Blick ins Buch

Romane

Verlorene Illusionen

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Über das Buch

Der Roman spielt zu Anfang in der Ortschaft Angoulême. Es liegt im flachen Land. Alles, was Geld bringt, der Frachtverkehr, die Post, die Gasthäuser, die Brauereien, die Fabriken drängen sich unterhalb Angoulêmes am Ufer der Charente zusammen. Oben der Adel und die Macht, unten der Handel und das Geld. Zwei soziale Sphären, die in unaufhörlicher Gegnerschaft stehen. Bei erster Gelegenheit unternimmt Mme de Bargeton ihren Versuch, Lucien bei der beziehungsreichen Marquise d’Éspard einzuführen, indem sie ihn in die Oper mitnimmt. Dort trifft sich alles bei den Philosophen und Literaten d’Arthez, Eingeweihte des Literaturbetriebes. Währenddessen ist es David gelungen, das Verfahren zur verbesserten Papierherstellung zu entwickeln, das mit seinem Vater verloren ging. Aber den Gebrüdern Cointet, Konkurrenten Davids, ist es inzwischen gelungen diesen zu ruinieren, insbesondere indem Ideen Davids mit Hilfe eines Spions in dessen Druckerei erkundet und verwertet werden. David macht Bankrott und wird ins Gefängnis gesteckt. Lucien trägt Mitschuld an dieser neuerlichen Katastrophe und beschließt, Selbstmord zu begehen. Doch während er sich ertränken will, erscheint ein spanischer Abt, Carlos Herrera, der ihn daran hindert. Er bietet ihm Geld an und verspricht Erfolg unter der Bedingung, dass er ihm blind gehorchen werde. Lucien akzeptiert diesen Pakt. Er sendet dann David die nötige Summe, damit er aus dem Gefängnis herauskommt, und geht mit dem fremden Priester nach Paris. David erreicht ein Abkommen mit den Cointets, die seine Erfindung nutzen, so dass er und Eva davon leben können. Die sich anschließenden Ereignisse im Leben Luciens werden in dem Roman Glanz und Elend der Kurtisanen erzählt. (Auch im Verlag erhältlich).

Editionen (13)

ISBN9783759826497
Verlagepubli
Erscheinungsdatum11.06.24
Seitenzahl548

Autorin / Autor

Über Honoré de Balzac

Honoré de Balzac (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. In den Literaturgeschichten wird er, obwohl er eigentlich zur Generation der Romantiker zählt, mit dem 16 Jahre älteren Stendhal und dem 22 Jahre jüngeren Flaubert als Dreigestirn der großen Realisten gesehen. Sein Hauptwerk ist der 88 Titel umfassende, aber unvollendete Romanzyklus La Comédie humaine (deutsch: Die menschliche Komödie), dessen Romane und Erzählungen ein Gesamtbild der Gesellschaft im Frankreich seiner Zeit zu zeichnen versuchen.

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