Blick ins Buch

Krimis

Ich bin der Herr deiner Angst

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Über das Buch

»Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen. Das war hier nicht der Fall.«Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen...

Editionen (3)

ISBN9783839811672
VerlagArgon
Erscheinungsdatum26.04.12

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

13 Rezensionen

3,5

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  • timeforfairytales
    timeforfairytales

    272 Follower

    3,0

    Das charakterlich stark ausgearbeitete Ermittlerduo, die spannende Grundidee, das Gefühl, hautnah bei den Ermittlungen dabei zu sein - es hätte ein rundum gelungener Thriller sein können, wäre da nicht der Schreibstil des Autors gewesen: Gestelzt, überzogen und mühsam. Manche Sätze musste ich immer wieder lesen, um zu begreifen, was mir der Autor eigentlich erzählen möchte. Meinen Lesefluss hat das leider stark unterbrochen, einige Stellen kamen mir dadurch unendlich langatmig vor. Schade, denn was bleibt, ist ein durchschnittlicher Thriller, bei dem viel Potenzial verschenkt wurde.

    9. Dez. 2025

  • pia1209
    pia1209

    8 Follower

    5,0

    Sehr spannend aufgebaut, habe es kaum aus der Hand legen können.

    9. Dez. 2024

  • das.quinn
    das.quinn

    14 Follower

    1,0

    Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen. Ich verstehe einfachnicht, warum ich dieses Buch nicht abgebrochen habe. Wirklich nicht. Schon nach den ersten Seiten war klar: Das wird nichts. Nicht dieses „es braucht ein bisschen, bis es in Fahrt kommt“, sondern dieses leise, nervige Gefühl, dass hier einfach irgendwas nicht funktioniert. Und Überraschung: Es wird auch nicht besser. Das größte Problem ist der komplette Mangel an Emotionen und das ist schon fast beeindruckend, wenn man bedenkt, worum es hier eigentlich geht. Angst ist das zentrale Thema. Menschen werden bedroht, manipuliert, sterben sogar. Alles Dinge, bei denen man als Leser irgendwas fühlen sollte, bei denen die Charaktere irgendwas fühlen sollten. Anspannung. Unruhe. Vielleicht sogar Angst. Hier? Nichts. Gar nichts. Es ist, als würde man eine Liste von Ereignissen abarbeiten. Person A stirbt. Person B stirb. Person C ist in Gefahr. Und man sitzt einfach da und denkt sich: „…okay.“ Nicht, weil man abgestumpft ist. Sondern weil das Buch es einfach nicht schafft, irgendeine Form von Atmosphäre aufzubauen. Die Charaktere machen es auch nicht besser. Die Ermittlerin wirkt zu keinem Zeitpunkt wie jemand, der tatsächlich in der Lage ist, die Kontrolle zu übernehmen, obwohl sie genau das eigentlich tun soll. Stattdessen kommt sie rüber wie jemand, der zufällig reingerutscht ist und selbst nicht so genau weiß, was er da eigentlich tut, wie eine Praktikantin oder jemand der gerade erst seine Ausbildung abgeschlossen hat. Entscheidungen? Kaum nachvollziehbar. Kompetenz? Fragwürdig. Anstatt wirklich zu tun, was sie tun soll, betrügt sie das ganze Buch hindurch nur ihren Mann. Der männliche Ermittler? Ein wandelndes Klischee. Geschieden, kaputte Vergangenheit, emotional abgestumpft, Probleme ohne Ende. Man hat das Gefühl, man hat diese Figur schon hundertmal gesehen. Nur leider diesmal in unsympathisch und ohne das gewisse Etwas, das solche Klischees wenigstens interessant machen könnte. Und dann diese ganze Geschichte drumherum. Menschen sterben, sind in Gefahr oder beides, aber es fühlt sich komplett bedeutungslos an. Man weiß teilweise schon vorher, was passieren wird, und selbst dann fehlt jede emotionale Reaktion darauf. Keine Spannung, keine Trauer, kein Mitfiebern. Einfach nur… Leere. Das Ende? Interessant, irgendwie zumindest. Aber selbst da schafft es das Buch nicht, daraus irgendetwas zu machen. Keine Wucht, kein Moment, kein „Oh verdammt“. Es passiert einfach. So unspektakulär, dass man es fast schon verpasst. Unterm Strich: Ein Thriller ohne Spannung, ohne Emotion und ohne Figuren, die man ernst nehmen kann. Und genau deshalb bleibt am Ende eigentlich nur eine Frage offen: Warum habe ich das nicht einfach abgebrochen?

    28. Apr. 2026

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stephan M. Rother

Stephan M. Rother ist studierter Historiker und war fünfzehn Jahre lang als Kabarettist unterwegs. Seit einem Jahrzehnt veröffentlicht er erfolgreich Romane und ist darüber hinaus als Übersetzer tätig. Zusammen mit seiner Frau, vielen Büchern und einigen Katzen lebt er am Rande der Lühneburger Heide.

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