Blick ins Buch

Thriller

Wolfsbeute

3,7(12)
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Deutsch
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Über das Buch

Eine Frau verliert die Kontrolle über ihr Leben. Ein Stalker manipuliert mit perfiden Methoden Ein Kommissar kämpft mit den Schrecken der Vergangenheit Wer ist Täter? Wer ist Opfer? Spiegel-Bestsellerautor Bernard Minier spielt mit den Vorstellungen des Lesers, entwirft das eiskalte Psychogramm eines Stalkers und zieht den Leser in eine Geschichte hinein, deren Facettenreichtum elektrisiert. Toulouse: Das Unheil beginnt mit einem verstörenden anonymen Brief eines vermeintlichen Selbstmörders. Zunächst glaubt Radio-Moderatorin Christine Steinmeyer an einen Irrläufer, der da in ihrem Briefkasten gelandet ist. Doch dann meldet sich in ihrer Live-Radiosendung ein Mann zu Wort, der Christine für den Tod eines Menschen verantwortlich macht. Zeitgleich erhält Kommissar Martin Servaz einen Hotelzimmerschlüssel zugeschickt. Zimmer 117, im Hotel Wilson in Toulouse. Dort hatte sich vor einem Jahr eine Künstlerin auf grauenvolle Art das Leben genommen. Angeblich. Wer ist der ominöse Absender dieser Schlüssel-Botschaft? Der französische Bestseller-Autor hat ein kunstvoll inszeniertes und erstklassiges Psychokammerspiel komponiert - fast wie eine Oper. Denn Minier spielt mit den Vorstellungen der Leser. Am Ende wird in diesem Psychothriller nichts so sein, wie es anfangs schien.

Editionen (3)

ISBN9783426304587
VerlagDroemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.08.16
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

2 Rezensionen

3,7

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  • kaisu
    kaisu

    48 Follower

    5,0

    Hab das Gefühl, der Autor steigert sich von Buch zu Buch. Sehr gutes Verwirrspiel!

    22. Sept. 2022

  • 5,0

    Bernard Minier liefert das nächste Thriller Meisterwerk, das einen unweigerlich in einen hypnotischen Band zieht. Nachdem "Schwarzer Schmetterling" für mich einer der besten Krimis aller Zeiten war, war der Nachfolger dann etwas zu ähnlich vom Aufbau und der Struktur. Dieser dritte Teil wirkt wieder ein völlig eigenständiges Buch mit einer eigenen Vision. Was macht dieses Buch so großartig? Zum einen sind es die hervorragend gezeichneten Charaktere. Neben Sympathieträger Servaz ist vor allem unsere weibliche Protagonistin ein vielschichtiger Charakter mit einer aus der Wirklichkeit gegriffenen Authentizität, die Seinesgleichen sucht. Nur unter diesen Voraussetzungen leidet man mit Christine auch so mit, wie es die Narrative verlangt und damit zünden auch sämtliche Tiefschläge und Wendungen perfekt. Außerdem muss man die genial aufgebauten Twists und Verwirrstrategien hervorheben. Selbst als erfahrener Krimileser gab es hier gerade am Ende einige unvorhergesehene Granaten, die die Story in eine ganz andere Richtung lenken. Hinzu kommt der detailliert, aber nicht schwafelnde Schreibstil. Minier erzeugt kräftige Bilder beim Leser und lässt einen damit problemlos in seine Welt eintauchen, ohne aber das richtige Maß an Spannungsaufbau zu vernachlässigen. Minier ist hiermit ein fesselndes und unvorhersehbarer Thriller geglückt, der sowohl neue Wege beschreitet als auch die alten Fäden der Story rund um Julian Hirtmann gegen Ende noch einmal für einen tollen Cliffhanger aufgreift. Für mich einer der besten Krimis der letzten Jahre, bis auf eine Handvoll Büchern kommt da kaum jemand hin.

    26. Juni 2026

Autorin / Autor

Über Bernard Minier

Bernard Minier, Jahrgang 1960, ist im Südwesten Frankreichs, in den Ausläufern der Pyrenäen, aufgewachsen. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen renommierten Spannungsliteraturpreisen ausgezeichnet. Bernard Minier ist der bisher einzige Autor, dem der Prix Polar bereits zum zweiten Mal verliehen wurde. Monatelang standen „Schwarzer Schmetterling“ und „Kindertotenlied“ auf den französischen wie deutschen Bestsellerlisten Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Paris.www.bernard-minier.com

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