Blick ins Buch

Fantasy

Das Lied der Nacht

3,8(184)
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Über das Buch

Nur ein vergessenes Lied vermag es, die Dunkelheit der Nacht zu durchbrechen. Wäre es doch nur erlaubt zu singen – oder sich zu erinnern ...

»Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage. Fürchtet ihr euch?«

»Das Lied der Nacht« ist die Geschichte des in sich gekehrten Wanderers Weyd und der mutigen Bardin Caer, die gemeinsam vor einer fast nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen: Feuer in einer Welt entzünden, in der Schatten, Albträume und Furcht regieren. Und die einzige Hoffnung, die sie in diesem Kampf haben, ist ein Lied ...

Ungekürzte Lesung mit Oliver Siebeck
10h 27min

Editionen (2)

ISBN9783837156027
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum15.03.21

Rezensionen & Bewertungen

184 Bewertungen

56 Rezensionen

3,8

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  • lesedrache_93
    lesedrache_93

    198 Follower

    3,0

    Ich finds richtig schwierig dieses Buch zu bewerten, weil mir die Story an sich gut gefallen hat, aber den Schreibstil fand ich einfach nicht gut. Es gab so oft Wortwiederholungen, teilweise auch mitten im Satz, was den Lesefluss schon sehr gestört hat. Ich glaube hier wollte man einfach eine sehr poetische Stimmung schaffen, was meiner Meinung nach leider nicht gelungen ist. Die Charaktere sind auch allesamt eher flach und haben keine nennenswerten Eigenschaften. Was mich auch immer ein bisschen stört ist, wenn man eine Karte ins Buch drucken lässt und dann sind die Orte an denen die Geschichte spielt nur teilweise abgedruckt. Mal schauen ob Band 2 besser wird.

    5. Juli 2025

  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    324 Follower

    3,0

    Gewisse Sogwirkung, poetisch anmutender Schreibstil, nicht wirklich überzeugende Charaktere

    "Des Nachts erwachen die Geschichten. Schnell fliehen sie dahin in den fahlen Stunden des Zwielichts, dem bläulichen Dunkel der Dämmerung. Denn Geschichten, müsst ihr wissen, Geschichten reisen unaufhaltsam wie das Licht, über breite Straßen und verschlungene Pfade, durch Wälder und über Berge, selbst über das weite Meer. Ein geflüstertes Wort, mehr braucht es dazu nicht. Eine leise Melodie. Ein Stückchen Garn, einen Tropfen Tinte, eine tapfere Seele. Erinnert euch." "Das Lied der Nacht" ist der Auftakt zu C. E. Bernards dreibändiger Fantasyreihe der Wayfarer-Saga. Im Königreich Schur herrschen zwei strenge Gesetze: Das erste besagt, dass des Nachts keine Feuer entzündet werden dürfen und das zweite, dass du in der Nacht kein Wort sprechen darfst, und unter gar keinen Umständen darf man in der Dunkelheit singen! Denn dann kommen sie! Die Schatten. Und sie werden dich töten. Der Eigenbrötler Weyd kommt von einer langen Reise zur Poststation zurück, in der die Bardin Caer und einige Freunde leben. Doch das freudige Wiedersehen währt nur kurz, denn in der Nach werden die Menschen eines nahegelegenen Dorfes grausam ermordet. Die dunklen Nächte, die nach dem Blut der Menschen verlangen, sind angebrochen. Und nur der Wanderer Weyd und die Bardin Caer können die Schatten wieder zurückbringen, doch dazu müssen sie das Lied der Nacht lernen. Auch wenn mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen konnte, entwickelte sie doch einen gewissen Sog auf mich und ich wollte unbedingt wissen, was geschieht. Der Schreibstil, mit dem uns Bernard durch die Story führt ist etwas gewöhnungsbedürftig, doch entbehrt er nicht einer gewissen Poesie. Warum mich die Autorin letzten Endes nicht überzeugen konnte, lag letztlich eigentlich nur an den Figuren. Die Charaktere haben mich leider kalt gelassen und ich bin auch bis zum Ende nicht wirklich mit Ihnen warm geworden.

    Gewisse Sogwirkung, poetisch anmutender Schreibstil, nicht wirklich überzeugende Charaktere

    26. Apr. 2024

  • johannaruhl
    johannaruhl

    39 Follower

    4,0

    Das Buch stand ganz schön lange ungelesen im Regal, und ein paar Mal habe ich überlegt, ob ich es nicht aussortieren soll, aber jetzt bin ich froh, es gelesen zu haben! Es war auf jeden Fall ungewöhnlich, vor allem was die Erzählweise und den Buchsatz angeht. Gleichzeitige Handlungen werden auch quasi gleichzeitig erzählt, mit schnellen Cuts und generell sehr cinematografischem Erzählstil, die Atmosphäre kommt stark durch und es wird viel mit Farben und Symbolen gearbeitet und auch der Verteilung von Schrift auf der Seite. Außerdem hat die Autorin gerne Wiederholungen und Symmetrie genutzt, um Perspektiven gegenüberzustellen. Die Kapitel sind sehr lang und seltsam gegliedert, das hat es mir teils etwas schwer gemacht, weil ich lieber kürzere Kapitel lese, aber hat jetzt nicht soo sehr gestört. Man lernt die Charaktere eher langsam kennen, was ich am Anfang schwierig und verwirrend fand, aber zum Ende hin konnte ich sie besser auseinanderhalten. Das Magiesystem ist super interessant, weil es auf Sprache und der Verwendung dieser basiert,as fand ich cool. Mit am besten hat mir das Aufgreifen gesellschaftlicher Themen gefallen - Dinge wie Fremdenfeindlichkeit, Hass, Armut, Arbeitslosigkeit etc werden aufgegriffen und verarbeitet, auf eine Art und Weise, die nachdenklich macht und einen die eigene Denkweise hinterfragen lässt. Auch die Macht von Geschichten und Kunst wird thematisiert, etwas, über das ich immer gerne lese! Teilweise fand ich es etwas zu brutal und heftig, also man sollte auf jeden Fall beim Lesen auf sich aufpassen, es gibt krasse Szenen und unfassbar abartige Charaktere. Insgesamt eine Empfehlung für alle, die ungewöhnliche High Fantasy mit gesellschaftskritischen Elementen ausprobieren und sich auf ein Experiment einlassen wollen! Wunderbar flüssig und atmosphärisch übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer

    30. Nov. 2025

3 von 56 Rezensionen

Autorin / Autor

Über C. E. Bernard

C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Sie studierte die Fächer English Literatures and Cultures und Politikwissenschaft, seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben promoviert sie an der University of Manchester über Neuerzählungen des Trojanisches Krieges, erwandert das Siebengebirge und mentoriert zukünftige Talente für PAN e. V. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet, ihre Romane waren für den RPC Fantasy Award und den Lovelybooks-Leseraward nominiert. Ihre Palace-Saga und der Wayfarer-Saga schrieb Christine Lehnen auf Englisch – diese beiden auf Deutsch erschienenen Reihen wurden ins Deutsche zurückübersetzt.

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