Blick ins Buch

Krimis

Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

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Über das Buch

Mordfälle sind ihr größtes Vergnügen!

Flavia de Luce und ihre Familie stehen kurz vor dem finanziellen Ruin. Da tut sich plötzlich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew will ihren Familiensitz Buckshaw für Dreharbeiten nutzen. Doch schon am ersten Drehtag wird eine Leiche gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Zu allem Überfluss ist Buckshaw durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Hobbydetektivin Flavia ist klar: Der Täter muss sich unter den Gästen befinden.

Editionen (4)

ISBN9783837116168
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum22.10.12

Rezensionen & Bewertungen

67 Bewertungen

11 Rezensionen

4,1

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  • bibliophilara
    bibliophilara

    91 Follower

    5,0

    Ein filmreifer Mord

    Aktuell lese ich viele verschiedene Bücher durcheinander. Meine Rezension zur Lesechallenge im September habe ich zum Beispiel noch vor der für den August veröffentlicht. Deswegen bin ich froh, zumindest eine Konstante in meinem Leseleben zu haben: Flavia de Luce. „Vorhang auf für eine Leiche“ ist der 2012 auf Deutsch erschienene vierte Band der Detektivroman-Reihe. Ich habe die naseweise Flavia mit ihrer Leidenschaft für Chemie, Tod und Gifte direkt ins Herz geschlossen. Auch dieses Mal gibt es wieder einen spannenden Mordfall auf ihrem Familienanwesen, den Flavia noch vor der Polizei lösen will. Macht euch gefasst auf einen filmreifen Mord! Im Dezember 1950 schneit es ordentlich im englischen Dorf Bishop’s Lacey. Weihnachten steht vor der Tür und das Herrenhaus Buckshaw, in dem die elfjährige Flavia de Luce mit ihrem Vater, ihren beiden älteren Schwestern Ophelia und Daphne sowie den Hausangestellten Mrs. Mullet und dem Gärtner Dogger lebt, ist fast eingeschneit. Doch Ruhe und Besinnlichkeit gibt es vorerst nicht, da eine Filmcrew auf Buckshaw Einzug hält, die dort „Der Schrei des Raben“ drehen will. Flavias Vater Haviland erhofft sich davon, die finanzielle Lage der Familie etwas zu verbessern. Auch Flavia ist ganz begeistert, Filmstars wie den Schauspieler Desmond Duncan oder die weltberühmte Phyllis Wyvern auf ihrem Anwesen zu Gast zu haben. Ihre Schwester Ophelia versucht sogar, in dem Film eine Komparsenrolle zu ergattern. Doch dann wird Phyllis Wyvern mit einer Filmrolle erdrosselt aufgefunden. Flavia macht sich umgehend auf die Suche nach dem Mörder, denn sie weiß, dass er als Teil der Filmcrew unter ihrem Dach lebt. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie sehr mir die Flavia de Luce-Reihe von Alan Bradley bereits ans Herz gewachsen ist. Der großartige Schreibstil und die einzigartige Protagonistin, die auf ganz charmante Weise Dorfmorde im Jahr 1950 löst, machen die Detektivroman-Reihe zu einem absoluten Geheimtipp. Es sind nicht nur die charakterstarken Nebenfiguren, sondern auch der clevere Humor und die Referenzen auf historische Persönlichkeiten und Chemikalien, die ihr so einen Mehrwert geben. Auch „Vorhang auf für eine Leiche“ ist da keine Ausnahme. Die Mischung aus verschneitem Adelshaus als Setting mit der angestaubten Nostalgie alter Schwarzweiß-Filme macht den vierten Band genauso genial wie den ersten. Zwar liegt zwischen dem Auffinden der Leiche und der Auflösung nur wenig Erzählzeit. Abgesehen davon war dieses Buch aber richtiges Highlight für mich, wie ich es nur selten empfinde. Deswegen erhält Band 4 von Flavia de Luce von mir alle fünf Federn. Ich kann den nächsten Band „Schlussakkord für einen Mord“ kaum erwarten!

    Ein filmreifer Mord

    8. Okt. 2024

  • vrounsn
    vrounsn

    16 Follower

    4,0

    Kurzweiliges Lesevergnügen mit Schmunzel-Faktor

    Die ersten 3 Bände sind schon ein paar Jahre her, war aber trotzdem gleich wieder drin. Diesmal passiert der Mord tatsächlich etwas spät im Buch. Flavias Ermittlungen kamen daher etwas kurz. Dafür war aber ihre Liebe zu Giften und Chemie deutlich besser. Über ihren Versuch den Weihnachtsmann zu fangen hab ich schon sehr geschmunzelt. Das Ende war dann etwas plötzlich aber spannend. Insgesamt auf jedenfall wieder ein richtig toller Flavia-Band!

    26. Okt. 2025

  • 3,0

    Mit Spannung erwartet, der Vorhang geht auf und 3/5 ⭐️ auf der Kritikerskala.

    Immerhin 10 Bücher hat Alan Bradley über die junge Hobbydetektivin und Giftmischerin Flavia de Luce geschrieben. Jedes Buch (bis hierhin) eine tolle Geschichte an sich, eine tolle Idee, die es zum Buch geschafft hat. Wieder hat Flavia alle Hände voll zu tun, das Leben auf ihrem Anwesen zusammenzuhalten, mit ihren Schwestern klarzukommen, komische Leute zu begutachten und die Arbeit der Polizei zu unterstützen… oder zu machen 🤷🏼‍♂️ Alles in allem wieder tolle Ideen, diesmal etwas kurz und doch ist der Schreibstil so gewöhnungsbedürftig, dass er teils fade und langweilig wirkt, dass er schwer zu lesen ist, dass es an „Show“ fehlt und zu viel „Tell“ ist 🙄 Wie immer kann ich mir schwer entscheiden, ob ich weiterlesen wollte oder abbreche, ob ich die Reihe beenden mag oder jedem Buch die Chance einräume besser zu sein als der Vorgänger. Ich weiß es nicht.

    24. Juli 2023

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Alan Bradley

Alan Bradley wurde 1938 geboren und wuchs in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario auf. Er war Direktor für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon, bevor er sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückzog, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet«, sein erster Roman und viel umjubelter Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce, wurde mit mehreren Awards ausgezeichnet. Die Verfilmung mit dem Titel Flavia, unter der Regie von Bharat Nalluri und mit Molly Belle Wright, Martin Freeman, Jonathan Pryce und Toby Jones in den Hauptrollen, wird in 2026 veröffentlicht. Alan Bradley lebte bis zu seinem Tod 2026 zusammen mit seiner Frau auf der Isle of Man.

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