Blick ins Buch

Romane

Aufstand der Fischer von St. Barbara

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Über das Buch

Als die Soldaten sich zurückzogen, Andreas auf der Flucht erschossen wurde und Hull, der Fremde von der anderen Insel, gefangengenommen war, sah St. Barbara aus wie in jedem Sommer. Die Ruhe war wieder hergestellt. Anna Seghers gestaltete ihre berühmte Erzählung als große Parabel einer Niederlage, aus der die Hoffnung wächst. Für „Aufstand der Fischer von St. Barbara“, 1928 als erste Buchveröffentlichung von Anna Seghers erschienen, und für die Erzählung „Grubetsch“ erhielt die Autorin den hochangesehenen Kleistpreis. Hans Henny Jahnn zur Begründung: „Bei großer Klarheit und Einfachheit der Satz- und Wortprägung findet sich in den beiden Novellen ein mitschwingender Unterton sinnlicher Vieldeutigkeit, der den Ablauf des Geschehens zu einer spannenden Handlung macht.“

Editionen (8)

ISBN9783841207098
VerlagAufbau digital
Erscheinungsdatum01.07.13
Seitenzahl119

Rezensionen & Bewertungen

10 Bewertungen

2 Rezensionen

3,6

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  • gbbd
    gbbd

    34 Follower

    3,0

    Plätschert, nichts Besonderes. An einem Abend „mal schnell“ gelesen.

    Plätschert, nichts Besonderes. An einem Abend „mal schnell“ gelesen.

    6. Okt. 2023

  • aglaja
    aglaja

    3 Follower

    4,0

    Sehr atmosphärisch, hier sticht die Sprache heraus und deutet an, was im „Transit“ und „Das siebte Kreuz“ zur Meisterschaft wird. Nach „Die Überfahrt“ hat mich dieses Büchlein wieder mit Anna versöhnt:-)

    14. Jan. 2026

Autorin / Autor

Über Anna Seghers

Netty Reiling wurde 1900 in Mainz geboren. (Den Namen Anna Seghers führte sie als Schriftstellerin ab 1928.) 1920-1924 Studium in Heidelberg und Köln: Kunst- und Kulturgeschichte, Geschichte und Sinologie. Erste Veröffentlichung 1924: „Die Toten auf der Insel Djal“. 1925 Heirat mit dem Ungarn Laszlo Radvanyi. Umzug nach Berlin. Kleist-Preis. Eintritt in die KPD. 1929 Beitritt zum Bund proletarisch- revolutionärer Schriftsteller. 1933 Flucht über die Schweiz nach Paris, 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs. 1941 Flucht der Familie auf einem Dampfer von Marseille nach Mexiko. Dort Präsidentin des Heinrich-Heine-Klubs. Mitarbeit an der Zeitschrift „Freies Deutschland“. 1943 schwerer Verkehrsunfall. 1947 Rückkehr nach Berlin. Georg-Büchner-Preis. 1950 Mitglied des Weltfriedensrates. Von 1952 bis 1978 Vorsitzende des Schriftstellerverbandes der DDR. Ehrenbürgerin von Berlin und Mainz. 1978 Ehrenpräsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR. 1983 in Berlin gestorben. Romane: Die Gefährten (1932); Der Kopflohn (1933); Der Weg durch den Februar (1935); Die Rettung (1937); Das siebte Kreuz (1942); Transit (1944); Die Toten bleiben jung (1949); Die Entscheidung (1959); Das Vertrauen (1968). Zahlreiche Erzählungen und Essayistik.

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