London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern. Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.
Wow, wie furchtbar. Eine fesselnde und brutale Geschichte,die zum Nachdenken anregt.
Wir erleben eine Zukunft, in der die Menschen in Pures und Drages unterteilt sind. Die Guten und die Bösen? Aber wer ist wer? Und wie passt es rein, dass die, die sich für die Guten halten, sich durch einen Zirkus unterhalten lassen, indem die Bösen Kunststücke vorführen, die sie das Leben kosten kann? Bei dem Spaß und dem Mitfiebern kann man doch mal die Augen verschließen, dass es alles Kinder sind. Das sie Backstage wie Tiere gehalten werden. Sie haben doch keine Gefühle. Oder?
Dieses Buch ist fesselnd, erschreckend und teilweise echt grausam. Die Protagonisten ein Strahl von Hoffnung. Man bangt um sie. Es ist der erste Teil. Ich hoffe und bange um die Geschichte im zweiten Teil. Sie haben jetzt schon so viel durchmachen müssen.
6. Juni 2026
5,0
Wow, wie furchtbar. Eine fesselnde und brutale Geschichte,die zum Nachdenken anregt.
Wir erleben eine Zukunft, in der die Menschen in Pures und Drages unterteilt sind. Die Guten und die Bösen? Aber wer ist wer? Und wie passt es rein, dass die, die sich für die Guten halten, sich durch einen Zirkus unterhalten lassen, indem die Bösen Kunststücke vorführen, die sie das Leben kosten kann? Bei dem Spaß und dem Mitfiebern kann man doch mal die Augen verschließen, dass es alles Kinder sind. Das sie Backstage wie Tiere gehalten werden. Sie haben doch keine Gefühle. Oder?
Dieses Buch ist fesselnd, erschreckend und teilweise echt grausam. Die Protagonisten ein Strahl von Hoffnung. Man bangt um sie. Es ist der erste Teil. Ich hoffe und bange um die Geschichte im zweiten Teil. Sie haben jetzt schon so viel durchmachen müssen.
Hayley Barker - Die Arena: Grausame Spiele
In einer futuristischen Gesellschaft ist London stark polarisiert, wobei die Pures in Luxus und Wohlstand leben und die Dregs systematisch unterdrückt und marginalisiert werden. Die Situation der Dregs ist derart *dramatisch*, dass ihnen häufig die Kinder entrissen und in einen Zirkus verbracht werden. Dort sind die Kinder, darunter Hoshiko, die als akrobatische Hochseilartistin auftritt, gezwungen, gefährliche Stunts vorzuführen, während sie hungrigen Löwen begegnen. Hoshiko entwickelt sich zur zentralen Attraktion des Zirkus, wo jede Vorstellung für sie zum Verhängnis werden könnte. Als sie Ben, den Sohn einer einflussreichen Pure-Politikerin, trifft, verliebt sie sich in ihn, was im Kontext der gesellschaftlichen Normen eine erhebliche Problematik darstellt.
Ben beginnt allmählich zu erkennen, wie das Leben seiner Klasse auf der Ausbeutung und Diskriminierung der Dregs beruht, und wendet sich aus Liebe heraus gegen seine eigenen Leute. Diese Entscheidung setzt ihn einem hohen Risiko aus, da er sich für eine Beziehung einsetzt, die die strengen Klassenunterschiede infrage stellt. Das Buch bietet eine fesselnde Erzählweise mit wechselnden Perspektiven zwischen Hoshiko und Ben, was dem Leser ermöglicht, die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Erfahrungen beider Protagonisten umfassend zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und eindringlich und versetzt den Leser sofort in die düstere Atmosphäre der Geschichte. Die Dregs leben unter unvorstellbaren Bedingungen, ohne Rechte und Möglichkeiten, sich vernehmlich zu wehren. Die brutale Realität, der sie ausgesetzt sind, wird eindringlich geschildert, insbesondere ihre Misshandlungen im Zirkus. Der Zirkus wird zu einem Symbol für die systematische Ausbeutung der Dregs, die als gesellschaftliche Unterschicht betrachtet werden und deren Existenz lediglich zur Unterhaltung der Pures dient.
Die Schule der Kinder aus der oberen Schicht vermittelt ihnen die Überzeugung, dass Dregs in vielerlei Hinsicht minderwertig sind, was ihre Vorurteile nachhaltig verstärkt. Ben, der im Überfluss lebt, hat nie hinterfragt, ob die Dregs den Wunsch haben, ein anderes Leben führen zu wollen. Doch seine Begegnung mit Hoshiko zwingt ihn, alles zu hinterfragen und sein Weltbild grundlegend und radikal zu verändern. Ebenso erhält Hoshiko durch Ben, der nicht dem stereotypen Bild eines Pures entspricht, eine neue Perspektive auf die Pures, die sie bisher gekannt hat.
Die Lektüre erweist sich als emotional intensiv und regt zur Reflexion über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten an. Grausame und erschütternde Szenen werden geschildert, die den Leser dazu anregen, über die Parallelen zur gegenwärtigen Gesellschaft nachzudenken. Es ist alarmierend, wie viel Leid und Ungerechtigkeit existiert, und es wird deutlich, dass solche strukturellen Probleme auch in der realen Welt fortbestehen können.
Das Buch entfaltet eine emotionale Achterbahn der Gefühle, von Trauer bis Wut, und lässt den Leser lange nach dem Lesen über die Schicksale von Hoshiko und Ben reflektieren. Auch die Nebencharaktere tragen zur Komplexität der Geschichte bei, selbst wenn viele von ihnen negative Charakterzüge aufweisen, was die Erzählung umso realistischer gestaltet.
Insgesamt hat die Autorin mit ihrem kraftvollen Stil und der tiefgründigen Handlung überzeugt. Die emotionale Wirkung und die nachdenklichen Themen machen das Buch außerordentlich bemerkenswert. Die Kombination aus Spannung, Drama und sozialer Kritik ist gelungen, wodurch das Werk sowohl unterhaltend als auch aufklärerisch ist. Abschließend erhält das Buch eine hohe Bewertung von 5 von 5 Sternen, was die Begeisterung des Lesers unterstreicht.
2. Jan. 2025
5,0
Hayley Barker - Die Arena: Grausame Spiele
In einer futuristischen Gesellschaft ist London stark polarisiert, wobei die Pures in Luxus und Wohlstand leben und die Dregs systematisch unterdrückt und marginalisiert werden. Die Situation der Dregs ist derart *dramatisch*, dass ihnen häufig die Kinder entrissen und in einen Zirkus verbracht werden. Dort sind die Kinder, darunter Hoshiko, die als akrobatische Hochseilartistin auftritt, gezwungen, gefährliche Stunts vorzuführen, während sie hungrigen Löwen begegnen. Hoshiko entwickelt sich zur zentralen Attraktion des Zirkus, wo jede Vorstellung für sie zum Verhängnis werden könnte. Als sie Ben, den Sohn einer einflussreichen Pure-Politikerin, trifft, verliebt sie sich in ihn, was im Kontext der gesellschaftlichen Normen eine erhebliche Problematik darstellt.
Ben beginnt allmählich zu erkennen, wie das Leben seiner Klasse auf der Ausbeutung und Diskriminierung der Dregs beruht, und wendet sich aus Liebe heraus gegen seine eigenen Leute. Diese Entscheidung setzt ihn einem hohen Risiko aus, da er sich für eine Beziehung einsetzt, die die strengen Klassenunterschiede infrage stellt. Das Buch bietet eine fesselnde Erzählweise mit wechselnden Perspektiven zwischen Hoshiko und Ben, was dem Leser ermöglicht, die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Erfahrungen beider Protagonisten umfassend zu verstehen.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und eindringlich und versetzt den Leser sofort in die düstere Atmosphäre der Geschichte. Die Dregs leben unter unvorstellbaren Bedingungen, ohne Rechte und Möglichkeiten, sich vernehmlich zu wehren. Die brutale Realität, der sie ausgesetzt sind, wird eindringlich geschildert, insbesondere ihre Misshandlungen im Zirkus. Der Zirkus wird zu einem Symbol für die systematische Ausbeutung der Dregs, die als gesellschaftliche Unterschicht betrachtet werden und deren Existenz lediglich zur Unterhaltung der Pures dient.
Die Schule der Kinder aus der oberen Schicht vermittelt ihnen die Überzeugung, dass Dregs in vielerlei Hinsicht minderwertig sind, was ihre Vorurteile nachhaltig verstärkt. Ben, der im Überfluss lebt, hat nie hinterfragt, ob die Dregs den Wunsch haben, ein anderes Leben führen zu wollen. Doch seine Begegnung mit Hoshiko zwingt ihn, alles zu hinterfragen und sein Weltbild grundlegend und radikal zu verändern. Ebenso erhält Hoshiko durch Ben, der nicht dem stereotypen Bild eines Pures entspricht, eine neue Perspektive auf die Pures, die sie bisher gekannt hat.
Die Lektüre erweist sich als emotional intensiv und regt zur Reflexion über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten an. Grausame und erschütternde Szenen werden geschildert, die den Leser dazu anregen, über die Parallelen zur gegenwärtigen Gesellschaft nachzudenken. Es ist alarmierend, wie viel Leid und Ungerechtigkeit existiert, und es wird deutlich, dass solche strukturellen Probleme auch in der realen Welt fortbestehen können.
Das Buch entfaltet eine emotionale Achterbahn der Gefühle, von Trauer bis Wut, und lässt den Leser lange nach dem Lesen über die Schicksale von Hoshiko und Ben reflektieren. Auch die Nebencharaktere tragen zur Komplexität der Geschichte bei, selbst wenn viele von ihnen negative Charakterzüge aufweisen, was die Erzählung umso realistischer gestaltet.
Insgesamt hat die Autorin mit ihrem kraftvollen Stil und der tiefgründigen Handlung überzeugt. Die emotionale Wirkung und die nachdenklichen Themen machen das Buch außerordentlich bemerkenswert. Die Kombination aus Spannung, Drama und sozialer Kritik ist gelungen, wodurch das Werk sowohl unterhaltend als auch aufklärerisch ist. Abschließend erhält das Buch eine hohe Bewertung von 5 von 5 Sternen, was die Begeisterung des Lesers unterstreicht.
Der Auftakt der ,,Die Arena“ Dilogie mit ,,Die Tribute von Panem“ und Zirkus Vibes hat mir gut gefallen.
Die dystopische Welt mit der Gesellschaft aufgeteilt in zwei Klassen, genannt Pures und Dregs war ein spannendes Konzept und durch die beiden Protagonisten bekam man einen Einblick in beide Seiten denn Ben war ein Pure und Hoshiko eine Dreg.
Da waren Hoshikos Rolle als Seiltänzerin beim Dreg-Zirkus und dessen Bestehen seit vierzig Jahren, der Zirkusdirektor Silvio und sein Affe Bojo, seine Gewaltbereitschaft und sein Wahnsinn sowie lebensgefährliche Kunststücke und Angst, das Teilen von Existenz, Sorgen und Leid und eine Gemeinschaft die entstanden ist, ihre Familie, die Heilerin Amina und das Kind Greta.
Es ging darum, dass Kinder ihren Familien entrissen wurden um für Unterhaltung aufzutreten und dass sie den ganzen Tag probten und niemals einen Abend frei hatten, um die Silvio-Story und seine Vergangenheit und die Gegenwart als Psychopath und Diktator sowie die Entstehung des Zirkus und die Beliebtheit durch Todesopfer und dass das Böse tief im Herzen der Gesellschaft saß.
Und dann waren da Bens Rolle als Sohn der Ministerin für Dreg-Kontrolle und der Hass der Mutter nach einem Vorfall mit der terroristischen Dreg-Gruppierung ,,Die Bruderschaft“.
Da waren die Erzählungen der Schule und Regierung, dass Dregs weniger wert waren und keine Gefühle hatten, deren Leben am Rand der Gesellschaft in Slums weil sie sich nicht benehmen konnten im Gegensatz zu dem Leben der Pures an der Spitze, goldene Statuen und das Haus der Macht sowie Bodyguards und die Dienerin Priya.
Es ging um ihre Worte darüber, dass der Zirkus kein zauberhaftes Wunderland war sondern ein Straflager und dass er selbst denken und urteilen sollte und seine eigenen Entscheidungen mit Herz und Verstand treffen sollte.
Und dann waren da Eintrittskarten und eine Vorstellung, die Arena und eine Landung in der Loge, die Rettung eines Mädchens und die Faszination und Schrecken eines Jungen, ein Projekt der Schule und eine Pressekonferenz sowie ein Blick hinter die Kulissen und ein Wiedersehen.
Es ging darum sich die Menschlichkeit nicht nehmen und zu Tieren machen zu lassen und darum nicht nur zuzusehen sondern zu helfen, darum mutig zu sein und eine Entscheidung zu treffen und dass seine Geschichte langsam zu ihrer wurde und er sich durch sie selbst gefunden hatte.
Am Ende ging es um einen Kuss und eine Art Zauber, um Veränderung und eine Chance auf Einfluss, Vertrauen und dass das nicht das Ende, sondern erst der Anfang war.
Das was im dunklen Unterleib des Zirkus lagerte, der Recyclingraum und die neuen Attraktionen waren verstörend und ekelerregend, Grausame Entdeckungen und Grausame Spiele.
19. Juni 2026
4,0
Der Auftakt der ,,Die Arena“ Dilogie mit ,,Die Tribute von Panem“ und Zirkus Vibes hat mir gut gefallen.
Die dystopische Welt mit der Gesellschaft aufgeteilt in zwei Klassen, genannt Pures und Dregs war ein spannendes Konzept und durch die beiden Protagonisten bekam man einen Einblick in beide Seiten denn Ben war ein Pure und Hoshiko eine Dreg.
Da waren Hoshikos Rolle als Seiltänzerin beim Dreg-Zirkus und dessen Bestehen seit vierzig Jahren, der Zirkusdirektor Silvio und sein Affe Bojo, seine Gewaltbereitschaft und sein Wahnsinn sowie lebensgefährliche Kunststücke und Angst, das Teilen von Existenz, Sorgen und Leid und eine Gemeinschaft die entstanden ist, ihre Familie, die Heilerin Amina und das Kind Greta.
Es ging darum, dass Kinder ihren Familien entrissen wurden um für Unterhaltung aufzutreten und dass sie den ganzen Tag probten und niemals einen Abend frei hatten, um die Silvio-Story und seine Vergangenheit und die Gegenwart als Psychopath und Diktator sowie die Entstehung des Zirkus und die Beliebtheit durch Todesopfer und dass das Böse tief im Herzen der Gesellschaft saß.
Und dann waren da Bens Rolle als Sohn der Ministerin für Dreg-Kontrolle und der Hass der Mutter nach einem Vorfall mit der terroristischen Dreg-Gruppierung ,,Die Bruderschaft“.
Da waren die Erzählungen der Schule und Regierung, dass Dregs weniger wert waren und keine Gefühle hatten, deren Leben am Rand der Gesellschaft in Slums weil sie sich nicht benehmen konnten im Gegensatz zu dem Leben der Pures an der Spitze, goldene Statuen und das Haus der Macht sowie Bodyguards und die Dienerin Priya.
Es ging um ihre Worte darüber, dass der Zirkus kein zauberhaftes Wunderland war sondern ein Straflager und dass er selbst denken und urteilen sollte und seine eigenen Entscheidungen mit Herz und Verstand treffen sollte.
Und dann waren da Eintrittskarten und eine Vorstellung, die Arena und eine Landung in der Loge, die Rettung eines Mädchens und die Faszination und Schrecken eines Jungen, ein Projekt der Schule und eine Pressekonferenz sowie ein Blick hinter die Kulissen und ein Wiedersehen.
Es ging darum sich die Menschlichkeit nicht nehmen und zu Tieren machen zu lassen und darum nicht nur zuzusehen sondern zu helfen, darum mutig zu sein und eine Entscheidung zu treffen und dass seine Geschichte langsam zu ihrer wurde und er sich durch sie selbst gefunden hatte.
Am Ende ging es um einen Kuss und eine Art Zauber, um Veränderung und eine Chance auf Einfluss, Vertrauen und dass das nicht das Ende, sondern erst der Anfang war.
Das was im dunklen Unterleib des Zirkus lagerte, der Recyclingraum und die neuen Attraktionen waren verstörend und ekelerregend, Grausame Entdeckungen und Grausame Spiele.
Ich weiß ja nicht wie das dann so noch weiter geht aber mich nervts jetzt schon extrem, dass da Tiere im Zirkus mit dabei sind, ich hoffe das wird auch noch Thematisiert.
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Autorin / Autor
Über Hayley Barker
Hayley Barker hat fast achtzehn Jahre als Englischlehrerin gearbeitet, bevor sie sich in Vollzeit dem Schreiben widmete. Sie liebt Jugendbücher, und ihre Romane veröffentlicht zu sehen, ist für sie das größte Abentuer ihres Lebens. Sie lebt mit ihrem Mann, zwei Söhnen und einem etwas hyperaktiven Hund in Essex.