu Beginn meine Aufmerksamkeit; ich brauchte eine Weile, um in das Buch hineinzukommen. Insgesamt ein äußerst informatives und spannendes Erstlingswerk mit einigen Längen und meiner Meinung nach entbehrlichen Sequenzen.
16. März 2026







