An sich ist es keine schlechte Story. Dieses Dämonending ist wirklich ausbaufähig.
Ich finde es nur teilweise verwirrend geschrieben. Es werden Sprünge gemacht, die man nicht wirklich nachvollziehen kann. Irgendwie findet kein richtiger Spannungsbogen statt. Es passiert zwar viel, aber irgendwie ist es auch zu viel. Dann ist es kurz mal spannend und im nächsten Kapitel flacht es wieder ab und man denkt sich „Ok, und jetzt?“
Lea ist stellenweise ziemlich nervig, Adam allerdings auch. Man kann nicht wirklich nachvollziehen warum er sich manchmal so komisch verhält und was nun wirklich seine Absichten sind.
Kann man lesen, muss man aber nicht.
Müsst ihr wissen.
29. Mai 2024
2,0
Hab‘ dann doch eher gemischte Gefühle.
An sich ist es keine schlechte Story. Dieses Dämonending ist wirklich ausbaufähig.
Ich finde es nur teilweise verwirrend geschrieben. Es werden Sprünge gemacht, die man nicht wirklich nachvollziehen kann. Irgendwie findet kein richtiger Spannungsbogen statt. Es passiert zwar viel, aber irgendwie ist es auch zu viel. Dann ist es kurz mal spannend und im nächsten Kapitel flacht es wieder ab und man denkt sich „Ok, und jetzt?“
Lea ist stellenweise ziemlich nervig, Adam allerdings auch. Man kann nicht wirklich nachvollziehen warum er sich manchmal so komisch verhält und was nun wirklich seine Absichten sind.
Kann man lesen, muss man aber nicht.
Müsst ihr wissen.
Lea, eine junge Studentin, legt ein Auslandssemester ein und trifft dabei auf den geheimnisvollen und attraktiven Adam, als sie von ihrem Professor zu einer Gesprächsrunde in seiner Villa eingeladen wird. Der schöne Mann offenbart ihr schnell, dass er von einem Dämon besessen ist, der sein Denken und Handeln negativ beeinflusst, teilweise sogar vollkommen beherrscht. Davon lässt sich Lea in ihrer Verliebtheit jedoch nicht abschrecken und erst als einige von Adams Artgenossen ihr vor Augen führen, wozu dieser Dämon tatsächlich in der Lage ist, ergreift sie die Flucht.
Nachdem sie wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ist und in einem Verlag Karriere machen möchte, taucht Adam plötzlich wieder auf, verstrickt die liebesblinde Lea in seine dunklen Machenschaften und drängt sie dabei immer mehr aus ihrer menschlichen Umgebung. Als Adam feststellt, dass er einen Fehler begangen hat, ist es bereits zu spät, um den mächtigen Kreaturen zu entkommen, die sich Lea und ihm entgegen stellen.
Dass dieser Roman recht umstritten ist, war mir nichts Neues, doch ich wollte mir unbedingt selbst ein Bild davon machen und bin inzwischen ehrlich gesagt ziemlich froh, dass ich das Buch endlich wieder zurück ins Regal stellen darf, denn der Lesespaß hielt sich ziemlich in Grenzen.
Abgesehen davon, dass dem Leser keinerlei Informationen über Ort und Zeit des Geschehens gegeben werden, stößt man gleich zu Beginn auf den einen oder anderen Logikfehler: Lea studiert in Osteuropa (reine Spekulation, die Beschreibungen im Buch lassen dies jedoch vermuten), beherrscht die dortige Sprache jedoch nur sehr bruchstückhaft und ist dennoch in der Lage die Bücher in der Bibliothek ohne Probleme zu lesen. Nur selten käme wohl jemand auf die Idee, derart unvorbereitet im Ausland studieren zu wollen, aber vielleicht spricht das auch nur für Leas grenzenlose Naivität, die sie das ganze Buch über an den Tag legt. Ihr Verhalten ist teilweise absolut nicht nachvollziehbar, oftmals auch total fragwürdig. Auch sonst konnte ich mich mit der Protagonistin überhaupt nicht anfreunden und im Grunde war es mir ziemlich egal, was jetzt mit ihr passiert oder wie die Geschichte ausgeht.
Adam ist weder geheimnisvoll, noch anziehend oder mysteriös. Stattdessen verzweifelt man als Leser an seiner krankhaften Wortkargheit und wartet vergeblich darauf, dass auch nur ein einziger vernünftiger Dialog zwischen ihm und Lea zustande kommt. Somit gibt es auch absolut keine Chemie oder Verbindung zwischen den Protagonisten, was der Geschichte wenigstens etwas mehr Leben eingehaucht hätte.
Die übrigen Figuren treten nur selten und zu kurz in Erscheinung, als dass man irgendetwas über sie aussagen könnte. Gerade sie hätten die Geschichte um einiges interessanter gemacht, vor allem Pi schien etwas Potential zu haben, doch den lässt die Autorin einfach wortlos verschwinden und nie wieder auftauchen, schade.
Zwar wird im ganzen Buch kein einziges Mal das Wort 'Vampir' erwähnt, doch der Dämon ist einfach nur eine nette Umschreibung für das, was wir alle schon von der Twilight-Reihe kennen. Tatsächlich treten immer wieder Parallelen auf, die sehr deutlich machen, wovon sich die Autorin 'inspirieren' ließ.
Dies alles ließe sich ja noch verzeihen, wenn das Buch wenigstens mit etwas Spannung überzeugen könnte, aber auch hier wird man ziemlich enttäuscht. Selbst gegen Ende wartet man vergeblich auf den finalen Höhepunkt und wird stattdessen mit einem konfusen Ende abgespeist, das mich als Leser mit viel zu vielen offenen Fragen zurücklässt.
Hinzu kommt der gestellte Schreibstil der Autorin, der es, in dem Versuch besonders bildhaft und poetisch sein zu wollen, sehr anstrengend machte das Buch über einen längeren Zeitraum zu lesen. Ich musste immer wieder eine Pause einlegen, weil es mir einfach zu viel wurde und ich mich stellenweise gefragt habe, ob diese Umschreibung nun wirklich notwendig war.
Ob ich noch einmal etwas von der Autorin lesen werde, weiß ich jetzt noch nicht. Vorerst ist mir der Appetit auf mehr jedoch vergangen.
23. März 2023
1,0
Lea, eine junge Studentin, legt ein Auslandssemester ein und trifft dabei auf den geheimnisvollen und attraktiven Adam, als sie von ihrem Professor zu einer Gesprächsrunde in seiner Villa eingeladen wird. Der schöne Mann offenbart ihr schnell, dass er von einem Dämon besessen ist, der sein Denken und Handeln negativ beeinflusst, teilweise sogar vollkommen beherrscht. Davon lässt sich Lea in ihrer Verliebtheit jedoch nicht abschrecken und erst als einige von Adams Artgenossen ihr vor Augen führen, wozu dieser Dämon tatsächlich in der Lage ist, ergreift sie die Flucht.
Nachdem sie wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ist und in einem Verlag Karriere machen möchte, taucht Adam plötzlich wieder auf, verstrickt die liebesblinde Lea in seine dunklen Machenschaften und drängt sie dabei immer mehr aus ihrer menschlichen Umgebung. Als Adam feststellt, dass er einen Fehler begangen hat, ist es bereits zu spät, um den mächtigen Kreaturen zu entkommen, die sich Lea und ihm entgegen stellen.
Dass dieser Roman recht umstritten ist, war mir nichts Neues, doch ich wollte mir unbedingt selbst ein Bild davon machen und bin inzwischen ehrlich gesagt ziemlich froh, dass ich das Buch endlich wieder zurück ins Regal stellen darf, denn der Lesespaß hielt sich ziemlich in Grenzen.
Abgesehen davon, dass dem Leser keinerlei Informationen über Ort und Zeit des Geschehens gegeben werden, stößt man gleich zu Beginn auf den einen oder anderen Logikfehler: Lea studiert in Osteuropa (reine Spekulation, die Beschreibungen im Buch lassen dies jedoch vermuten), beherrscht die dortige Sprache jedoch nur sehr bruchstückhaft und ist dennoch in der Lage die Bücher in der Bibliothek ohne Probleme zu lesen. Nur selten käme wohl jemand auf die Idee, derart unvorbereitet im Ausland studieren zu wollen, aber vielleicht spricht das auch nur für Leas grenzenlose Naivität, die sie das ganze Buch über an den Tag legt. Ihr Verhalten ist teilweise absolut nicht nachvollziehbar, oftmals auch total fragwürdig. Auch sonst konnte ich mich mit der Protagonistin überhaupt nicht anfreunden und im Grunde war es mir ziemlich egal, was jetzt mit ihr passiert oder wie die Geschichte ausgeht.
Adam ist weder geheimnisvoll, noch anziehend oder mysteriös. Stattdessen verzweifelt man als Leser an seiner krankhaften Wortkargheit und wartet vergeblich darauf, dass auch nur ein einziger vernünftiger Dialog zwischen ihm und Lea zustande kommt. Somit gibt es auch absolut keine Chemie oder Verbindung zwischen den Protagonisten, was der Geschichte wenigstens etwas mehr Leben eingehaucht hätte.
Die übrigen Figuren treten nur selten und zu kurz in Erscheinung, als dass man irgendetwas über sie aussagen könnte. Gerade sie hätten die Geschichte um einiges interessanter gemacht, vor allem Pi schien etwas Potential zu haben, doch den lässt die Autorin einfach wortlos verschwinden und nie wieder auftauchen, schade.
Zwar wird im ganzen Buch kein einziges Mal das Wort 'Vampir' erwähnt, doch der Dämon ist einfach nur eine nette Umschreibung für das, was wir alle schon von der Twilight-Reihe kennen. Tatsächlich treten immer wieder Parallelen auf, die sehr deutlich machen, wovon sich die Autorin 'inspirieren' ließ.
Dies alles ließe sich ja noch verzeihen, wenn das Buch wenigstens mit etwas Spannung überzeugen könnte, aber auch hier wird man ziemlich enttäuscht. Selbst gegen Ende wartet man vergeblich auf den finalen Höhepunkt und wird stattdessen mit einem konfusen Ende abgespeist, das mich als Leser mit viel zu vielen offenen Fragen zurücklässt.
Hinzu kommt der gestellte Schreibstil der Autorin, der es, in dem Versuch besonders bildhaft und poetisch sein zu wollen, sehr anstrengend machte das Buch über einen längeren Zeitraum zu lesen. Ich musste immer wieder eine Pause einlegen, weil es mir einfach zu viel wurde und ich mich stellenweise gefragt habe, ob diese Umschreibung nun wirklich notwendig war.
Ob ich noch einmal etwas von der Autorin lesen werde, weiß ich jetzt noch nicht. Vorerst ist mir der Appetit auf mehr jedoch vergangen.
ich fand die Geschichte langweilig. habe mich wirklich bemüht mit dem Buch aber konnte den Schreibstil und die Handlung nicht länger ertragen. habe es dann schließlich abgebrochen.
23. Sept. 2022
1,0
ich fand die Geschichte langweilig. habe mich wirklich bemüht mit dem Buch aber konnte den Schreibstil und die Handlung nicht länger ertragen. habe es dann schließlich abgebrochen.