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Romane

Solange wir leben

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Über das Buch

Bestsellerautor David Safier erzählt die Geschichte seiner Eltern: Sie führt uns vom Wien des Jahres 1938, als sein Vater Joschi dort studierte, über die Gefängnisse der Gestapo bis nach Palästina, wo er als Barmann und Spion arbeitete und schließlich zur See fuhr.

Waltraud wächst als Tochter eines Werftarbeiters in Bremen auf. Im Krieg wird die Familie ausgebombt, wohnt jahrelang in einem Eisenbahnwagen. Als das Wirtschaftswunder kommt, ergattert Waltraut einen begehrten Ausbildungsplatz zur Verkäuferin.

Bei ihrer ersten Begegnung mit Joschi in einer Eisdiele läßt Waltraut ihn abblitzen. Aber der Matrose schreibt ihr Postkarten aus der ganzen Welt, bis er eines Tages mit einer Schreibmaschine unter dem Arm vor ihrer Tür steht. Und er bleibt. Die Liebe der beiden erlebt steile Höhenflüge und dramatische Schicksalsschläge. Wie muss das Band zwischen zwei Menschen beschaffen sein, um all dem zu trotzen?

Editionen (4)

ISBN9783839820193
VerlagArgon
Erscheinungsdatum18.04.23

Rezensionen & Bewertungen

139 Bewertungen

41 Rezensionen

4,4

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  • caroline1964
    caroline1964

    330 Follower

    4,0

    Gut geschriebene Lebensgeschichte!

    28. Sept. 2025

  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Follower

    4,0

    Der bekannte Autor David Safier hat die Lebensgeschichte seiner Eltern mit diesem Roman veröffentlicht. Die Geschichte ist interessant, die einzelnen Hintergründe der Eltern sehr unterschiedlich. Die Charaktere sind allzu menschlich und sehr nahbar.

    21. Juni 2026

  • evedo
    evedo

    29 Follower

    4,0

    Leben heißt leiden: einfühlsamer Familienroman über Trauma und Liebe.

    David Safier schreibt mit viel Einfühlungsvermögen und Sensibilität über die eigene Familiengeschichte. Von seinem Vater Joshi, der im Gegensatz zu den meisten seiner Angehörigen, den Holocaust überlebte und seiner Mutter Waltraud, die als Kriegskind im Bombenhagel und in Armut aufwuchs. In den Schilderungen beider Lebensgeschichte und schlussendlich der gemeinsamen Liebesgeschichte kommen Themen wie tragische, schmerzliche Verluste, Alkoholismus und Existenzängste zum Tragen. Waltraud erkannte schon früh: "Leben heißt leiden." Doch auch die sympathischen, humorvollen und starken Seiten der beiden Romanfiguren Joshi und Waltraud, mitsamt ihren Wünschen und Hoffnungen, finden ihren Platz im Herzen des Lesers. Da Safiers Eltern, wie die meisten Versehrten der Nachkriegszeit, ihren Schmerzen und Traumata mit Schweigen begegneten, handelt es sich bei dem Buch nicht um eine klassische Biografie, sondern um einen autofiktionalen Roman mit biografischen Elementen. Dieses ist möglicherweise ein Grund dafür, warum die Protagonisten zum Teil zwar emotional jedoch etwas flach beschrieben werden und der Gedanken- und Gefühlswelt mehr Tiefe gut getan hätte. Wer Leichtigkeit und Geschichten mit Happy End sucht, wird von dem Buch wohl eher enttäuscht sein. Wer authentischen Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts etwas abgewinnen kann, wird es schätzen. Mich hat dieses Buch insgesamt sehr gerührt. Safier schreibt am Ende des Romans, dass Menschen lebendig bleiben, so lange man sich an sie erinnert. Umso versöhnlicher erscheint der wunderschöne letzte Satz des Buches: „Ich denke an meine Eltern jeden Tag.“

    Leben heißt leiden: einfühlsamer Familienroman über Trauma und Liebe.

    20. Jan. 2026

3 von 41 Rezensionen

Autorin / Autor

Über David Safier

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Seine Romane, darunter Mieses Karma, Jesus liebt mich und Miss Merkel, erreichen Millionenauflagen im In- und Ausland. Sein Buch über den Aufstand im Warschauer Ghetto 28 Tage lang wurde von der Presse hochgelobt. Als Drehbuchautor erhielt David Safier sowohl den Grimme-Preis als auch den International Emmy.

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