Blick ins Buch

Biografien

Am Beispiel meines Bruders

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Über das Buch

Karl Heinz Timm, geboren 1924 in Hamburg, gestorben 1943 in der Ukraine - Erst nach dem Tod von Mutter und Schwester fühlt Uwe Timm sich frei genug, über seinen älteren Bruder zu schreiben, der sich 1942 freiwillig zur SS-Totenkopfdivision gemeldet hatte und nicht mehr zurückkehrte. Wie ging er mit der Verpflichtung zum Töten um? Welche Optionen hatte er, welche Möglichkeiten blieben ihm verschlossen?

Mit Könnerschaft und großem Einfühlungsvermögen gelesen von Gert Heidenreich.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 40)

Editionen (13)

ISBN9783837130959
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum23.03.15

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

6 Rezensionen

3,8

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  • hannah_liest
    hannah_liest

    42 Follower

    3,0

    Es war ein gutes Buch für zwischendurch. Ich musste es für die Schule lesen und es war kein Buch auf das ich absolut kein Bock hatte es in die Hand zu nehmen aber ich musste auch nicht unbedingt wissen wie es weiterging. Was mich bisschen gestört hat war, dass dieses Buch keine Kapiteleinteilung hatte.

    25. Jan. 2025

  • lumpi.lo7
    lumpi.lo7

    175 Follower

    3,5

    Der Autor verliert etwas den Fokus und trifft dadurch nicht die geweckten Erwartungen.

    Eine Ergründung der Familiengeschichte mit Schwerpunkt auf den älteren Bruder des Autors, welcher im Krieg gefallen ist. Anhand von Tagebucheinträgen und Nachforschungen versucht Uwe Timm Antworten u.a. auf Fragen des Generationenkonflikt zu finden. Im Verlaufe des Werkes widmet sich der Autor zunehmen seinem Vater und seiner Mutter. Sicherlich auch spannend, jedoch habe ich mir mehr Bezugnahme zu dem Bruder erhofft. Seine Tagebucheinträge waren damals in der Einheit verboten, daher wurden sie heimlich geführt und sind sehr kurz - geben also wenig her. Der Schreibstil ist nach meinem Empfinden etwas zäh. Zudem gibt es keine Kapitaleinteilung, dies erschwert den Lesefluss. Zusammenfassend eine spannende Thematik, welche mich aufgrund der Ausarbeitung jedoch nicht gänzlich mitreißen oder überzeugen konnte.

    31. Okt. 2025

  • maaarit
    maaarit

    13 Follower

    2,5

    Ein mutiges Buch

    Ich habe mir dieses Buch bei einem „Blind Date mit einem Buch“ geholt. Heißt: mehr als eine kurze Beschreibung gibt es nicht - man kauft quasi ein Überraschungs Buch. Ich wusste nur, dass es ein Roman ist, der „Kopf und Herz bewegt“. Und die Beschreibung stimmt auf jeden Fall. Das Buch ist eine Erzählung von Uwe Timm, der über seinen Bruder erzählt, den er selbst nur noch aus Erinnerungen und Erzählungen kennt. Er starb als der Autor gerade einmal 3 Jahre alt gewesen ist. Das besondere hierbei: es hat viele Jahre gedauert, bis sich Uwe Timm getraut hat über seinen Bruder, Karl-Heinz Timm, zu schreiben. Genauer gesagt erst, als auch der letzte Verwandte gestorben dir, der ihn noch persönlich kannte. Mithilfe von Briefen und Tagebucheinträgen versucht er Fragen zu beantworten wie: „warum hat er sich freiwillig zur Waffen-SS gemeldet?“ Oder „wie ist er mit dem t*ten klargekommen“ Spätestens jetzt wird klar, dass es inhaltlich nicht die leichteste Lektüre ist. Ich fand die Art und Weise sehr interessant. Leider hat mir der Schreibstil nicht so gefallen. Befremdlich war auch, dass es keine Kapitel gab. Lesenswert finde ich es trotzdem, hätte es gerne in Schulzeit als „begleitete Lektüre“ gelesen.

    Ein mutiges Buch

    8. Feb. 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Uwe Timm

Uwe Timm, geboren 1940, freier Schriftsteller seit 1971. Sein literarisches Werk erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Uwe Timm wurde 2006 mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, erhielt 2009 den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. Bei Random House Audio sind bisher unter anderem seine Romane „Am Beispiel meines Bruders”, „Der Freund und der Fremde”, „Halbschatten” und „Vogelweide” als Hörbuch erschienen.

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