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Eindrücke von der Insel, Freud und Leid des Dichterhandwerks, James Krüss Sympathisch
11. März 2024
Eindrücke von der Insel, Freud und Leid des Dichterhandwerks, James Krüss Sympathisch
11. März 2024
Blick ins Buch
»Der Hotelier sagt, das ist kein Wind. Ich versuche, die Basstölpel zu fotografieren, aber der Wind, der keiner ist, schlägt mir immer wieder die Kamerahand weg. Ich habe meine Kapuze festgezurrt und lehne mich bei jedem Schritt nach vorn, um überhaupt voranzukommen.«
In der erlesenen MARE-Inselreihe folgt in diesem Sommer ein Ausflug mit Isabel Bogdan nach Helgoland, wo der Wind so weht und das Meer überall und so blau ist, Erinnerungen an James Krüss aufkommen und das Schreiben leicht von der Hand geht.
12 Bewertungen
3 Rezensionen
4,3
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11. März 2024
11. März 2024

3 Follower
Isabel Bogdan hat eine Lieblingsinsel: für sie ist das Helgoland. Zumindest war sie seit ihrem ersten Besuch Jahr für Jahr immer wieder auf der einzigen Hochseeinsel Deutschlands. Von ihren Eindrücken dort oben und von ihrem Schreiben erzählt sie in "Mein Helgoland", das als Teil der "Meine Insel" - Reihe erschienen ist. Außerdem geht es um Kegelrobben und Seehunde, die Fahrt mit der Fähre und Reiseübelkeit, um James Krüss und das Erzählen von Geschichten. So entsteht ein lebhaftes Bild von einem Ort, der aufgrund seine Beschaffenheit fast den Charakter einer Parallelwelt hat. Man fühlt sich live dabei, wenn sie sich mit Ornithologen unterhält, oder einfach nur auf die stürmische See blickt. Gleichzeitig erfährt man viel über das Schreiben (und wie es sich vom Übersetzen unterscheidet), über Entscheidungen die getroffen, Handlungen, die erschaffen, und Charaktere, die geboren werden müssen. Wer "Laufen" genauso geliebt hat wie ich, und den "Pfau" genauso lustig fand, erhält hier echte Einblicke über das, was dahinter steckt. Das Buch hat mir so gut gefallen und so viel "Lust auf Meer" gemacht, dass wir ernsthaft überlegen, nächstes Jahr nach Helgoland zu reisen
1. Sept. 2022
Isabel Bogdan hat eine Lieblingsinsel: für sie ist das Helgoland. Zumindest war sie seit ihrem ersten Besuch Jahr für Jahr immer wieder auf der einzigen Hochseeinsel Deutschlands. Von ihren Eindrücken dort oben und von ihrem Schreiben erzählt sie in "Mein Helgoland", das als Teil der "Meine Insel" - Reihe erschienen ist. Außerdem geht es um Kegelrobben und Seehunde, die Fahrt mit der Fähre und Reiseübelkeit, um James Krüss und das Erzählen von Geschichten. So entsteht ein lebhaftes Bild von einem Ort, der aufgrund seine Beschaffenheit fast den Charakter einer Parallelwelt hat. Man fühlt sich live dabei, wenn sie sich mit Ornithologen unterhält, oder einfach nur auf die stürmische See blickt. Gleichzeitig erfährt man viel über das Schreiben (und wie es sich vom Übersetzen unterscheidet), über Entscheidungen die getroffen, Handlungen, die erschaffen, und Charaktere, die geboren werden müssen. Wer "Laufen" genauso geliebt hat wie ich, und den "Pfau" genauso lustig fand, erhält hier echte Einblicke über das, was dahinter steckt. Das Buch hat mir so gut gefallen und so viel "Lust auf Meer" gemacht, dass wir ernsthaft überlegen, nächstes Jahr nach Helgoland zu reisen
1. Sept. 2022

17 Follower
Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Hochseeinsel Helgoland – allerdings keine romantisierte Postkartenidylle, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur und den Herausforderungen des heutigen Insellebens. Die Autorin verbindet persönliche Anekdoten mit historischen Rückblicken z. B. zur Zerstörung Helgolands im Zweiten Weltkrieg. Sie erzählt von der starken Abhängigkeit vom Tourismus und die damit verbundenen Probleme. Doch das Buch ist nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit Helgoland, sondern auch eine Zusammenfassung für die Liebe zu dieser Insel. Darunter die Ornithologen-Community, die Seehundbänke und die Kegelrobben, die lange Anna, die Dünen, der Meerblick, das entschleunigte Leben etc. Ein weiteres Thema ist das Schreiben selbst: Die Autorin reflektiert ihren eigenen Schreibprozess und die Unterschiede zwischen Schreiben und Übersetzen. Insgesamt bietet das Buch eine heimelige, nostalgische und gemütliche Atmosphäre. Es ein Feelgood-Buch, das zeigt, dass Liebe zu einem Ort nicht bedeutet, ihn unkritisch zu idealisieren.
3. Apr. 2025
Das Buch ist eine Liebeserklärung an die Hochseeinsel Helgoland – allerdings keine romantisierte Postkartenidylle, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur und den Herausforderungen des heutigen Insellebens. Die Autorin verbindet persönliche Anekdoten mit historischen Rückblicken z. B. zur Zerstörung Helgolands im Zweiten Weltkrieg. Sie erzählt von der starken Abhängigkeit vom Tourismus und die damit verbundenen Probleme. Doch das Buch ist nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit Helgoland, sondern auch eine Zusammenfassung für die Liebe zu dieser Insel. Darunter die Ornithologen-Community, die Seehundbänke und die Kegelrobben, die lange Anna, die Dünen, der Meerblick, das entschleunigte Leben etc. Ein weiteres Thema ist das Schreiben selbst: Die Autorin reflektiert ihren eigenen Schreibprozess und die Unterschiede zwischen Schreiben und Übersetzen. Insgesamt bietet das Buch eine heimelige, nostalgische und gemütliche Atmosphäre. Es ein Feelgood-Buch, das zeigt, dass Liebe zu einem Ort nicht bedeutet, ihn unkritisch zu idealisieren.
3. Apr. 2025
Autorin / Autor
Isabel Bogdan studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie übersetzte u.a. Jane Gardam, Nick Hornby und Jonathan Safran Foer. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und 2011 den für Literatur. 2016 erschien ihr Roman Der Pfau, der ein Bestseller wurde, 2019 folgte Laufen.
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