Blick ins Buch

Fantasy

Die Chroniken der Schattenwelt - Daimon

4,0(13)
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Über das Buch

Das fulminante Finale der Schattenwelt-Trilogie "Die Dunkelheit, die er fürchtete, lag nicht in der Stadt der Engel, nicht im Zwielicht der Schatten oder der Finsternis der Hölle. Sie lag in ihm selbst." Auf der Flucht vor den Kriegern der Engelskönigin ist Nando auf dem Weg nach Or‘lok, die letzte freie Stadt der Dämonen. Dort soll er seinen Mentor Drengur treffen, einst der engste Vertraute Luzifers. Nur mit seiner Hilfe kann Nando das Pandämonium durchqueren und den Teufel bezwingen. Doch in Or‘lok erwartet ihn eine böse Überraschung, und damit nicht genug: Die Kraft der Dämonen erstarkt, und Nando spürt zunehmend, dass er sich einer weitaus gefährlicheren Dunkelheit stellen muss als der Tiefe der Hölle: dem Abgrund in ihm selbst.

Editionen (8)

ISBN9783802584596
VerlagLYX
Erscheinungsdatum07.08.14
Seitenzahl736

Rezensionen & Bewertungen

13 Bewertungen

5 Rezensionen

4,0

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  • ladyoukami
    ladyoukami

    2 Follower

    4,0

    Wenig erinnerungswürdige Handlung, aber geniale Charakterentwicklungen

    Nandos Reise geht weiter. Die ersten vier Kreise der Hölle sind aufgebrochen und entfesselt damit eine neue Bedrohung: Die vier Apokalyptischen Reiter. Die Stadt der Nephilim ist gefallen, doch neue Begleiter haben sich an Nandos Seite gefunden: Noemi, eine Nephilim die ihn einst verabscheute und Avartos, der Engel der den Teufelssohn jagte, doch in der Schlacht von ihm gerettet wurde und ihm nun zur Seite steht. Der Plan steht: Das Schwert Michaels finden und anschließend in die Hölle hinabsteigen und den Kampf gegen Luzifer aufnehmen. Doch auf der Suche nach der Waffe führt ihr Weg sie in die Stadt der Engel, die ihn immer noch jagen, und Nando muss lernen die Kräfte der Engel für sich zu nutzen. Die Entwicklung unserer Heldentruppe gefällt mir sehr gut. Noemi muss lernen ihren Stolz als Kind der Schatten herunterzuschlucken, um das den Plan nicht zu gefährden, will aber weiter zu ihrem wahren Ich stehen. Nando lernt das Licht der Engel für sich zu nutzen und wird immer stärker, jedoch verändert das auch seine Beziehung zu seiner Dschinnja Kaya und zu Noemi. Und Avartos verliert immer mehr seinen Weg des Lichts und fällt langsam in eine Finsternis, die er einst gelernt hatte zu verabscheuen. Und so ungleich sie sind, umso mehr wächst die Gruppe zusammen. Die Handlung von der Suche des Schwertes hat mich im großen und ganzen weniger abgeholt. Ich habe die Geschichte vor 10 Jahren schon einmal gelesen und im Vergleich zum ersten Band, wo ich mich noch an einige Szenen erinnern konnte, so hab ich mich beim Lesen erst wieder an ein paar Szenen erinnern können, aber auch eher nur am Anfang des Buches, welcher in der Engelsstadt spielt. Stellenweise war das Buch auch etwas langatmig. Die Entwicklung der Charaktere hat für mich daher für mehr Lesespaß gesorgt. Was ich jedoch von der Entwicklung zwischen Noemi und Avartos halten soll bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich bin weiterhin gespannt wie die Reise durch die Hölle ausgehen wird.

    14. Juni 2026

  • gedankenchaotiin
    gedankenchaotiin

    55 Follower

    4,0

    Schon eine ganze Weile lag dieses Buch auf meinem SuB, nachdem ich es ertauscht hatte und nun habe ich es mir endlich einmal vorgekommen. Nando ist ein stinknormaler 17jähriger Junge.. glaubt er zumindest. Nach dem Tod seiner Eltern lebt er bei seiner Tante, arbeitet als Tellerwäscher und ist ein stinknormaler Jugendlicher. Oft hat er in dem Restaurant in dem er arbeitet, für die Obdachlosen seiner Stadt eine warme Mahlzeit übrig, was sich recht schnell, in deren Kreisen rumspricht. Eines Abends, er befindet sich alleine in dem kleinen Restaurant, um noch ein paar Sachen zu erledigen, steht erneut jemand vor ihm. Aufgrund von dessen Auftreten hält Nando diese Person ebenso für einen Obdachlosen, was sich jedoch recht schnell als falsch entpuppt. Der Fremde erzählt ihm, dass er ein Engel ist und Nando ein Nephilim, zudem des Teufels Sohn. Der junge Tellerwäscher glaubt ihm anfangs nicht, doch Engel und Dämonen sind ihm bereits auf den Fersen. Antonio, der Engel, der sich ihm angenommen hat, bringt ihn in die Tiefen der Unterwelt, wo er lernen sollen, seine Fähigkeiten und Kräfte zu kontrollieren. Doch wird es Nando tatsächlich gelingen, diese zu bändigen? Kann er den "Rufen" des Teufels widerstehen, welche sich Nandos Kräfte ebenso zu Nutze machen will? Und wie werden all die anderen Nephilim auf ihm reagieren, wenn sie erfahren, was er wirklich ist.. ein Teufelssohn? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich manchmal ein wenig.. Konzentrationsschwierigkeiten hatte. Ich weiss nicht genau, ob es an dem Buch lang oder an dem manchmal etwas langatmigen Schreibstil der Autorin, aber die Schwierigkeiten waren da. Gesa Schwarz hat dennoch ein Werk geschaffen, welches anders ist als die anderen. Ihre Beschreibungen waren über das Buch hinweg zwar manchmal etwas langatmig und man hätte es sicherlich das eine oder andere Mal verkürzen können, aber gerade zum Ende hin nimmt das Buch um einiges an Fahrt auf. Das Thema Nephilim hatte ich persönlich so noch nie und dennoch hatte ich oftmals das Gefühl, Nando und die anderen vor mir stehen zu haben. Das Buch beschreibt Eigenschaften wie Mut, Vorurteile gegenüber anderen und Freundschaft, das Durchringen zu Entscheidungen, die für einen selbst am besten sind oder dass man auch mal jemandem verzeihen muss, den man eigentlich gar nicht richtig kennt. Alles in allem ein Buch, welches sich trotz der langatmigen Passagen empfehlen lassen kann und welches von mir 4 von 5 Sonnenblumen bekommt.

    7. Apr. 2025

  • ladyoukami
    ladyoukami

    2 Follower

    4,5

    Großartiger Auftakt, der Lust auf mehr macht.

    Ich habe die Geschichte von Nando vor 10 Jahren angefangen, jedoch nie beendet. Die Neugier, wie es eigentlich ausging, brachte mich nun zurück und es war fast wie als würde ich die Geschichte nochmal zum ersten mal Lesen. Nandos Abenteuer beginnt unscheinbar. Ein junger Tellerwäscher in Rom, der sich nicht sicher ist wohin er will in seinem Leben. Er hat seinen eigenen Kopf und ist ein mitfühlender Mensch, der zum Leidwesen seines Chefs oft nach Ladenschluss Essen an Obdachlose verteilt. Und eines Abends, wie so oft, stand ein Fremder an der Ladentür, dem Nando Essen anbot. Doch ab da änderte sich alles für ihn, denn ungeahnte Kräfte wurden in dem Jungen geweckt: Die Kraft der Nephilim. Nando ist nicht nur ein Mensch, sondern auch ein Engel. Und nicht nur irgendein Engel: Er besitzt die Kraft von Luzifer, dem Teufel höchstpersönlich. Und so beginnt für Nando eine fesselnde Reise in die Schattenwelt, gejagt von Himmel und Hölle, nicht wissend wer Freund und wer Feind ist, auf einem Drahtseilakt zwischen Licht und Schatten, denn alles könnte vorbei sein, wenn er in den Schatten fällt und den Rufen und Lockungen Luzifers folgt. Wer wird er sein? Ein Held, der die Schattenwelt von Luzifer befreien wird? Oder der gefürchtete Teufelssohn, den alle in ihm sehen? Die Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen. Man spürt Nandos Zweifel, seine Ängste und die Verockungen Luzifers, die ihn mehrfach an seine Grenzen bringen. Und auch das Vertrauen, das andere in Nando stecken und ihn wieder aufbauen und ihn stark machen, seiner Furcht zu widerstehen. Nach der Hälfte des Buches gingen mir Nandos Zweifelsreden jedoch manchmal leicht auf die Nerven und entlocken mir ein Augenverdrehen mit dem Gedanken ,,Junge, ich hab es doch verstanden das du Selbstzweifel und Angst hast!" Umso stärker fand ich dann noch die Momente, in denen er seinen Mut und Selbstvertrauen findet und mehr und mehr in seine Rolle hinein wächst. Auch viele Nebencharaktere legen interessante Entwicklungen hin, die ich gespannt bin in den folgenden Büchern weiter zu verfolgen. Ich freue mich sehr aufs Weiterlesen.

    13. Juni 2026

3 von 5 Rezensionen

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