Blick ins Buch

Romane

In einem Zug

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Über das Buch

Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang. »Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?«, fragt sie. »Ihre Frage ist klüger als jede Antwort darauf«, erwidere ich. »Danke. Probieren Sie es trotzdem.« »Wir haben so viel Spaß wie 2006 bei Daniel Glattauers Riesenerfolg ›Gut gegen Nordwind‹.« Elke Heidenreich, BUNTE »Einer der zauberhaftesten und klügsten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur« DER SPIEGEL über ›Gut gegen Nordwind‹

Editionen (4)

ISBN9783755800408
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum13.01.25
Seitenzahl208

Merkmale

14 Bewertungen

LangsamAnschaulichGlaubwürdigEntwickelndVielschichtigSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

1215 Bewertungen

241 Rezensionen

3,7

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  • eulenwinkel
    eulenwinkel

    29 Follower

    4,0

    Kurzweilige Lektüre

    Daniel Glattauer hat sich damals mit „Gut gegen Nordwind“ in mein Herz geschrieben. Seitdem bin ich mir sicher, dass ich seine Bücher blind kaufen kann. „In einem Zug“ habe ich beim Bummel durch den Thalia mitgenommen und fand die Idee das Gespräch zweier Menschen über die Liebe zu verfolgen, reizvoll. Ich fand es, wie erwartet, toll. Die Dynamik der beiden Protagonisten fand ich schön erzählt. An manchen Stellen konnte ich Eduards Verwunderung über manche Fragen verstehen, wäre mir nicht anders gegangen 😅 aber den Hintergrund dessen erfährt man ja zum Ende hin. Alles in allem ein schönes, kurzes Buch, dass ich das erste sonnige Wochenende auf dem Balkon genossen habe. 4 ⭐️

    26. Apr. 2026

  • pj.jedi.1410
    pj.jedi.1410

    395 Follower

    5,0

    (Büchergilde Gutenberg) Zwei Menschen. Ein Zug. Und sehr viele Fragen zur Liebe. Klug, leicht und sehr gut geschrieben.

    In „In einem Zug“ treffen zwei Menschen zufällig auf einer Zugfahrt aufeinander. Aus einem Gespräch entsteht ein Austausch, der immer persönlicher wird. Zwischen Haltestellen, Landschaften und vorbeiziehender Zeit sprechen sie über Beziehungen, über Erwartungen und darüber, was Liebe eigentlich ist – und sein kann. Daniel Glattauer nutzt das reduzierte Setting des Zuges, um sich ganz auf Sprache und Dialog zu konzentrieren. Der Roman ist weniger Handlung als Gespräch. Es geht um Perspektiven auf Liebe, um Selbstbilder und darum, wie Menschen ihre eigenen Geschichten erzählen. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen. Die Dialoge sind schnell, pointiert und oft sehr ironisch. Ich musste beim Lesen immer wieder lächeln. Der Stil ist klar und angenehm zu lesen – genau das, was ich an Glattauer mag. Besonders gut funktioniert für mich das Setting im Zug. Es schafft Nähe, ohne dass die Figuren einander wirklich kennen müssen. Und das Ende hat mich überzeugt. Ruhig, stimmig und genau passend zur Geschichte. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil In einem Zug zeigt, wie viel in einem Gespräch stecken kann. Und weil der Roman mit Sprache, Tempo und Gefühl überzeugt. #InEinemZug #DanielGlattauer #Dialogroman #LiebeUndPerspektiven #Ironie #5Sterne

    (Büchergilde Gutenberg)

Zwei Menschen. Ein Zug. Und sehr viele Fragen zur Liebe. Klug, leicht und sehr gut geschrieben.

    3. Mai 2026

  • oktoberkind
    oktoberkind

    116 Follower

    2,0

    “In einem Zug” von Daniel Glattauer handelt vom ältlichen Schriftsteller Eduard Brünhofer, der mit dem Zug unterwegs von Wien nach München ist und dort die Bekanntschaft der jüngeren Physio- und Psychotherapeutin Catrin Meyr macht. Nach anfänglicher unwohler Distanz kommen beide ins Gespräch und Brünhofer teilt mit Catrin seine Ansichten über Liebe und Beziehungen sowie das Schreiben. Ich fan das erste Drittel des Buches extrem öde und ermüdend; beide Hauptfiguren waren mir unsympathisch und das behäbige innere und äußere Monologisieren empfand ich als sehr anstrengend. Christian Berkel hat das Hörbuch eingesprochen, was einerseits sehr angenehm zu Hören war, andererseits hat er den Unsympathen Brünhofer so gut verköpert , dass mich die Figur noch mehr genervt hat. In der zweiten Hälfte wurden die Dialoge dann etwas interessanter, bevor der Plottwist am Ende sie völlig aufgebrochen und letztlich die ganze Geschichte ad absurdum geführt hat. Einerseits eine nette Idee, andererseits war mir der Plot dann zu gewollt und hat seine Wirkung gänzlich verloren. Insgesamt war dies jedoch für mich “nur” ein Buch eines alten weißen Autors über einen alten weißen Autoren, der sich vor einer jungen, attraktiven Frau profiliert und seine gesammelten Liebes- und Berufsweisheiten preis gibt, wofür die weibliche Protagonistin lediglich als Stichwortgeberin fungiert. Hat mich inhaltlich leider nicht abgeholt. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

    22. Apr. 2026

3 von 241 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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b.o.o.k.tone
b.o.o.k.tone25. Juni 2026

Ich höre es als Hörbuch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es so lustig fände, würde ich es lesen. Die Betonung des Lesers ist auf den Punkt. Denke dadurch wirken beide etwas sympathischer.

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Autorin / Autor

Über Daniel Glattauer

DANIEL GLATTAUER, geboren 1960 in Wien, war zwanzig Jahre Journalist beim Standard. Mit ›Gut gegen Nordwind‹ (2006) gelang ihm der schriftstellerische Durchbruch. Es folgten weitere erfolgreiche Romane. Seine Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und verkauften sich weltweit millionenfach. Er verfasste zahlreiche Theaterstücke, die zu den meistgespielten im deutschsprachigen Raum gehören. Sein Roman ›Die spürst du nicht‹ (2023) stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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