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Ein plötzlicher Todesfall

3,4(242)
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Über das Buch

Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?

Editionen (10)

ISBN9783843705165
VerlagUllstein Ebooks in Ullstein Buchverlage
Erscheinungsdatum02.12.13
Seitenzahl592

Rezensionen & Bewertungen

242 Bewertungen

40 Rezensionen

3,4

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  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    2,5

    Ein plötzlicher Todesfall - Manchmal verändert ein einziger Moment alles (abgeschlossen 21.02.2026)

    In diesem Roman erzählt J. K. Rowling von einer englischen Kleinstadt, in der nach einem plötzlichen Tod Streit und Intrigen ausbrechen. Hinter der ruhigen Fassade zeigen sich Neid, Vorurteile und große soziale Probleme. Das Thema ist ernst und realistisch. Der Gegensatz zwischen dem reichen Ortskern und der armen Siedlung steht im Mittelpunkt. Allerdings gibt es sehr viele Figuren, was das Lesen manchmal unübersichtlich macht. Viele Charaktere wirken unsympathisch, sodass man wenig mit ihnen mitfühlt. Außerdem zieht sich die Handlung stellenweise in die Länge. Der Roman ist ein gewagter Schritt und ganz anders als frühere Bücher der Autorin. Gerade deshalb wirkt er überraschend – aber auch nicht ganz passend zu dem, was man sonst von ihr kennt. Fazit: Mutig und gesellschaftskritisch, aber nicht besonders spannend oder mitreißend. Von mir daher nur 5 von 10 P.

    Ein plötzlicher Todesfall - Manchmal verändert ein einziger Moment alles (abgeschlossen 21.02.2026)

    21. Feb. 2026

  • kim94
    kim94

    46 Follower

    1,0

    Ich glaube viele haben hier wegen J. K. Rowling zugegriffen, weil sie von Harry Potter begeistert waren. Hier passiert jedoch nichts. Es wird viel beschrieben, kommt jedoch nicht wirklich Spannung auf

    3. Juli 2025

  • igela
    igela

    151 Follower

    4,0

    Barry Fairbrother, Gemeinderat und wichtige Stütze des örtlichen Ruderclubs, stirbt an seinem Hochzeitstag auf dem Weg zum Essen im Golfclub. Das ganze Städtchen Pagford ist geschockt. Sein frei gewordener Sitz im Gemeinderat lässt jedoch einige Anwohner ihre Trauer und ihren Schock schnell vergessen. Denn dieser Sitz ist begehrt, verspricht er doch Ansehen und Macht. Dies war mein erstes Buch der Autorin und da ich ihre bekannten Harry Potter Bücher nicht gelesen habe, konnte ich mich unvoreingenommen auf dieses Buch einlassen. Gleich zu Beginn bombardiert die Autorin ihre Leser regelrecht mit Figuren. Die ersten hundert Seiten hat mir der Kopf geschwirrt und oft konnte ich nicht einordnen, wer denn nun schon wieder wer ist und in welchem Verhältnis zu den anderen Figuren steht. Unglücklicherweise hat J.K.Rowling keine Figur ins Zentrum gerückt, sondern stellt an die 30 Figuren kapitelweise ins Zentrum. Daher fiel es mir sehr schwer mich in der Geschichte einzufinden, dies dauerte die Hälfte des Buches. Ab der Hälfte konnte ich die Figuren, ihre unterschiedlichen Leben auseinanderhalten und die Handlungsstränge gingen ineinander über. Einzelne Passagen, wie zum Beispiel die der Schülerin, die vom verstorbenen Fairbrother gefördert wurde und aus einem kaputten Elternhaus kommt, haben mich berührt. Gemeinsam haben die vielen Nebenstränge, dass sie schlussendlich alle irgendwie mit dem Tod von Barry Fairbrother verbunden sind. Dafür muss man als Leser oft in den hintersten Winkel der Fassaden von Pagford sehen. Fassaden, die von ihren Bewohnern errichtet wurden und mehrheitlich mehr Schein als Sein darstellen. Da liest man von eben dieser Schülerin. Sie lebt zusammen mit einer drogenabhängigen Mutter und einem kleinen Bruder und müsste es eigentlich besser wissen, gerät jedoch in ähnliches Fahrwasser wie die Mutter. Sie ist die tragische Figur in der Geschichte und das Ende hat mich überrascht. Dann ist da das tyrannische Familienoberhaupt, der beide Söhne und seine Ehefrau drangsaliert. Oder die Sozialarbeiterin, die in einer Beziehung lebt, in der sie weder glücklich ist, noch geliebt wird. Es geht so einiges ab im Leben der Bewohner von Pagford und J.K. Rowling erzählt es uns haarklein und bis ins letzte Detail. Ich gestehe, dass ich an die 200 Seiten benötigte bis ich in der Geschichte angekommen bin. Ab da hat mir "Ein plötzlicher Todesfall" gefallen.

    20. Okt. 2025

3 von 40 Rezensionen

Autorin / Autor

Über J. K. Rowling

J.K. Rowling ist die Autorin der Harry Potter-Bücher. Weltweit wurden ihre Bücher in 73 Sprachen übersetzt und haben über 450 Millionen Leser gefunden. J. K. Rowling, die mit zahlreichen Literaturpreisen, wie z. B. dem Hans-Christian-Andersen-Preis, ausgezeichnet wurde, unterstützt über ihre Stiftung Volant zahlreiche gemeinnützige Projekte.

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