Blick ins Buch

Krimis

Menschensöhne

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Über das Buch

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Mit diesem Bibelzitat eröffnet Arnaldur Indriðason Menschensöhne, einen Kriminalroman, dessen düstere Zukunftsvision dem Begriff "ewiges Leben" eine neue, schreckliche Bedeutung verleiht. Zwei dramatische Todesfälle werden im sonst so friedlichen Island zum Tagesgespräch: Daníel, ein langjähriger Patient einer psychiatrischen Klinik, begeht Selbstmord. Fast zeitgleich wird ein pensionierter Lehrer in seinem Haus mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leib verbrannt. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo kommen nach und nach haarsträubenden Zusammenhängen aus der Vergangenheit auf die Spur. Das Mordopfer war früher Daníels Klassenlehrer - und von dieser Klasse leben nur noch zwei. Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.

Editionen (5)

ISBN9783785715567
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum21.02.05
Seitenzahl347

Rezensionen & Bewertungen

86 Bewertungen

12 Rezensionen

3,3

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  • fredybader1966
    fredybader1966

    279 Follower

    5,0

    Sehr gut geschriebener Roman um Kinder als Versuchstiere, Phädofile und Versuche, Menschen zu klonen.

    8. Mai 2025

  • buchkuh
    buchkuh

    99 Follower

    3,5

    Dunkle Vergangenheit und leise Spannung

    Mit seinem Roman Menschensöhne eröffnet der Autor die Reihe um Kommissar Erlendur und führt Leserinnen und Leser in eine düstere, melancholische Welt aus Schuld, Geheimnissen und verdrängter Vergangenheit ein... Die Handlung beginnt mit zwei scheinbar unabhängigen Todesfällen in Reykjavik. Der Bruder eines verstorbenen Patienten aus einer psychiatrischen Klinik vermutet schnell einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen und informiert die Polizei. Die Ermittlungen führen die Polizei immer tiefer in ein Netz aus Missbrauch, Schuld und traumatischen Kindheitserfahrungen. Ein großer Pluspunkt ist die düstere und melancholische Atmosphäre. Typisch für nordische Krimis steht weniger die actionreiche Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt als vielmehr die Aufarbeitung gesellschaftlicher und persönlicher Probleme wie Kindesmissbrauch. Kommissar Erlendur wird als eher ruhiger, nachdenklicher Ermittler eingeführt. Auch die Nebenfiguren sind zwar interessant, wirken jedoch teilweise distanziert. Ein weiterer Kritikpunkt ist das langsame Tempo der Ermittlungen. Der Schreibstil ist klar, nüchtern und sehr atmosphärisch. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und das Geheimnis der Vergangenheit entfaltet sich nach und nach. Menschensöhne ist ein interessanter Auftakt der Erlendur Reihe und zeigt bereits viele typische Elemente wie düstere Atmosphäre, gesellschaftliche Themen und Verbrechen, deren Ursachen tief in der Vergangenheit liegen. Obwohl der Roman interessante Themen behandelt und eine intensive Atmosphäre besitzt, hinterlässt er insgesamt einen gemischten Eindruck, daher 3,5 Sterne.

    13. März 2026

  • kathuccino
    kathuccino

    58 Follower

    3,5

    Ich habe ein wenig gebraucht um in diesen Island Krimi rein zu kommen. Ab Seite 120 hat er mir aber ganz gut gefallen. Für Fans von Hakan Nesser könnte dieses Buch vielleicht interessant sein 😊

    13. Juni 2025

3 von 12 Rezensionen

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