Blick ins Buch

Romane

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

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Über das Buch

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten - und ein großer Lesespaß!

Editionen (4)

ISBN9783838788876
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum28.02.19

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

8 Rezensionen

3,6

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  • lesenlesenlesen
    lesenlesenlesen

    294 Follower

    3,0

    Historischer Schreibstil

    Ich habe tatsächlich Sherlock Holmes Stories sehr gemocht und die Bücher 📕 früher gelesen. Daher war es logisch, dass ich dieses ebenfalls lesen wollte. Leider habe ich es aus Enttäuschung auf Seite 181 abgebrochen. Es sind zwei Geschichten in einem Buch, nur leider konnte ich keinen tatsächlichen Unterschied in den Schreibstilen um 1900 und 2010 entdecken, was die Unterscheidung nach einer Lesepause doch erschwert hat. Auch habe ich bis hier nicht herausgefunden, warum es die Story um 1900 überhaupt braucht. Vielleicht klärt sich das später. So viel Geduld hatte ich jedoch nicht. Für mich, so wie das Buch aufgebaut ist, leider kein Lesegenuss und deswegen habe ich nicht durchgehalten. Fans von historischen Romanen kommen sicherlich auf ihre Kosten, da es einfach immer wieder Geschmackssache ist.

    3. Okt. 2025

  • hioki
    hioki

    48 Follower

    3,0

    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen begleiten wir Harold im Jahr 2010, der ein großer Holmes Fan ist. Als jüngstes Mitglied eines Sherlock Holmes Clubs erlebt Harold ein Abenteuer was weit über ein Hobby hinausgeht. Zum anderen führt uns Graham Moore ins London des Jahres 1900. An Arthur Conan Doyles ist der Schöpfer der bekannten Romanfigur und ist mit seiner Schöpfung mehr als unzufrieden. Arthur Conan Doyle ist einem Serienmörder auf der Spur der jungen Frauen tötet. Etwas gewöhnungsbedürftig und ein wenig langatmig. Im Verlauf wurde es spannend und ich konnte die beide Handlungsverläufe gut verfolgen. Ich liebe die Spannung und das mit rätseln macht Spaß. Dass umswitshen von einer Geschichte auf die anderen fand ich dann aber doch etwas anstrengend. Deshalb konnten ich mich mit dieser Schreibweise nicht wirklich anfreunden. Es liest sich flüssig wenn auch zwischendurch ein wenig langatmig. Im Großen und Ganzen eine solide Geschichte.

    23. Jan. 2025

  • writing.poesie
    writing.poesie

    36 Follower

    ✨ Empfehlung ✨

    Ich habe mich ja schon immer gefragt, wie es für Arthur Conan Doyle wohl gewesen ist, eine so große Persönlichkeit wie Sherlock Holmes zu erschaffen und damit zu leben. Genau dieser Punkt kommt in "Der Mann, der Sherlock Holmes tötete" wunderbar und spannend zur Geltung: Doyle empfindet Holmes schon als Fluch und probiert alles, um ihn loszuwerden. Während er sich als Ermittler versucht, um einen grausamen Frauenmörder zu fassen, spielt es immer wieder eine Rolle, dass er von seiner Romanfigur schon schier verfolgt wird. Es ist überraschend gut dargestellt, wie die Leute auf Holmes Tod reagiert haben. Parallel, fernab von der Zeitreise in das 19. Jahrhundert, begleitet man die Geschichte von Harold, der einem Sherlock Fanclub beigetreten ist. Ein tragischer Mord erschüttert die Reihen dieses Fanclubs. Im Mittelpunkt: das verschwundene Tagebuch von Arthur Conan Doyle. Die beiden Perspektiven ergänzen sich wirklich gut. Man möchte immer wissen, wie es mit Arthur oder Harold weitergeht und was hinter diesem mysteriösen Tagebuch steckt. Alle Fragen werden geklärt, aber dadurch, dass man das ganze durch die Augen von Conan Doyle sieht, wird es einem nicht so plump hingeworfen, als Leser kann man die Lösung richtig schön "live" erleben. Das hat mir total gut gefallen, weil es bis zum Ende spannend aufgezogen war. Bei Harold Hätte ich mir etwas mehr erwartet, weil die Sache bzgl dem Tagebuch dann doch recht einfach gelöst war, war aber nicht schlimm. Allein das mitfiebern, was denn jetzt darin steht, war spannend genug. Für Sherlock Fans würde ich das Buch also definitiv empfehlen. Obwohl der Schreibstil sehr anspruchsvoll war, war es immer spannend und die Perspektive von Arthur Conan Doyle sehr lebendig und nachvollziehbar geschrieben. Da war ich echt sehr begeistert von. Ob jemand, der keinerlei Bezug zu Sherlock hat, das Buch genauso spannend findet, weiß ich nicht. Man entdeckt halt immer so kleine Easter eggs, wenn man sich schon mal ein bisschen damit beschäftigt hat, was total cool ist.

    1. Juli 2022

3 von 8 Rezensionen

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