Blick ins Buch

Thriller

Der Tod hat einen langen Atem

4,7(5)
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Über das Buch

Ultra-Marathon und eine zerstückelte Leiche in Berlin! Achilles lässt seinen laufenden Ermittler Peer Pedes im 3. Berlin-Krimi unfreiwillig am Ultra-Marathon entlang der Route der Berliner Mauer teilnehmen. Während des längsten Rennens der Hauptstadt werden grausame Funde gemacht: einzelne Körperteile, methodisch entlang der historischen Mauer verteilt. Kommissar Peer Pedes und seine queere Kollegin Stephanie stehen vor einem Rätsel, das sie tief in die Geschichte der Stadt und in menschliche Abgründe führen wird. Während sich ein erbitterter Lauf gegen die Zeit entspinnt, verwebt sich ihr Fall mit dem Berliner Ultra-Marathon. Dabei wird nicht nur ihre Ausdauer, sondern auch ihr polizeiliches Geschick auf die ultimative Probe gestellt. Die Ermittlungen führen das unkonventionelle Duo in die Welt der Laufsucht sowie auf die Spur einer verlorenen Liebe mit fatalen Konsequenzen. Ihr Gegenspieler: ein Mörder, der mit jedem Schritt immer verrückter zu werden scheint …

Editionen (2)

ISBN9783803287649
VerlagUSM Audio
Erscheinungsdatum01.06.26

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

3 Rezensionen

4,7

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  • gaiasolisko
    gaiasolisko

    115 Follower

    5,0

    “Auf den Straßen der Hauptstadt liegen die merkwürdigsten Sachen herum.”

    Ich liebe die Bücher von Achilles. Unter diesem Namen schreibt das Autorenduo Michael Meisheit und Hajo Schumacher Krimis rund um den laufenden Ermittler Peer Pedes. Dies ist mittlerweile der dritte Krimi aus ihrer Feder und was soll ich sagen? Ich bin wieder einmal restlos begeistert. Doch worum geht es? In Berlin entdeckt Kommissar Peer Pedes einen Laufschuh. Dies allein wäre nicht bemerkenswert, wenn darin nicht ein säuberlich abgetrennter Fuß stecken würde. Stück für Stück tauchen weitere Körperteile an verschiedenen Stellen in der Hauptstadt auf, immer entlang des Verlaufes der Berliner Mauer. Und das alles kurz bevor der Berliner Mauerlauf, ein Ultralauf über 160 km um West-Berlin, stattfindet. Zufall? Auch in diesem Band habe ich wieder mit Begeisterung dem unschlagbaren Duo Peer und Stephanie bei der Ermittlung zugesehen. Beide sind wunderbar getroffen und ich habe sie beide mit ihren Stärken und Schwächen ins Herz geschlossen. Und auch die Nebenfiguren sind sehr individuell gezeichnet, bekommen Raum zur Entfaltung und man kann mit ihnen fühlen, hoffen und bangen. Die Geschichte hat mich innerhalb kürzester Zeit gefesselt und je weiter das Buch voran kam, um so spannender wurde es und ich habe regelrecht mitgefiebert. Und als kleines i-Tüpfelchen hat mich der Humor auch wieder komplett mitgerissen. Zwischen leise lächelnd und laut lachend bin ich atemlos den laufenden Ermittlungen gefolgt. Ich habe dieses Buch als Hörbuch, gelesen von Hajo Schumacher, gehört und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen. Die Stimmung, die Dynamik des Buches und die Figuren wurden wunderbar getroffen und ich hatte großen Spaß beim Lauschen. Fazit: Spannende Story, liebenswerte und interessante Charaktere, humorvoller Schreibstil. Was will man mehr? Für einen leichteren Einstieg empfiehlt es sich, die ersten beiden Bände (“Nur der Tod ist schneller” & “Lügen haben schnelle Beine”) gelesen zu haben.

    31. Mai 2026

  • 4,0

    Laufende Ermittlungen im wahrsten Sinne des Wortes

    "Der Tod hat einen langen Atem" von Achilles, dem Autorenduo Hajo Schumacher und Michael Meisheit, habe ich als Hörbuch gehört. Es wird gelesen von Hajo Schumacher.. Peer Pedes ist laufender Ermittler beim LKA. Während einer Parade findet er am Rand der Strecke einen Laufschuh. Ungewöhnlich? Eigentlich nicht, wenn nicht in diesem Schuh ein Fuß stecken würde. Immer mehr Körperteile tauchen auf, entlang der ehemaligen Berliner Mauer. Gemeinsam mit seiner Kollegin Stefanie ermittelt Peer und landet unfreiwillig in einem Ultra-Marathon, dem Mauerlauf. Er läuft und läuft und läuft... Ich bin selbst weder Joggerin, geschweige denn Marathonläuferin. Ich habe beim Hören des Hörbuchs einiges lernen können. Übers Laufen an sich, über einen Ultra-Marathon und seine Herausforderungen. Das alles verpackt in einen Krimi, der durch schwarzen Humor punktet. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, allen voran Peer, Stefanie und Uli, die Polizeianwärterin aus der Ukraine. Anfangs bin ich etwas schwer hineingekommen in die Handlung, aber dann bin ich im Geist mit Peer mitgegangen und konnte seine Erschöpfung tatsächlich nachvollziehen. Als Ungeübte wäre ich zusammengebrochen, er denkt noch nach und gibt Anweisungen. Hajo Schumachers Vortragsweise war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig. Seine Stimme mag ich, tief und sonor. Und manchmal blitzt in den Betonungen auch der gebürtige Westfale durch. Die Stimme passt aber zum Geschehen, deshalb hat Schumacher mich bald eingefangen. Ein anderer Krimi in einer mir völlig unbekannten Szenerie, der mich trotz der Anfangsschwierigkeiten gut unterhalten hat. Spotlichere Menschen als ich werden ihn sicher feiern! 4 gute Sterne und eine Hörempfehlung für Peer Pedes und sein Team!

    11. Juni 2026

  • hasirasi2
    hasirasi2

    218 Follower

    5,0

    Der Puzzle-Killer „Hoffentlich erkennt uns niemand.“ (S. 6) denken die Kommissare Peer Pedes und seine Kollegin Stephanie Kramer, als sie die Berliner Pride Parade mit einem grünen Elektro-Golfcart anführen müssen. Doch schon im nächsten Moment ist das peinliche Auto ihr kleinstes Problem: Auf einer Verkehrsinsel steht ein einsamer Laufschuh, in dem noch ein sauber abgetrennter Fuß steckt. Während die Ermittlungen anlaufen, findet ausgerechnet die jungen Ukrainerin Uli, die Peer bereits zweimal als V-Frau eingesetzt hat, einen Unterarm in der Nähe des Görlitzer Parks. Und das bleibt nicht das letzte Körperteil. Nach und nach wird klar, dass der Täter die Leichenteile entlang des bald stattfindenden Mauerweglaufs auslegt, eines Ultramarathons über 100 Meilen bzw. 161 Kilometern entlang der ehemaligen Berliner Mauer. Der Mauerweglauf ist dabei nicht nur eine sportliche Herausforderung: Er verläuft entlang des ehemaligen Grenzstreifens und erinnert an die Opfer der Berliner Mauer, was den Verbrechen des Täters eine besonders beklemmende und politisch aufgeladene Dimension verleiht. Schnell gerät ein Journalist ins Visier der Ermittler, weil er „zufälligerweise“ immer wieder an den Fundorten auftaucht. Oder bekommt der seine Informationen von einem Maulwurf aus ihrem Team? Peers Kollege Koslowski verdächtigt stattdessen einen der Ultramarathonläufer, den Sohn eines Maueropfers. Zwischen beiden Ermittlern entwickelt sich ein ehrgeiziger Wettstreit. Aber sind sie wirklich auf der richtigen Spur? Plötzlich fordert der Täter Peer persönlich heraus: Schafft er den Mauerweglauf nicht innerhalb einer bestimmten Zeit, wird erneut jemand sterben. Auch der dritte Teil der Reihe hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich mag das hohe Tempo der Fälle und die Tatsache, dass Peer immer wieder an seine physischen und psychischen Grenzen gehen muss. Diesmal muss er völlig unvorbereitet einen Ultramarathon absolvieren – zum Glück ist seine Mutter auf nahezu jeden sportlichen Notfall vorbereitet. „… wahnsinnig viel Lauferei für wenig Ruhm und Geld. Das muss man wirklich mögen.“ (S. 85) Peers Intimfeind und Konkurrent Koslowski sorgt für eine echte Überraschung und unterstützt ihn auf eine Art und Weise, vor der man nur den Hut ziehen kann. Auch Uli bringt Peer zum Staunen. Sie möchte nicht länger nur Peers inoffizielle V-Frau sein, sondern Polizistin werden, und stellt wiedermal eigene Ermittlungen an. Stefanie hält Peer wie gewohnt den Rücken frei, übernimmt Recherchen – inzwischen mithilfe ihres besten Freundes Chat-GPT – und hilft ihm auch dabei, den Mauerweglauf durchzuhalten. Peers unbedingter Wille, nicht aufzugeben, habt mich erneut beeindruckt. Ich liebe die gelungene Mischung aus Krimi, Humor und Trainingsanleitung und bin schon jetzt gespannt, welcher sportlichen Herausforderung sich Peer im nächsten Fall stellen muss.

    18. Juni 2026

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