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Die Autorin hat eine tolle Welt erschaffen und eine tolle, wenn auch eher unaufgeregte Geschichte
Da mich die Trilogie um "Das Buch der gelöschten Wörter" in seinen Bann gezogen hatte, wollte ich auch unbedingt Helles Land von der Autorin Mary E. Garner lesen. Allerdings kann man Helles Land auf keinen Fall mit der vorherigen Trilogie vergleichen. Die Autorin hat in diesem Buch eine völlig neue Welt erschaffen. Der Planet "Helles Land" leidet unter zwei Sonnen, die drohen das Leben auf der Erde auszudörren. Lediglich die Lichteichen können einen Stoff und mit allen anderen Bäumen ein Blätterdach bilden, um die Strahlen zu reflektieren. Die letzte Lichteiche steht im Refugium. Ein Wald, in dem die Menschen im Einklang mit der Natur leben. So auch, Claymaris, die Erwählte des heiligen Baumes. Nur ihr und ihrer Schülerin ist es gestattet, den letzten heiligen Baum auf dem Planeten zu besuchen. Clay kann mit Pflanzen "sprechen", vor allem die Lichteiche sieht sie als ihre Freundin an. Savannah ist ein Ring aus Wüstenstädten, die um das Refugium angeordnet sind. Hier leben die Menschen tagsüber in Höhlen bzw. haben die Nacht zum Tag gemacht, um den Strahlen der Sonnen zu entgehen. Und zu guter Letzt die Türme. Eine sehr technologie- und luxusorientierte Gesellschaft. Hier lebt auch die alte Herrscherfamilie. Nun wird die Lichteiche allerdings durch einen skrupellosen Feind bedroht und so muss sich Clay auf die Reise durch alle 3 Bereiche begeben, um das Leben auf ihrem Planeten zu retten. Ich muss zugeben, dass die Handlung etwas dauert, um an Fahrt aufzunehmen. Allerdings lernen wir dafür die Welt, in der Clay lebt, auch wirklich kennen und die Autorin schafft es, die Welt im Kopf lebendig werden zu lassen. Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, dass es sich bei den Protagonisten um Personen handelt, die durchaus schon Lebenserfahrung gesammelt haben und sich dementsprechend verhalten und denken. Immer wieder schafft es Mary E. Garner Parallelen zu unserer Welt herzustellen und auf gesellschaftliche Probleme hinzuweisen. Es geht dabei aber nicht nur um Gut und Böse, sondern auch um die entsprechenden Grautöne dazwischen. Was muss geschehen, damit bei manchen Menschen das Weltbild ins Wanken gerät? Sind die Menschen bereit für Kompromisse? Alles in allem eine wunderschöne Geschichte, wenn ich es auch nicht einfach locker weg lesen konnte. Trotzdem würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und zwar nicht nur an Fantasy Fans.
28. Jan. 2024
Die Autorin hat eine tolle Welt erschaffen und eine tolle, wenn auch eher unaufgeregte Geschichte
Da mich die Trilogie um "Das Buch der gelöschten Wörter" in seinen Bann gezogen hatte, wollte ich auch unbedingt Helles Land von der Autorin Mary E. Garner lesen. Allerdings kann man Helles Land auf keinen Fall mit der vorherigen Trilogie vergleichen. Die Autorin hat in diesem Buch eine völlig neue Welt erschaffen. Der Planet "Helles Land" leidet unter zwei Sonnen, die drohen das Leben auf der Erde auszudörren. Lediglich die Lichteichen können einen Stoff und mit allen anderen Bäumen ein Blätterdach bilden, um die Strahlen zu reflektieren. Die letzte Lichteiche steht im Refugium. Ein Wald, in dem die Menschen im Einklang mit der Natur leben. So auch, Claymaris, die Erwählte des heiligen Baumes. Nur ihr und ihrer Schülerin ist es gestattet, den letzten heiligen Baum auf dem Planeten zu besuchen. Clay kann mit Pflanzen "sprechen", vor allem die Lichteiche sieht sie als ihre Freundin an. Savannah ist ein Ring aus Wüstenstädten, die um das Refugium angeordnet sind. Hier leben die Menschen tagsüber in Höhlen bzw. haben die Nacht zum Tag gemacht, um den Strahlen der Sonnen zu entgehen. Und zu guter Letzt die Türme. Eine sehr technologie- und luxusorientierte Gesellschaft. Hier lebt auch die alte Herrscherfamilie. Nun wird die Lichteiche allerdings durch einen skrupellosen Feind bedroht und so muss sich Clay auf die Reise durch alle 3 Bereiche begeben, um das Leben auf ihrem Planeten zu retten. Ich muss zugeben, dass die Handlung etwas dauert, um an Fahrt aufzunehmen. Allerdings lernen wir dafür die Welt, in der Clay lebt, auch wirklich kennen und die Autorin schafft es, die Welt im Kopf lebendig werden zu lassen. Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, dass es sich bei den Protagonisten um Personen handelt, die durchaus schon Lebenserfahrung gesammelt haben und sich dementsprechend verhalten und denken. Immer wieder schafft es Mary E. Garner Parallelen zu unserer Welt herzustellen und auf gesellschaftliche Probleme hinzuweisen. Es geht dabei aber nicht nur um Gut und Böse, sondern auch um die entsprechenden Grautöne dazwischen. Was muss geschehen, damit bei manchen Menschen das Weltbild ins Wanken gerät? Sind die Menschen bereit für Kompromisse? Alles in allem eine wunderschöne Geschichte, wenn ich es auch nicht einfach locker weg lesen konnte. Trotzdem würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und zwar nicht nur an Fantasy Fans.
28. Jan. 2024







