
330 Follower
Gut geschriebene Lebensgeschichte!
28. Sept. 2025
Gut geschriebene Lebensgeschichte!
28. Sept. 2025
Blick ins Buch
Was ist stärker, die Liebe oder das Schicksal?
David Safier erzählt in diesem dramatischen und zärtlichen Roman die Geschichte seiner Eltern: Sie führt uns vom Wien des Jahres 1937, durch die Gefängnisse der Gestapo, nach Palästina, wo sein Vater Joschi als Barmann und Spion arbeitet und schließlich zur See fährt. Seine Mutter Waltraut wächst als Tochter eines Werftarbeiters in Bremen auf, erlebt Kriegszeit, Trümmerjahre und Wirtschaftswunder. Bei ihrer ersten Begegnung ist Waltraut eine junge alleinerziehende Witwe, Joschi zwanzig Jahre älter als sie. Wenig spricht dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben und ein gemeinsames Leben wagen - ein Leben geprägt von steilen Höhenflügen und dramatischen Schicksalsschlägen.
«Nie wäre ich auf die Idee gekommen, über meine Eltern zu schreiben, wenn sie nicht das Leben von großen Romanfiguren geführt hätten. » David Safier
139 Bewertungen
41 Rezensionen
4,4
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330 Follower
28. Sept. 2025
28. Sept. 2025

268 Follower
Der bekannte Autor David Safier hat die Lebensgeschichte seiner Eltern mit diesem Roman veröffentlicht. Die Geschichte ist interessant, die einzelnen Hintergründe der Eltern sehr unterschiedlich. Die Charaktere sind allzu menschlich und sehr nahbar.
21. Juni 2026
Der bekannte Autor David Safier hat die Lebensgeschichte seiner Eltern mit diesem Roman veröffentlicht. Die Geschichte ist interessant, die einzelnen Hintergründe der Eltern sehr unterschiedlich. Die Charaktere sind allzu menschlich und sehr nahbar.
21. Juni 2026

29 Follower
David Safier schreibt mit viel Einfühlungsvermögen und Sensibilität über die eigene Familiengeschichte. Von seinem Vater Joshi, der im Gegensatz zu den meisten seiner Angehörigen, den Holocaust überlebte und seiner Mutter Waltraud, die als Kriegskind im Bombenhagel und in Armut aufwuchs. In den Schilderungen beider Lebensgeschichte und schlussendlich der gemeinsamen Liebesgeschichte kommen Themen wie tragische, schmerzliche Verluste, Alkoholismus und Existenzängste zum Tragen. Waltraud erkannte schon früh: "Leben heißt leiden." Doch auch die sympathischen, humorvollen und starken Seiten der beiden Romanfiguren Joshi und Waltraud, mitsamt ihren Wünschen und Hoffnungen, finden ihren Platz im Herzen des Lesers. Da Safiers Eltern, wie die meisten Versehrten der Nachkriegszeit, ihren Schmerzen und Traumata mit Schweigen begegneten, handelt es sich bei dem Buch nicht um eine klassische Biografie, sondern um einen autofiktionalen Roman mit biografischen Elementen. Dieses ist möglicherweise ein Grund dafür, warum die Protagonisten zum Teil zwar emotional jedoch etwas flach beschrieben werden und der Gedanken- und Gefühlswelt mehr Tiefe gut getan hätte. Wer Leichtigkeit und Geschichten mit Happy End sucht, wird von dem Buch wohl eher enttäuscht sein. Wer authentischen Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts etwas abgewinnen kann, wird es schätzen. Mich hat dieses Buch insgesamt sehr gerührt. Safier schreibt am Ende des Romans, dass Menschen lebendig bleiben, so lange man sich an sie erinnert. Umso versöhnlicher erscheint der wunderschöne letzte Satz des Buches: „Ich denke an meine Eltern jeden Tag.“

20. Jan. 2026
David Safier schreibt mit viel Einfühlungsvermögen und Sensibilität über die eigene Familiengeschichte. Von seinem Vater Joshi, der im Gegensatz zu den meisten seiner Angehörigen, den Holocaust überlebte und seiner Mutter Waltraud, die als Kriegskind im Bombenhagel und in Armut aufwuchs. In den Schilderungen beider Lebensgeschichte und schlussendlich der gemeinsamen Liebesgeschichte kommen Themen wie tragische, schmerzliche Verluste, Alkoholismus und Existenzängste zum Tragen. Waltraud erkannte schon früh: "Leben heißt leiden." Doch auch die sympathischen, humorvollen und starken Seiten der beiden Romanfiguren Joshi und Waltraud, mitsamt ihren Wünschen und Hoffnungen, finden ihren Platz im Herzen des Lesers. Da Safiers Eltern, wie die meisten Versehrten der Nachkriegszeit, ihren Schmerzen und Traumata mit Schweigen begegneten, handelt es sich bei dem Buch nicht um eine klassische Biografie, sondern um einen autofiktionalen Roman mit biografischen Elementen. Dieses ist möglicherweise ein Grund dafür, warum die Protagonisten zum Teil zwar emotional jedoch etwas flach beschrieben werden und der Gedanken- und Gefühlswelt mehr Tiefe gut getan hätte. Wer Leichtigkeit und Geschichten mit Happy End sucht, wird von dem Buch wohl eher enttäuscht sein. Wer authentischen Lebensgeschichten des 20. Jahrhunderts etwas abgewinnen kann, wird es schätzen. Mich hat dieses Buch insgesamt sehr gerührt. Safier schreibt am Ende des Romans, dass Menschen lebendig bleiben, so lange man sich an sie erinnert. Umso versöhnlicher erscheint der wunderschöne letzte Satz des Buches: „Ich denke an meine Eltern jeden Tag.“
20. Jan. 2026

3 von 41 Rezensionen
Autorin / Autor
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «MUH!» erreichten Millionenauflagen im In- und Ausland. Der erste Band seiner Krimireihe rund um die Ex-Kanzlerin gehört zu den bestverkauften Büchern des Jahres 2021. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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