Blick ins Buch

Hannas Töchter

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Über das Buch

Als Anna ihre fast 90jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht, ist diese nicht mehr ansprechbar. Anna ist zugleich traurig und wütend. So viele Fragen möchte sie noch stellen, so vieles möchte sie noch wissen über das Leben ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hanna. Wie ist es gewesen vor fast 100 Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Jetzt ist es zu spät, all diese Fragen zu stellen. Anna - Tochter und Enkelin - begibt sich allein auf die Reise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem auch zu sich selbst. In ihrem Drang, Fragen an die Frauen zu stellen, die sie geprägt haben, liegt der Wunsch, das Mutter-Tochter-Verhältnis und insbesondere auch ihr eigenes Verhältnis zu Männern zu entschlüsseln. 'Was wollte ich mit dieser Reise durch drei Frauenleben? Wollte ich nach Hause finden?' Marianne Fredriksson hat ein spannendes Buch über die Liebe geschrieben, in dem sie die drei einprägsamen Lebenslinien von Anna, Hanna und Johanna durch 100 Jahre schwedische Geschichte nachzeichnet.

Editionen (10)

ISBN9783810506337
VerlagFISCHER Krüger
Erscheinungsdatum31.10.01
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

65 Bewertungen

4 Rezensionen

3,9

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  • buchliebe_peggy
    buchliebe_peggy

    7 Follower

    4,5

    Drei Generationen Frauen, Fragen über die Vergangenheit, Familiengeheimnisse

    In "Hannas Töchter" von Marianne Fredriksson lernt man Hanna, Johanna und Anna kennen. Drei Generationen von Frauen einer Familie in 100 Jahren schwedischer Geschichte. Hanna lebte als Bauersfrau an der norwegisch-schwedischen Grenze und zog nach Schweden, als ihr um einige Jahre älterer Mann verstarb. Johanna war zu der Zeit noch ein kleines Kind, hatte kaum eine Bindung zur Mutter. Auch zu ihrer Tochter Anna gab es keine feste Bindung in den jungen Jahren. Erst als sie im Steeben lag, kamen die Fragen in Annas Kopf auf, die unbeantwortet blieben, da Johanna nicht mehr in der Lage war zu sprechen. Anna begibt sich auf die Reise die Vergangenheit ihrer Vorfahren zu entdecken und findet dabei auch zu sich selbst. Die 2007 verstorbene schwedische Autorin Marianne Fredriksson hat mehrere Bücher geschrieben, die in Deutschland alle zu Bestsellern wurden. "Hannas Töchter" ist der erste Roman, den ich von ihr las. Die Titel der anderen Werke kenne ich nicht, würde sie jedoch lesen, wenn mir eins über den Weg läuft. Der Schreibstil ist gut zu lesen, ich bin beinahe über die Seiten geflogen. Das Buch ist mitreißend und spannend geschrieben. Es gibt Passagen die traurig sind und ebenso welche zum Schmunzeln. Alles in allem gute Lektüre für zwischendurch. Ich vergebe 4.5 🌟

    3. März 2026

  • nina.m.b
    nina.m.b

    6 Follower

    4,0

    Uralte Muster werden von Müttern an Töchter gegeben.

    Der Beweis dafür, dass auch unsere Eltern nur die Kinder ihrer Eltern sind. Auch wenn wir vermeintlich der Familie am nächsten sind, kennen wir nicht all ihre Geschichten, obwohl es sich lohnt nachzufragen. Im Zweifel um sie oder sich besser zu verstehen.

    1. Feb. 2026

  • franzileiin95
    franzileiin95

    27 Follower

    4,0

    Ein tolles Buch, das von drei Frauen, dreier Generationen erzählt. Wir begleiten Hanna,Johanna und Anna in unterschiedlichen Lebenslagen und -Umständen. Wir begegnen dem Tod, der Trauer und den Schwierigkeiten,die jede Generation hatte. Ein tolles Buch,hat sich gelohnt es nun endlich zu lesen.

    21. Aug. 2023

3 von 4 Rezensionen

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