»Das ist eine DAISY-Ausgabe, ein Hörbuch in einem speziellen MP3-Format. Verpackt ist es in einer Amaray/DVD-Box mit Punktschriftaufkleber für Blinde und Sehbehinderte Hörer. Das Hörbuch gibt es darüber hinaus inhaltsgleich auch in einer Audio-CD-Ausgabe.«
»Ich bin der Tod 3.0 …«
Ein Mädchen liegt auf den Gleisen. Gefesselt. Eine Lok nähert sich, versucht zu bremsen, erfolglos. Kein Rumpeln oder Zittern, nur das jämmerliche Quietschen von Metall auf Metall. Ein zerstörter Körper. Eine Menge Blut. Ein Selbstmord?
Andreas kann nicht glauben, dass seine 15-jährige Nichte Kathi sich das Leben genommen hat – und schon gar nicht auf diese Weise. Auch ihre Klassenlehrerin hat Zweifel. Aber sie weiß, dass Kathi sich in ihren letzten Wochen für den Tod interessierte. Sehr sogar. Kathis Freundinnen zeigen Andreas morbide Filmchen, die sie auf ihrem Handy gespeichert hat, und bald findet er heraus, dass Kathi Mitglied in einem Forum war, das sich Deathbook nennt. Darin tummeln sich Tausende, die Videos sehen wollen. Videos, in denen Menschen in Bedrängnis gebracht werden. Bedroht werden. Sterben. Doch wer Mitglied im Deathbook wird, muss zahlen …
Mit seiner markanten, eindringlichen Stimme treibt Simon Jäger die Spannung von Andreas Winkelmanns Thrillern ins Unermessliche.
DAISY steht für Digital Accessible Information System. Die DAISY-Hörbücher des Argon-Verlages verbinden Hörbücher im MP3-Format mit Elementen des Booklets. Der Hörer kann von Kapitel zu Kapitel oder von Satz zu Satz springen. Dabei kann die Sprechgeschwindigkeit reguliert und Lesezeichen können gesetzt werden. DAISY-Hörbücher können mit einem speziellen Abspielgerät oder über den Computer genutzt werden: Freewares dafür sind auf den CDs enthalten. Die meisten MP3-Player spielen DAISY-Hörbücher ebenfalls ab, allerdings ohne DAISY-Funktionalität.
Eins dieser Bücher ,bei denen man sagen kann.. Endlich hab ich es beenden können :-)
Nicht weil es nicht gut war, sondern weil ich viel zu lange daran gelesen habe aufgrund von wenig Zeit. Dabei war die Geschichte sehr spannend und realistisch gar nicht so weit hergeholt.
Die Mitte zog sich ein wenig, dass Ende war dann wieder sehr fesselnd.
Das Nachwort des Autors hat mich allerdings noch mehr interessiert.
Mag die Art wie Winkelmann erzählt, sich selbst als Protagonist in dem Buch einbringt und den Nachhall der Geschichte im Kopf bleibt.
QR Codes warnen schon immer gruselig ,jetzt noch mehr :-D.
22. Feb. 2026
4,0
Eins dieser Bücher ,bei denen man sagen kann.. Endlich hab ich es beenden können :-)
Nicht weil es nicht gut war, sondern weil ich viel zu lange daran gelesen habe aufgrund von wenig Zeit. Dabei war die Geschichte sehr spannend und realistisch gar nicht so weit hergeholt.
Die Mitte zog sich ein wenig, dass Ende war dann wieder sehr fesselnd.
Das Nachwort des Autors hat mich allerdings noch mehr interessiert.
Mag die Art wie Winkelmann erzählt, sich selbst als Protagonist in dem Buch einbringt und den Nachhall der Geschichte im Kopf bleibt.
QR Codes warnen schon immer gruselig ,jetzt noch mehr :-D.
Wieder einmal ein Buch von Andreas Winkelmann – und ich muss es gleich zu Beginn loswerden: Einer der Hauptprotagonisten trägt in diesem Roman tatsächlich den Namen Andreas Winkelmann. 😳
Natürlich schoss mir sofort eine Frage durch den Kopf: Wie viel von diesem Protagonisten steckt wohl im Autor selbst? Ist das nur ein raffinierter Kunstgriff? Ein Spiel mit Identität? Oder vielleicht doch ein kleiner, versteckter Blick hinter die Kulissen? Diese Gedankenspiele haben mich von Anfang an gepackt – und genau das liebe ich an seinen Büchern: Sie beginnen nicht einfach, sie ziehen dich hinein.
Doch nun direkt zur Geschichte.
🕳️ Wenn das Internet zum Abgrund wird
Jugendliche finden den Tod.
Und niemand weiß warum.
Keine Indizien. Keine klaren Hinweise. Nur Fassungslosigkeit.
Allein diese Ausgangslage hat mir schon einen Kloß im Hals beschert. Und dann – irgendwann – taucht ein QR-Code auf. Ein scheinbar harmloses schwarzes Muster. Doch dahinter verbirgt sich ein Forum namens Desbook.
Und ab hier wurde es für mich wirklich beklemmend. Sehr beklemmend. 😰
Denn wer diesem Forum beitritt, bekommt eine Aufgabe:
Er soll einem Menschen beim Sterben zusehen.
Und dieses Sterben filmen.
Und veröffentlichen.
Und wenn er es nicht tut?
Dann wird er selbst sterben.
Allein diese Vorstellung hat mich innerlich erschüttert. Dieses perfide Spiel mit Angst, Gruppenzwang und digitaler Manipulation ist so grausam realitätsnah, dass es weh tut. Es ist keine ferne Dystopie – es fühlt sich beängstigend nah an.
👨👩👧👦 Als Vater trifft es doppelt
Ich bin Vater. Und ich kann euch sagen: Mehr als einmal musste ich schlucken.
Denn hier wird nicht nur ein einzelner Mensch in den Abgrund gestoßen. Hier zerbrechen Familien. Hier werden Eltern mit einer Realität konfrontiert, die sie nicht begreifen können. Und das ist eine Erfahrung, die kein Vater und keine Mutter jemals machen möchte.
Diese Ohnmacht.
Diese Frage nach dem „Warum“.
Dieses Gefühl, sein eigenes Kind nicht mehr zu erreichen.
Das hat mich tief getroffen. 💔
Winkelmann zeigt hier nicht nur die Grausamkeit eines digitalen Albtraums, sondern auch, wie verletzlich unsere Familienstrukturen im Zeitalter von anonymen Online-Foren geworden sind. Das ist keine bloße Thriller-Story – das ist eine Mahnung.
✍️ Schreibstil, der unter die Haut geht
Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist – wie immer – faszinierend.
Er schreibt klar.
Er schreibt einfach.
Aber er schreibt so prägnant und intensiv, dass sich die Spannung Schicht für Schicht aufbaut.
Teilweise standen mir wirklich die Haare zu Berge. 😨
Was ich besonders hervorheben möchte: Seine Beschreibungen sind unglaublich bildhaft. Für mich als fast blinden Menschen ist das ein Geschenk. Ich „sehe“ seine Geschichten beim Lesen – oder besser gesagt: beim Hören. Die Szenen entfalten sich in meinem Kopf wie ein Film. Geräusche, Räume, Stimmungen – alles ist greifbar.
Und genau das macht für mich große Erzählkunst aus.
🔍 Die Botschaft hinter dem Thriller
Desbook ist mehr als nur ein spannender Thriller.
Es geht um Manipulation.
Um die Macht von anonymen Netzwerken.
Um Gruppendruck.
Und um die erschreckende Dynamik, die entsteht, wenn Menschen ihre moralischen Grenzen verschieben – aus Angst.
Was passiert mit uns, wenn wir glauben, keine Wahl mehr zu haben?
Wie weit würden wir gehen, um selbst zu überleben?
Diese Fragen bleiben. Und sie wirken nach.
🌫️ Mein Fazit
Ich kann bis jetzt jedes Buch empfehlen, das ich von Andreas Winkelmann gelesen habe – und auch dieses bildet da keine Ausnahme.
Es ist rasant.
Es ist spannend.
Es ist bedrückend.
Und es ist erschreckend nah an unserer Realität.
Dieses Buch hat mich emotional gefordert. Es hat mich nachdenklich gemacht. Und es hat mir wieder einmal gezeigt, wie dünn die Linie zwischen Sicherheit und Abgrund sein kann.
Wenn ihr starke Nerven habt und euch auf eine düstere, beklemmende Reise einlassen wollt, dann greift zu.
Und ich wünsche euch – im besten Sinne eines Thrillers – ganz viele schaurige Momente. 😈📚
28. Feb. 2026
4,5
Wie gefährlich das digitale Zeitalter sein kann.
Wieder einmal ein Buch von Andreas Winkelmann – und ich muss es gleich zu Beginn loswerden: Einer der Hauptprotagonisten trägt in diesem Roman tatsächlich den Namen Andreas Winkelmann. 😳
Natürlich schoss mir sofort eine Frage durch den Kopf: Wie viel von diesem Protagonisten steckt wohl im Autor selbst? Ist das nur ein raffinierter Kunstgriff? Ein Spiel mit Identität? Oder vielleicht doch ein kleiner, versteckter Blick hinter die Kulissen? Diese Gedankenspiele haben mich von Anfang an gepackt – und genau das liebe ich an seinen Büchern: Sie beginnen nicht einfach, sie ziehen dich hinein.
Doch nun direkt zur Geschichte.
🕳️ Wenn das Internet zum Abgrund wird
Jugendliche finden den Tod.
Und niemand weiß warum.
Keine Indizien. Keine klaren Hinweise. Nur Fassungslosigkeit.
Allein diese Ausgangslage hat mir schon einen Kloß im Hals beschert. Und dann – irgendwann – taucht ein QR-Code auf. Ein scheinbar harmloses schwarzes Muster. Doch dahinter verbirgt sich ein Forum namens Desbook.
Und ab hier wurde es für mich wirklich beklemmend. Sehr beklemmend. 😰
Denn wer diesem Forum beitritt, bekommt eine Aufgabe:
Er soll einem Menschen beim Sterben zusehen.
Und dieses Sterben filmen.
Und veröffentlichen.
Und wenn er es nicht tut?
Dann wird er selbst sterben.
Allein diese Vorstellung hat mich innerlich erschüttert. Dieses perfide Spiel mit Angst, Gruppenzwang und digitaler Manipulation ist so grausam realitätsnah, dass es weh tut. Es ist keine ferne Dystopie – es fühlt sich beängstigend nah an.
👨👩👧👦 Als Vater trifft es doppelt
Ich bin Vater. Und ich kann euch sagen: Mehr als einmal musste ich schlucken.
Denn hier wird nicht nur ein einzelner Mensch in den Abgrund gestoßen. Hier zerbrechen Familien. Hier werden Eltern mit einer Realität konfrontiert, die sie nicht begreifen können. Und das ist eine Erfahrung, die kein Vater und keine Mutter jemals machen möchte.
Diese Ohnmacht.
Diese Frage nach dem „Warum“.
Dieses Gefühl, sein eigenes Kind nicht mehr zu erreichen.
Das hat mich tief getroffen. 💔
Winkelmann zeigt hier nicht nur die Grausamkeit eines digitalen Albtraums, sondern auch, wie verletzlich unsere Familienstrukturen im Zeitalter von anonymen Online-Foren geworden sind. Das ist keine bloße Thriller-Story – das ist eine Mahnung.
✍️ Schreibstil, der unter die Haut geht
Der Schreibstil von Andreas Winkelmann ist – wie immer – faszinierend.
Er schreibt klar.
Er schreibt einfach.
Aber er schreibt so prägnant und intensiv, dass sich die Spannung Schicht für Schicht aufbaut.
Teilweise standen mir wirklich die Haare zu Berge. 😨
Was ich besonders hervorheben möchte: Seine Beschreibungen sind unglaublich bildhaft. Für mich als fast blinden Menschen ist das ein Geschenk. Ich „sehe“ seine Geschichten beim Lesen – oder besser gesagt: beim Hören. Die Szenen entfalten sich in meinem Kopf wie ein Film. Geräusche, Räume, Stimmungen – alles ist greifbar.
Und genau das macht für mich große Erzählkunst aus.
🔍 Die Botschaft hinter dem Thriller
Desbook ist mehr als nur ein spannender Thriller.
Es geht um Manipulation.
Um die Macht von anonymen Netzwerken.
Um Gruppendruck.
Und um die erschreckende Dynamik, die entsteht, wenn Menschen ihre moralischen Grenzen verschieben – aus Angst.
Was passiert mit uns, wenn wir glauben, keine Wahl mehr zu haben?
Wie weit würden wir gehen, um selbst zu überleben?
Diese Fragen bleiben. Und sie wirken nach.
🌫️ Mein Fazit
Ich kann bis jetzt jedes Buch empfehlen, das ich von Andreas Winkelmann gelesen habe – und auch dieses bildet da keine Ausnahme.
Es ist rasant.
Es ist spannend.
Es ist bedrückend.
Und es ist erschreckend nah an unserer Realität.
Dieses Buch hat mich emotional gefordert. Es hat mich nachdenklich gemacht. Und es hat mir wieder einmal gezeigt, wie dünn die Linie zwischen Sicherheit und Abgrund sein kann.
Wenn ihr starke Nerven habt und euch auf eine düstere, beklemmende Reise einlassen wollt, dann greift zu.
Und ich wünsche euch – im besten Sinne eines Thrillers – ganz viele schaurige Momente. 😈📚
Ich fande es okay, mir hat leider so ein wenig Spannung gefehlt. Und es hat sich ungemein gezogen.
12. Nov. 2025
3,5
Ich fande es okay, mir hat leider so ein wenig Spannung gefehlt. Und es hat sich ungemein gezogen.
12. Nov. 2025
3 von 16 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Andreas Winkelmann
Andreas Winkelmann entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Mit seinen abgründigen Thrillern eroberte er die Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus bei Bremen.