Blick ins Buch

Thriller

Wolfsbeute

3,7(12)
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Über das Buch

Die Jagd nach dem immer noch flüchtigen Serienkiller Julian Hirtmann hat Kommissar Martin Servaz an seine Grenzen gebracht. Der Fall bleibt unaufgeklärt. Servaz erholt sich in einem Sanatorium. Weder Margot, Servaz‘ Tochter, die ihn regelmäßig besucht, noch die Musik seines Lieblingskomponisten Mahler oder seine lateinischen Autoren können Servaz aus seiner Depressionen locken. Doch dann erhält er ein Päckchen von einem Unbekannten. Darin ein Schlüssel – für Zimmer Nr. 117 im berühmten Hotel Thomas Wilson. Hier hat sich vor ein paar Jahren die Künstlerin Célia Jablonka das Leben genommen. Eine alptraumhafte Stalkinggeschichte nimmt ihren Lauf, die die Lebensgeister von Kommissar Servaz zurückkehren lässt.

Editionen (3)

ISBN9783839814659
VerlagArgon
Erscheinungsdatum25.08.16

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

2 Rezensionen

3,7

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  • kaisu
    kaisu

    48 Follower

    5,0

    Hab das Gefühl, der Autor steigert sich von Buch zu Buch. Sehr gutes Verwirrspiel!

    22. Sept. 2022

  • 5,0

    Bernard Minier liefert das nächste Thriller Meisterwerk, das einen unweigerlich in einen hypnotischen Band zieht. Nachdem "Schwarzer Schmetterling" für mich einer der besten Krimis aller Zeiten war, war der Nachfolger dann etwas zu ähnlich vom Aufbau und der Struktur. Dieser dritte Teil wirkt wieder ein völlig eigenständiges Buch mit einer eigenen Vision. Was macht dieses Buch so großartig? Zum einen sind es die hervorragend gezeichneten Charaktere. Neben Sympathieträger Servaz ist vor allem unsere weibliche Protagonistin ein vielschichtiger Charakter mit einer aus der Wirklichkeit gegriffenen Authentizität, die Seinesgleichen sucht. Nur unter diesen Voraussetzungen leidet man mit Christine auch so mit, wie es die Narrative verlangt und damit zünden auch sämtliche Tiefschläge und Wendungen perfekt. Außerdem muss man die genial aufgebauten Twists und Verwirrstrategien hervorheben. Selbst als erfahrener Krimileser gab es hier gerade am Ende einige unvorhergesehene Granaten, die die Story in eine ganz andere Richtung lenken. Hinzu kommt der detailliert, aber nicht schwafelnde Schreibstil. Minier erzeugt kräftige Bilder beim Leser und lässt einen damit problemlos in seine Welt eintauchen, ohne aber das richtige Maß an Spannungsaufbau zu vernachlässigen. Minier ist hiermit ein fesselndes und unvorhersehbarer Thriller geglückt, der sowohl neue Wege beschreitet als auch die alten Fäden der Story rund um Julian Hirtmann gegen Ende noch einmal für einen tollen Cliffhanger aufgreift. Für mich einer der besten Krimis der letzten Jahre, bis auf eine Handvoll Büchern kommt da kaum jemand hin.

    26. Juni 2026

Autorin / Autor

Über Bernard Minier

Bernard Minier ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für "Schwarzer Schmetterling" wurde er 2011 mit dem französischen Spannungsliteraturpreis Prix Polar ausgezeichnet. Der Thriller war ein internationaler Bestseller.

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