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Romane

Die Vollendung des Königs Henri Quatre

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Über das Buch

«Die Vollendung des Königs Henri Quatre» ist der 1938 veröffentlichte zweite Band der beiden Romane Heinrich Manns über den französischen König Heinrich IV. Ihm war 1935 der erste Band «Die Jugend des Königs Henri Quatre» vorangegangen. Sie gelten zusammen als ein bedeutendes Werk Heinrich Manns. Es handelt sich bei diesen Romanen um archetypische Vertreter der deutschen Exilliteratur während des Dritten Reiches.

Editionen (10)

ISBN9783753171685
Verlagepubli
Erscheinungsdatum05.03.21
Seitenzahl616

Rezensionen & Bewertungen

1 Bewertungen

1 Rezensionen

4,0

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  • 4,0

    Spannend, tiefgründig, aber nicht ohne Längen

    "Die Vollendung des Königs Henri Quatre" ist echt ein beeindruckendes Werk. Heinrich Mann schafft es, die historischen Ereignisse um König Heinrich IV. von Frankreich lebendig und faszinierend darzustellen. Die Figuren sind vielschichtig, die politischen Intrigen packend, und man merkt, wie viel Recherche und Feingefühl in das Buch geflossen sind. Besonders stark ist Manns Fähigkeit, die Gedankenwelt des Königs greifbar zu machen. Seine innere Zerrissenheit zwischen Macht, Pflicht und persönlichen Wünschen hat mich echt berührt. Auch die Darstellung der religiösen Konflikte und des gesellschaftlichen Umbruchs der Zeit ist spannend und regt zum Nachdenken an. Trotzdem hat das Buch zwischendurch ein paar Längen. Manche Passagen ziehen sich, und die Sprache ist stellenweise schon recht anspruchsvoll – nicht unbedingt etwas für einen entspannten Nachmittag auf der Couch. Aber wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einer faszinierenden Geschichte belohnt, die noch lange nachhallt. Fazit: Wer historische Romane mit Tiefgang mag, liegt hier genau richtig. Ein bisschen Geduld muss man allerdings mitbringen!

    17. Nov. 2024

Autorin / Autor

Über Heinrich Mann

Luiz Heinrich Mann (1871-1950) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann. Ab 1930 war Heinrich Mann Präsident der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste, aus der er 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ausgeschlossen wurde. Mann, der bis dahin meist in München gelebt hatte, emigrierte zunächst nach Frankreich, dann in die USA. Die Frühwerke sind oft beißende Satiren auf bürgerliche Scheinmoral. Mann analysierte in den folgenden Werken die autoritären Strukturen des Deutschen Kaiserreichs im Zeitalter des Wilhelminismus. Er tendierte schon sehr früh zur Demokratie, stellte sich von Beginn dem Ersten Weltkrieg und frühzeitig dem Nationalsozialismus entgegen, dessen Anhänger Manns Werke öffentlich verbrannten.

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