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Jenseits des Lustprinzips

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Über das Buch

In der psychoanalytischen Theorie nehmen wir unbedenklich an, daß der Ablauf der seelischen Vorgänge automatisch durch das Lustprinzip reguliert wird, das heißt, wir glauben, daß er jedesmal durch eine unlustvolle Spannung angeregt wird und dann eine solche Richtung einschlägt, daß sein Endergebnis mit einer Herabsetzung dieser Spannung, also mit einer Vermeidung von Unlust oder Erzeugung von Lust zusammenfällt. Wenn wir die von uns studierten seelischen Prozesse mit Rücksicht auf diesen Ablauf betrachten, führen wir den ökonomischen Gesichtspunkt in unsere Arbeit ein. Wir meinen, eine Darstellung, die neben dem topischen und dem dynamischen Moment noch dies ökonomische zu würdigen versuche, sei die vollständigste, die wir uns derzeit vorstellen können, und verdiene es, durch den Namen einer metapsychologischen hervorgehoben zu werden.

Editionen (16)

ISBN9783754971444
Verlagepubli
Erscheinungsdatum23.04.22
Seitenzahl34

Autorin / Autor

Über Sigmund Freud

Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 als Sohn eines wohlhabenden Textilkaufmanns in eine jüdische Familie im heutigen Pribor, Tschechien geboren. Seinen ursprünglichen Namen Sigismund Schlomo, den er als Kind und Jugendlicher hasste, änderte er im Jahre 1877 und nannte sich ab diesem Zeitpunkt Sigmund.

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