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Hach, war das schööön. 🥹🫶🏻
"Wie Wellen im Sturm", aus der Feder von Alicia Zett, ist der erste Band der "Liebe ist"-Trilogie und eine unfassbar schöne Wohlfühl-Geschichte. Inhalt: "Die 16-jährige Louise hat das Gefühl, nicht dazuzugehören. In der Schule verbringt sie die Pausen meist allein, und in ihrer Freizeit flüchtet sie sich in ihre Fantasy-Geschichten, denn Schreiben ist Louises größte Leidenschaft. Als sie durch ihre Schriftstellerei ein Stipendium für das renommierte Internat Schloss Mare an der Nordseeküste erhält, steht ihr Leben plötzlich Kopf. Im Fußballteam des Internats findet sie schnell Anschluss, und zum ersten Mal fühlt sich Lou angenommen. Nur aus Kapitänin Mika wird sie nicht richtig schlau. Umso verwirrter ist Lou, als sie bemerkt, dass ihre wachsenden Gefühle für Mika weitaus mehr als nur freundschaftlich sind..." (Klappentext) Die Charaktere: Unsere Protagonistin heißt Louise, kurz Lou, und ist jemand, der irgendwie ein bisschen zwischen den Welten lebt. In ihrem Kopf ist sie stets in ihrer ganz eigenen, selbst erschaffenden Welt. In diese flüchtet sie, wenn sie an ihrem Fantasy-Roman arbeitet und einfach mal Pause von der Realität braucht. Lou hat es im Leben nicht immer einfach gehabt. Sie hat ihre beste Freundin verloren und findet keinen Anschluss in der Schule. Sie kommt an das Internat Schloss Mare und ihr Leben wandelt sich einmal um 180° und sie lernt die nettesten Menschen kennen, die sie sich vorstellen kann. Ich habe einige Charakterzüge von mir, in Lou wiedererkannt, weswegen sie mir sofort sympathisch war und ich sie sehr gut verstehen konnte. Denn viele Gedankengänge, die sie in manchen Situationen hatte, hätte ich wahrscheinlich genauso gedacht und deswegen habe ich mich ihr sehr verbunden gefühlt. Aber nicht nur sie war eine süße Maus, auch ihre Freunde, die sie auf Mare kennenlernt, sind ja mal absolut Zucker. Ich liebe diese wundervolle Freundesgruppe, die ich mir insgeheim auch wünsche. Es wird so viel Verständnis für andere aufgebracht, es herrscht kein Neid und jeder wünscht den anderen nur das aller beste. Und dann ist da noch Mika. Mika ist der Inbegriff von "Harte Schale, weicher Kern". Ihren Charakter fand ich auch total nachvollziehbar, aber ich glaube, dass ich sie weniger gut greifen konnte, wie bspw. Lou. Dennoch konnte ich ihre Struggles total verstehen und warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Am aller süßesten waren aber die Großeltern von Lou, ihre Wärme habe ich selber so gut spüren können und es war so schön, Szenen mit den beiden zu lesen. Alles in allem gab es in diesem Buch niemanden, den ich nicht sympathisch fand und das ist echt eine Leistung, sowas zu schaffen. Der Schreibstil: Dieses Buch war einfach nur eine Umarmung und absolut zum wohlfühlen. Man konnte sich alles richtig schön vorstellen, sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung und es war alles total stimmig. Es gab nicht eine Szene, bei der ich dachte, dass sie überflüssig wäre und das habe ich nicht oft. Das Buch hat nicht unbedingt auf Spannung aufgebaut, aber dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen, weil diese Geschichte so gut getan hat. Die Charakterentwicklungen waren mega gut, es gab kein unnötiges Drama. Es war einfach nur schön und vorallem eine riesige Steigerung, zu dem Debüt der Autorin, welches das erste Buch war, was ich von ihr gelesen habe (nicht, dass das schlecht gewesen wäre). Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lou erzählt. Themen (könnte Spoilern): In dieser Geschichte geht es um so viel mehr, als "nur" um eine Liebegeschichte zwischen zwei Mädchen. Es geht ganz ganz viel um Freundschaft, in all ihren Facetten. Es geht um gegenseitiges Verständnis, um Akzeptanz und Zusammenhalt. Und es geht darum, sich selbst zu finden und für sich einzustehen. Und ich finde die Vermittlung dieser Werte ist hier mehr als nur gelungen. Ein großes Thema ist hier außerdem Fußball und zuerst hatte ich so meine Zweifel, ob mir das gefallen könnte, denn ich bin wirklich die aller größte Sporthasserin und vorallem Fußball interessiert mich nicht die Bohne. Aber hier ist das so spannend dargestellt worden, dass man sogar als Laie noch versteht was abgeht, also das ist richtig top. Fazit: "Wie Wellen im Sturm", von Alicia Zett, ist zu einem meiner liebsten queeren Bücher geworden und ich denke, dass es ganz vielen jungen Menschen da draußen helfen wird, in dem es einem eine Umarmung schenkt. Denn so fühlt sich der Leseprozess dieses Buches an... wie eine Umarmung. Ich finde die Charaktere mega toll. Das Setting mit dem Internat, direkt an der Ostsee, ist einfach nur traumhaft. Die Werte, die vermittelt werden, sind so wichtig. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerade einfach mal etwas zum wohlfühlen braucht ohne viel Action oder Spannung. Und ich bin schon extrem gespannt auf die anderen zwei Bände. Triggerwarnung (könnte Spoilern): Mobbing, Queerfeindlichkeit, Spritzen/Nadeln, Erbrechen (Emetophobie), Blutoffene Wunde
4. Aug. 2025
Hach, war das schööön. 🥹🫶🏻
"Wie Wellen im Sturm", aus der Feder von Alicia Zett, ist der erste Band der "Liebe ist"-Trilogie und eine unfassbar schöne Wohlfühl-Geschichte. Inhalt: "Die 16-jährige Louise hat das Gefühl, nicht dazuzugehören. In der Schule verbringt sie die Pausen meist allein, und in ihrer Freizeit flüchtet sie sich in ihre Fantasy-Geschichten, denn Schreiben ist Louises größte Leidenschaft. Als sie durch ihre Schriftstellerei ein Stipendium für das renommierte Internat Schloss Mare an der Nordseeküste erhält, steht ihr Leben plötzlich Kopf. Im Fußballteam des Internats findet sie schnell Anschluss, und zum ersten Mal fühlt sich Lou angenommen. Nur aus Kapitänin Mika wird sie nicht richtig schlau. Umso verwirrter ist Lou, als sie bemerkt, dass ihre wachsenden Gefühle für Mika weitaus mehr als nur freundschaftlich sind..." (Klappentext) Die Charaktere: Unsere Protagonistin heißt Louise, kurz Lou, und ist jemand, der irgendwie ein bisschen zwischen den Welten lebt. In ihrem Kopf ist sie stets in ihrer ganz eigenen, selbst erschaffenden Welt. In diese flüchtet sie, wenn sie an ihrem Fantasy-Roman arbeitet und einfach mal Pause von der Realität braucht. Lou hat es im Leben nicht immer einfach gehabt. Sie hat ihre beste Freundin verloren und findet keinen Anschluss in der Schule. Sie kommt an das Internat Schloss Mare und ihr Leben wandelt sich einmal um 180° und sie lernt die nettesten Menschen kennen, die sie sich vorstellen kann. Ich habe einige Charakterzüge von mir, in Lou wiedererkannt, weswegen sie mir sofort sympathisch war und ich sie sehr gut verstehen konnte. Denn viele Gedankengänge, die sie in manchen Situationen hatte, hätte ich wahrscheinlich genauso gedacht und deswegen habe ich mich ihr sehr verbunden gefühlt. Aber nicht nur sie war eine süße Maus, auch ihre Freunde, die sie auf Mare kennenlernt, sind ja mal absolut Zucker. Ich liebe diese wundervolle Freundesgruppe, die ich mir insgeheim auch wünsche. Es wird so viel Verständnis für andere aufgebracht, es herrscht kein Neid und jeder wünscht den anderen nur das aller beste. Und dann ist da noch Mika. Mika ist der Inbegriff von "Harte Schale, weicher Kern". Ihren Charakter fand ich auch total nachvollziehbar, aber ich glaube, dass ich sie weniger gut greifen konnte, wie bspw. Lou. Dennoch konnte ich ihre Struggles total verstehen und warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Am aller süßesten waren aber die Großeltern von Lou, ihre Wärme habe ich selber so gut spüren können und es war so schön, Szenen mit den beiden zu lesen. Alles in allem gab es in diesem Buch niemanden, den ich nicht sympathisch fand und das ist echt eine Leistung, sowas zu schaffen. Der Schreibstil: Dieses Buch war einfach nur eine Umarmung und absolut zum wohlfühlen. Man konnte sich alles richtig schön vorstellen, sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung und es war alles total stimmig. Es gab nicht eine Szene, bei der ich dachte, dass sie überflüssig wäre und das habe ich nicht oft. Das Buch hat nicht unbedingt auf Spannung aufgebaut, aber dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen, weil diese Geschichte so gut getan hat. Die Charakterentwicklungen waren mega gut, es gab kein unnötiges Drama. Es war einfach nur schön und vorallem eine riesige Steigerung, zu dem Debüt der Autorin, welches das erste Buch war, was ich von ihr gelesen habe (nicht, dass das schlecht gewesen wäre). Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lou erzählt. Themen (könnte Spoilern): In dieser Geschichte geht es um so viel mehr, als "nur" um eine Liebegeschichte zwischen zwei Mädchen. Es geht ganz ganz viel um Freundschaft, in all ihren Facetten. Es geht um gegenseitiges Verständnis, um Akzeptanz und Zusammenhalt. Und es geht darum, sich selbst zu finden und für sich einzustehen. Und ich finde die Vermittlung dieser Werte ist hier mehr als nur gelungen. Ein großes Thema ist hier außerdem Fußball und zuerst hatte ich so meine Zweifel, ob mir das gefallen könnte, denn ich bin wirklich die aller größte Sporthasserin und vorallem Fußball interessiert mich nicht die Bohne. Aber hier ist das so spannend dargestellt worden, dass man sogar als Laie noch versteht was abgeht, also das ist richtig top. Fazit: "Wie Wellen im Sturm", von Alicia Zett, ist zu einem meiner liebsten queeren Bücher geworden und ich denke, dass es ganz vielen jungen Menschen da draußen helfen wird, in dem es einem eine Umarmung schenkt. Denn so fühlt sich der Leseprozess dieses Buches an... wie eine Umarmung. Ich finde die Charaktere mega toll. Das Setting mit dem Internat, direkt an der Ostsee, ist einfach nur traumhaft. Die Werte, die vermittelt werden, sind so wichtig. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerade einfach mal etwas zum wohlfühlen braucht ohne viel Action oder Spannung. Und ich bin schon extrem gespannt auf die anderen zwei Bände. Triggerwarnung (könnte Spoilern): Mobbing, Queerfeindlichkeit, Spritzen/Nadeln, Erbrechen (Emetophobie), Blutoffene Wunde
4. Aug. 2025








