Blick ins Buch

Thriller

Zerschnitten

3,6(27)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Henry Cutter hat viele Menschen ermordet - sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter, die geschilderten Morde tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch - wie in den Büchern von Henry Cutter ...

Editionen (2)

ISBN9783837134872
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum08.08.16

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • sparks88
    sparks88

    30 Follower

    3,5

    Irgendwie gut, weil man mit Jerry sehr verwirrt ist und andererseits etwas zu platt. So oder so - auf jeden Fall lesenswert, weil es einfach anders ist und beim Lesen eine angenehme Spannung aufbaut.

    8. Mai 2025

  • azyria_sun
    azyria_sun

    84 Follower

    5,0

    Genial verwirrend

    Worum geht’s? Jerry schreibt unter dem Pseudonym Henry Cutter erfolgreich Krimis. Als er an Demenz erkrankt und in ein Pflegeheim kommt, erzählt er allen von den Morden, die er begangen hat. Doch hat er diese wirklich begangen? Oder lässt seine Krankheit die Morde in seinen Krimis real erscheinen? Meine Meinung: Ich habe bislang alle Thriller von Paul Cleave gelesen. Doch „Zerschnitten“ gefällt mir definitiv am besten. Der Autor erzählt aus zwei Perspektiven. Einmal lesen wir das Protokoll des Wahnsinns, das Jerry im Krankheitsverlauf schreibt, um sich noch an Dinge zu erinnern. Und einmal erleben wir die Geschehnisse der Gegenwart. Und diese Mischung ist wirklich einzigartig. Ich habe viele kritische Meinungen hierzu gelesen, aber mir gefällt gerade dieser Mix so gut. Beim Lesen hat es mein Gehirn vernebelt, als wäre ich Jerry, als würde ich mich nicht mehr erinnern können. Ich empfand seine fortschreitende Demenz durchaus sehr authentisch und war erschrocken, was alles passieren kann, ohne dass man sich daran erinnert. Und wie man manipuliert werden kann. Zwar war es kein blutiger Thriller, aber ein absoluter Psychothriller. Mir ging das Buch wirklich unter die Haut und obwohl ich ab einem gewissen Zeitpunkt das Ende erahnt habe, so war doch jede Seite absolut genial. Das Wissen, nichts zu wissen und dass alles, was man weiß, falsch sein kann, hat diesen Thriller zu einem Buch gemacht, das seinesgleichen sucht. Die Spannungskurve riss nie ab. Es gab jede Menge unvorhergesehene Wendungen. Jerry hat mir unglaublich leidgetan, er war mir die ganze Zeit über sympathisch – ob zurecht? Und wie immer hat der Autor auch hier einige schwarzhumorige Szenen eingebaut: Wartet nur auf das Vorkommnis mit Eric. Da musste ich sarkasmusgeschädigtes Wesen doch etwas in mich hineinlachen. Auch das Ende war wieder einfach genial! Ein wirklich perfekter Showdown, der eigentlich keine Fragen offenlässt. Und doch ist das Ende auch ein wenig traurig, denn die Demenz von Jerry wird weiter fortschreiten und wurde der Gerechtigkeit wirklich genüge getan? Ein Buch, das für mich ein Lese-Highlight dieses Jahr war und mir definitiv Lust gemacht hat auf die weiteren Bücher des Autors, die bereits auf meinem SuB liegen! Fazit: Mit „Zerschnitten“ schreibt Paul Cleave einen absolut genialen Psychothriller. Der Wechsel zwischen dem sog. Protokoll des Wahnsinns, in dem Jerry seine fortschreitende Erkrankung und die Geschehnisse für sein zukünftiges Ich dokumentiert und der Gegenwart, in der er versucht, herauszufinden, ob er ein Mörder ist, gehen unter die Haut. Man hat zeitweise das Gefühl, selbst nichts mehr zu wissen. Niemandem vertrauen zu können. Total in der Luft zu hängen. Besser geht es nicht! Ich fand die Spannung, die dadurch hervorgerufen wurde, unglaublich. Auch dürfen wir hier in einer Szene mit Eric wieder den schwarzen Humor des Autors erleben, der mir wirklich gut gefällt und einen genialen Showdown, der perfekt zu dem Buch passt – auch wenn es nicht immer gerecht zugeht. Ganz klar 5 Sterne von mir für diesen Pageturner und ich freue mich auf Paul Cleaves nächsten Bücher!

    Genial verwirrend

    28. Jan. 2024

  • redthingy
    redthingy

    26 Follower

    3,0

    Nun, ein Thriller ist es definitiv nicht. Es ist ein interessanter Roman, der aus zweierlei Sicht aufgebaut ist. Einmal als Tagebuch, pardon, Protokolleinträge aus der Vergangenheit und auch als omnipräsente Erzählung. Der Anfang zieht sich sehr für jemanden, der Chris Carter mäßig einen blutigen Thriller erwartet (hab ich auch - Zitate auf dem Buchrücken sei Dank.). Ich habe es mir irgendwie anders vorgestellt, eher, dass einige Morde auf seinen Geschichten beruhen, aber dem ist nicht so. Es geht hier wirklich fast ausschließlich nur um Jerry und seine Krankheit. Leichen und Morde sind Nebensache. Trotz alledem "gar nicht mal so schlecht", war ganz interessant.

    23. Apr. 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Paul Cleave

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

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