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Viktor Puppe samt Team ermitteln im Fall eines toten Mädchens. Sehr gelungener Start einer dreiteiligen Thriller Reihe.
Viktor Puppe wechselt aus persönlichen Gründen vom Innenministerium zum LKA. Somit hat er noch absolut keine Erfahrungen was Mordermittlungen anbelangt. Doch viel Zeit zum Verschnaufen bleibt ihm nicht. Die Leiche eines jungen Mädchens wird an der Oberbaumbrücke in Berlin angespült. Viktor und sein Kollege Ken sowie seine Kollegin Begüm werden mit dem Fall betraut. Doch der Fall ist nicht so einfach wie er scheint. Ständig werden sie von oberster Instanz an den Ermittlungen gehindert. Es scheint als wolle hier jemand das niemand die Wahrheit über das tote Mädchen erfährt. Die Drei lassen sich davon jedoch nicht abhalten und stoßen bei ihrer Arbeit auf viel sexuelle Gewalt und dreckige Familiengeheimnisse. Bei „Der Todesmeister“ handelt es sich um den ersten Teil der Reihe um Viktor Puppe. Der Schreibstil ist ab der ersten Seite sehr flüssig und packend. Viktor und Ken sind sehr sympathische Protagonisten, die Dialoge der Beiden sind sehr amüsant und lassen einem das Buch noch schneller lesen. Mit Begüm hat der Autor einen sehr starken und eigenwilligen Charakter konstruiert. Man braucht als Leser sehr lange, um mit ihr „warm“ zu werden. Ihre kalte, aggressive und abweisende Art ist nicht für jedermann etwas, doch mit der Zeit spätestens am Schluss des Buches sieht man Begüm mit etwas anderen Augen. Auch mit Stella der Gerichtsmedizinerin gibt es einen zweiten starken weiblichen Charakter. Stella ist eine „Powerfrau“ die genau weiß was sie will und wie sie es bekommt. Sie mischt dieses Buch sehr auf und lässt den Leser des Öfteren den Kopf schütteln. Der Fall ist sehr spannend aufgebaut. Die verschiedenen Sichtweisen halten das Niveau hoch. Sei es die Sicht des Täters mitsamt seiner verkorksten Kindheit, die Sicht von Jenny die sich im Keller des Täters befindet oder die Sicht der Ermittler. Weiters hat Viktor wie bereits oben erwähnt persönliche Gründe um zum LKA zu wechseln. Dieser persönliche Fall war für mich sehr interessant, dass nur vereinzelt Informationen hierzu im Buch eingestreut wurden, machte es noch viel interessanter für mich. Die Ermittlungen stehen nicht zu krass im Vordergrund dies hat mich aber nicht gestört beim Lesen. Das Ende und der Schluss sowie die Aufklärung des Falles waren für mich sehr stimmig. Alles in Allem ein sehr gelungener Thriller!
25. Juni 2024
Viktor Puppe samt Team ermitteln im Fall eines toten Mädchens. Sehr gelungener Start einer dreiteiligen Thriller Reihe.
Viktor Puppe wechselt aus persönlichen Gründen vom Innenministerium zum LKA. Somit hat er noch absolut keine Erfahrungen was Mordermittlungen anbelangt. Doch viel Zeit zum Verschnaufen bleibt ihm nicht. Die Leiche eines jungen Mädchens wird an der Oberbaumbrücke in Berlin angespült. Viktor und sein Kollege Ken sowie seine Kollegin Begüm werden mit dem Fall betraut. Doch der Fall ist nicht so einfach wie er scheint. Ständig werden sie von oberster Instanz an den Ermittlungen gehindert. Es scheint als wolle hier jemand das niemand die Wahrheit über das tote Mädchen erfährt. Die Drei lassen sich davon jedoch nicht abhalten und stoßen bei ihrer Arbeit auf viel sexuelle Gewalt und dreckige Familiengeheimnisse. Bei „Der Todesmeister“ handelt es sich um den ersten Teil der Reihe um Viktor Puppe. Der Schreibstil ist ab der ersten Seite sehr flüssig und packend. Viktor und Ken sind sehr sympathische Protagonisten, die Dialoge der Beiden sind sehr amüsant und lassen einem das Buch noch schneller lesen. Mit Begüm hat der Autor einen sehr starken und eigenwilligen Charakter konstruiert. Man braucht als Leser sehr lange, um mit ihr „warm“ zu werden. Ihre kalte, aggressive und abweisende Art ist nicht für jedermann etwas, doch mit der Zeit spätestens am Schluss des Buches sieht man Begüm mit etwas anderen Augen. Auch mit Stella der Gerichtsmedizinerin gibt es einen zweiten starken weiblichen Charakter. Stella ist eine „Powerfrau“ die genau weiß was sie will und wie sie es bekommt. Sie mischt dieses Buch sehr auf und lässt den Leser des Öfteren den Kopf schütteln. Der Fall ist sehr spannend aufgebaut. Die verschiedenen Sichtweisen halten das Niveau hoch. Sei es die Sicht des Täters mitsamt seiner verkorksten Kindheit, die Sicht von Jenny die sich im Keller des Täters befindet oder die Sicht der Ermittler. Weiters hat Viktor wie bereits oben erwähnt persönliche Gründe um zum LKA zu wechseln. Dieser persönliche Fall war für mich sehr interessant, dass nur vereinzelt Informationen hierzu im Buch eingestreut wurden, machte es noch viel interessanter für mich. Die Ermittlungen stehen nicht zu krass im Vordergrund dies hat mich aber nicht gestört beim Lesen. Das Ende und der Schluss sowie die Aufklärung des Falles waren für mich sehr stimmig. Alles in Allem ein sehr gelungener Thriller!
25. Juni 2024






