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Romane

Reisen im Licht der Sterne

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Über das Buch

Wie Robert Louis Stevenson die Schatzinsel fand. Gibt es die Schatzinsel aus dem weltberühmten Roman von Robert Louis Stevenson wirklich? Diese Frage bewegt bis heute Millionen Leser und Heerscharen von Schatzsuchern. Doch sie alle haben am falschen Platz gesucht. Davon ist Alex Capus überzeugt. Der hochgelobte Schweizer Erzähler lüftet in seinem Buch 'Reisen im Licht der Sterne' das vielleicht bestgehütete Geheimnis der Weltliteratur. Am 7. Dezember 1889 war ganz Apia auf den Beinen. Noch Jahre später sollte sich Pfarrer William Clark an die drei Europäer erinnern, die auf dem südpazifischen Samoa an Land gingen. In ihrem Mittelpunkt stand ein hagerer, großgewachsener Mann mit Samtmantel. Schnell erfuhr Clark, wer angekommen war: Robert Louis Stevenson, der mit seinem Roman 'Die Schatzinsel ' weltberühmt geworden war, aber wegen einer schweren Lungenkrankheit ständig dem Tod näher war als dem Leben. Was als kurzer Aufenthalt gedacht war, sollte zu Stevensons letzter Lebensstation werden. Fünf Jahre ertrug er ein Klima, das seinem Gesundheitszustand keineswegs zuträglich war, und erduldete heftige familiäre Konflikte, weil seine Frau Fanny und deren Kinder das Leben auf Samoa eigentlich hassten. Warum? Mit der Begeisterung eines Schatzsuchers und der Kombinationsgabe eines Forschers erkundet Capus Stevensons Leben. Er verknüpft Legende und Wahrheit um die Insel der Piratenschätze, zeigt Stevenson als Abkömmling eines schottischen Clans und als schwerkranken Südsee-Forscher, der geheimnisvolle 'Reisen im Licht der Sterne' unternimmt. Und er bietet eine ebenso verblüffende wie einleuchtende Erklärung für die ewigen Misserfolge der Schatzsucher: Der Schatz ist einfach nicht da, wo alle suchten. Er ist ganz woanders – und Stevenson wusste, wo.

Editionen (7)

ISBN9783813502510
VerlagKnaus
Erscheinungsdatum17.08.05
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

4 Rezensionen

3,9

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  • jam
    jam

    42 Follower

    5,0

    Gut recherchiert - unterhaltsam geschrieben - äusserst interessant!

    Capus beschreibt hier die Geschichte Robert Louis Stevensons und fragt weshalb er ab 1890 sein Leben auf Samoa auf einem gekauften Stück Land in einem luxuriösen Herrenhaus verbrachte. Er stellt die These auf, dass er womöglich selbst - wie in seinem bekanntesten Werk " Die Schatzinsel"- einen Schatz gefunden haben könnte, der seinen plötzlichen Reichtum erklären würde. In gewohnt leichter Sprache und mit fundierten Argumenten versucht er darzustellen, dass es möglich sei, dass Stevenson den Kirchenschatz von Lima gefunden haben könnte. Dabei erfahren wir viel über Stevensons Leben und vor Allem seiner Beziehung zu Fanny und all seinen Familienmitgliedern. Nebenbei ist es auch ein Roman über Piraten, Schatzsucher, die indigene Inselbevölkerung und nautische Themen. Wunderbar geschrieben ist es bis anhin mein Lieblingsbuch von Capus.

    8. Apr. 2024

  • 3,0

    Eine interessante Romanbiografie zu Louis Stevensons Zeit auf Tonga. War Stevenson ein Schatzräuber? Wir werden es nie erfahren.

    9. März 2024

  • lieselbie
    lieselbie

    22 Follower

    5,0

    Mein erstes Buch von Alex Capus und ich bin begeistert! Capus geht der Frage nach, ob es die Schatzinsel aus Robert Louis Stevenson Roman wirklich gab. Stevenson verneinte dies immer wieder, aber Alex Capus lässt nicht locker und erzählt in diesem Buch die wichtigsten Fakten, als eine Mischung auf Roman und Biografie, die drauf Hinweisen, dass die Schatzinsel nicht fiktiv ist. Ich bin in diesem Buch komplett versunken!

    5. Juni 2024

3 von 4 Rezensionen

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