Blick ins Buch

Krimis

Mord auf dem Landgut

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Über das Buch

Markshire, England. Das Landgut von Lord Warbeck ist prächtig hergerichtet für das wohl letzte Weihnachtsfest des im Sterben liegenden Hausherren. Für diesen festlichen Anlass hat der Lord noch einmal alle eingeladen, die ihm nahestehen. Starker Schneefall sorgt dafür, dass niemand der illustren Gesellschaft das Landgut verlassen kann. Dieser Umstand wird besonders brenzlig, als der Sohn des Lords am Weihnachtsabend tot zusammenbricht - vergiftet mit Zyankali. Wer ist dafür verantwortlich? Der sich übergangen fühlende Vetter? Die junge Geliebte? Oder doch der Butler? Eins steht jedenfalls fest: Verdächtige gibt es viele. Und: Dieses Weihnachten wird mörderisch.

Editionen (3)

ISBN9783751728690
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum30.09.22
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

108 Bewertungen

23 Rezensionen

3,3

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  • 5,0

    Großer Fan von diesem Setting❄️

    Zuallererst: Ich hab es als Hörbuch gehört und muss sagen ich fand die Erzählstimme äußerst angenehm. Matthias Kiel hatte eine gute Art die Charaktere differenziert darzustellen. In Markshire, England ist der alte Lord Warbeck ist todkrank. Sein letztes Weihnachtsfest will er nochmal mit Familie und Freunden feiern. Das Personal hat alles gut vorbereitet, die Gäste sind eingetroffen, als ein Schneesturm das Landhaus von der Außenwelt abschneidet. Dann wird der Sohn des Lords vergiftet wird und schnell zeigt sich, dass die Gäste sich gar nicht so wohlgesonnen sind, wie es zuerst scheint. Sie sind voller Mißtrauen und verdächtigen jeden. Oder war es doch Suizid? Jede Überlegung wird angestellt. Als großer Agatha Christie Fan bin ich meist erstmal skeptisch mit Krimis im alten Großbritannien, da sie häufig ein Abklatsch sind. Vor allem das " Es sind verschiedene Charaktere, die eine Verbindung haben, aber sich meist nicht (richtig) kennen, irgendwo eingesperrt und kommen nicht weg"- Motiv ist bekannt und wurde häufig genutzt. In diesem Buch sind die Charaktere so gut gemacht, dass es nicht wie ein einfacher Abklatsch des Bekannten wirkt. Das Original ist bereits 1951 erschienen und das zeigt sich auch. Das ist wichtig zu beachten, da es in diesem Buch auch viel um die Politik von England dreht, welche im Handlungszeitraum (um 1900) aktuell ist. Mir persönlich hat diese Komponente sehr zugesagt. Unter diesem spezifischen Aspekt (den ich nicht spoilern will) habe ich, soweit ich mich erinnere noch nie einen Kriminalroman gelesen. Außerdem merkt man, dass die Sprache sehr geziert ist. Das Benehmen der Charaktere ist scheinbar typisch für die Oberschicht für Großbritannien zu dieser Zeit. Es ist so anschaulich geschrieben, dass man sofort ein Bild des verschneiten alten englischen Landguts im Kopf. Vor allem gefiel mir aber die Darstellung des nicht-kritischen Ahnenforschers, der als "exotische" Persönlichkeit der eingeschneiten Situation das gewisse Etwas verleiht. Wirklich weihnachtlich im Sinne von heimelig ist es zwar nicht, aber dennoch passte es für mich perfekt in die aktuelle Jahreszeit. Auf jeden Fall ist die Lösung des Falles sehr verzwickt und total überraschend. Ich fand es bis zu Ende spannend und alle Überlegungen bzw Zusammenhänge äußerst interessant. Große Lese- und Hörempfehlung!

    31. Dez. 2025

  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Follower

    4,5

    Atmosphärisch und spannend mein erster englischer Krimi und es werden noch mehr folgen

    Das war mein erstes Buch von Carol – und ich muss ehrlich sagen: Der englische Krimi wird immer mehr zu meinem Genre ❤️🇬🇧. Schon nach den ersten Seiten hat mich die Art, wie dieses Buch geschrieben ist, komplett abgeholt. Ruhig, atmosphärisch, aber gleichzeitig voller Spannung – genau so, wie ich es liebe. Besonders genial fand ich die Auflösung des Falles durch den Historiker 🧐📜. Das war clever, überraschend und einfach richtig gut durchdacht. Auch die Verstrickungen eines Beamten des Staates haben der Geschichte eine Tiefe gegeben, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Und dann diese Twists zwischendurch 😲 – nie überladen, sondern perfekt gesetzt, sodass die Spannung konstant hoch blieb. Was mir ebenfalls extrem gefallen hat, war die Beschreibung des Landguts und der Umgebung 🌳🏡. Alles war so lebendig geschildert, dass ich beim Lesen oft das Gefühl hatte, direkt vor Ort zu sein, durch die Gänge zu gehen und die Landschaft selbst zu sehen. Genau das macht für mich einen richtig guten Krimi aus. ✨ Fazit: Ein spannender, atmosphärischer englischer Krimi mit starken Figuren und cleveren Wendungen. Ich werde definitiv noch mehr Bücher dieses Autors lesen – dieses hier hat mich absolut überzeugt! 📚💙

    29. Dez. 2025

  • steff_liest
    steff_liest

    139 Follower

    4,0

    Mörderische Weihnachten

    Mich hat dieses Buch vor einer Leseflaute bewahrt, ein toller cozy Krimi der in England auf einem Landgut spielt. Wir begleiten verschiedene Protagonisten, jeder davon hat seine eigene Agenda die verfolgt wird, politisch, familiär, wissenschaftlich und gesellschaftlich. Niemand ist wirklich sicher, wird noch jemand aus der kleinen Gesellschaft die sich auf dem Landgut befindet dem Mörder zum Opfer fallen? Abgeschnitten von der Außenwelt und nicht wissend wem man wirklich vertrauen kann, so habe ich jeden aus der Geschichte mal verdächtigt. Ein kurzweiliges Krimivergnügen das klassisch aufgebaut ist und jetzt wunderbar in diese Zeit passt.

    Mörderische Weihnachten

    11. Dez. 2025

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Cyril Hare

Cyril Hare wurde im Jahr 1900 in Mickleham, Grafschaft Surrey, als Alfred Alexander Gordon Clark geboren. Er studierte Jura am New College zu Oxford und wurde 1924 Anwalt. Daneben pflegte Clark seine schriftstellerischen Ambitionen und verfasste unter dem Pseudonym Cyril Hare neun Kriminalromane. Wie Agatha Christie und Dorothy L. Sayers zählt er zu den Vertretern des »Goldenen Zeitalters« des Detektivromans. Er starb 1985 mit nur 58 Jahren.

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