Blick ins Buch

Krimis

Der Nobelpreis

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Über das Buch

Das alljährliche Auswahlverfahren, das die zu kürenden Nobelpreisträger bestimmt, nimmt seinen Lauf wie immer, als ein Flugzeug der Scandinavian Airline auf dem Flughafen von Milano mit einem Business-Jet kollidiert. Alle Passagiere finden den Tod. Mit an Bord waren drei Mitglieder des Gremiums, das den Nobelpreis in Medizin vergibt. Kurz vor der Abstimmung erhält Professor Hans-Olof Andersson, ebenfalls Mitglied der Nobelversammlung, Besuch von einem Unbekannten, der ihm viel Geld bietet, damit er eine bestimmte Kandidatin wählt, die für den Schweizer Pharmakonzern Rütlipharm arbeitet. Er lehnt das Angebot entrüstet ab. Doch bald darauf entführen die Unbekannten Anderssons vierzehnjährige Tochter Kristina und erpressen ihn nun auf diesem Weg, die gewünschte Stimme abzugeben. Verzweifelt beschließt Andersson, sich dem Willen der Unbekannten zu beugen. Allerdings merkt er schnell, dass er Teil einer viel größeren Verschwörung ist und dass offenbar zahlreiche andere Komiteemitglieder auf der Soldliste seiner Erpresser stehen. Er weiß nur einen Ausweg: Er wendet sich an seinen Schwager Gunnar Forsberg. Der sitzt gerade eine mehrjährige Gefängnisstrafe wegen Einbruchs und Industriespionage ab. Andersson erreicht die vorzeitige Freilassung Gunnars, der sich sofort auf die Suche nach den Entführern macht. Die Widerstände, gegen die Gunnar anrennt, wachsen stetig. Dass er sich auch noch in die Klassenlehrerin seiner Nichte verliebt, erleichtert seine Suche nicht gerade. Die Uhr beginnt zu ticken - und das immer lauter, denn bis zur Nobelfeier sind es nur noch wenige Tage -

Editionen (7)

ISBN9783785722190
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum12.09.05
Seitenzahl555

Rezensionen & Bewertungen

63 Bewertungen

4 Rezensionen

3,7

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  • onetoreadthemall
    onetoreadthemall

    45 Follower

    4,0

    Spionagethriller mal anders

    Nicht der beste Eschbach, aus rein unterhaltender Sicht stellenweise zu wenig Dynamik, es kommt im Verlauf zu selten echte Fallhöhe auf, die einen packt. Erzählerisch mit einigen interessanten Wendungen und Stilmitteln, Masterclass in Sachen Red-Herring und unzuverlässigem Erzähler. Der Plot an sich bietet alles, was ein Sponage-/Politthriller braucht. Die Charaktere bleiben leider durch die Bank wenig sympathisch, oft distanziert und emotional auf einer leider sehr oberflächlichen Ebene - das ändert sich erst auf den allerletzten 5-10 Seiten. Das Ende habe ich so nicht erwartet, ist aber konsistent und plausibel. Sprache: 4/5 Plot: 5/5 Charaktere: 3/5 Macht in total 4/5

    14. Sept. 2025

  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    2,0

    Der interessante und spannende Anfang gipfelt in einer haarsträubenden „fitzektypischen“ Auflösung, die das titelgebende Thema obsolet macht!

    12. Juli 2023

  • rianonne
    rianonne

    11 Follower

    Abbruch nach 157 Seiten weil mich die Handlung nicht fesseln kann.

    3. Dez. 2022

3 von 4 Rezensionen

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