
92 Follower
Zwischen Ost und West
12 Jahre nach dem Mauerbau führt Ria ein angepasstes Leben in Ostberlin, von dem niemand vermuten würde, dass sie bereits als Spionin im BND aktiv war. Inzwischen arbeitet Ria relativ angepasst im Ministerium für Außenhandel. Ihre Liebe zum westdeutschen Journalisten Jens, kann sie jedoch nicht vergessen. Da sie im Osten blieb, treffen sich die beiden im Ausland, werden aber dabei beobachtet. Ein Fluchtversuch ihres Schwagers Henning scheitert und die Familie gerät somit ins Visier der Stasi. Im Gegensatz zum 1. Band der Spionen-Reihe ein absoluter Unterschied. Der Autor hat sich in diesem Band nicht nehmen lassen, Protagonisten wie auch Handlungen viel detailreicher zu beschrieben. Es fiel leichter in die Story zu finden und dieser auch besser folgen zu können. Ein spannender und lebendiger Einblick in die damalige Zeit der DDR. Titus Müller hat wie auch im 1. Band viel historisches Wissen eingebracht, welchem man durch den flüssigen Schreibstil sehr gut folgen konnte. Absolut erschreckend, dass die Stasi selbst Kinder in ihre Machenschaften zog und auch diese ihre ersten Spionagearbeiten ableisteten. Auf den letzten Seiten sind wie auch im ersten Buch, reichlich Quellenangaben zu finden, auf die sich der Autor neben seinem eigenen Wissen bezogen hat. Alles in allem ist dieser Band besser gelungen als der Vorherige. Die Geschichte enthielt einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das offen gehaltene Ende macht Lust auf den dritten und somit letzten Teil der Spionen-Reihe. Empfehlung 4/5

9. Juli 2024
Zwischen Ost und West
12 Jahre nach dem Mauerbau führt Ria ein angepasstes Leben in Ostberlin, von dem niemand vermuten würde, dass sie bereits als Spionin im BND aktiv war. Inzwischen arbeitet Ria relativ angepasst im Ministerium für Außenhandel. Ihre Liebe zum westdeutschen Journalisten Jens, kann sie jedoch nicht vergessen. Da sie im Osten blieb, treffen sich die beiden im Ausland, werden aber dabei beobachtet. Ein Fluchtversuch ihres Schwagers Henning scheitert und die Familie gerät somit ins Visier der Stasi. Im Gegensatz zum 1. Band der Spionen-Reihe ein absoluter Unterschied. Der Autor hat sich in diesem Band nicht nehmen lassen, Protagonisten wie auch Handlungen viel detailreicher zu beschrieben. Es fiel leichter in die Story zu finden und dieser auch besser folgen zu können. Ein spannender und lebendiger Einblick in die damalige Zeit der DDR. Titus Müller hat wie auch im 1. Band viel historisches Wissen eingebracht, welchem man durch den flüssigen Schreibstil sehr gut folgen konnte. Absolut erschreckend, dass die Stasi selbst Kinder in ihre Machenschaften zog und auch diese ihre ersten Spionagearbeiten ableisteten. Auf den letzten Seiten sind wie auch im ersten Buch, reichlich Quellenangaben zu finden, auf die sich der Autor neben seinem eigenen Wissen bezogen hat. Alles in allem ist dieser Band besser gelungen als der Vorherige. Die Geschichte enthielt einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das offen gehaltene Ende macht Lust auf den dritten und somit letzten Teil der Spionen-Reihe. Empfehlung 4/5
9. Juli 2024









