Blick ins Buch

Jugendbücher

Die letzte Erzählerin

4,1(165)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

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Petra Peña gehört zu den wenigen, die es vor dem unausweichlichen Weltuntergang auf eines der rettenden Schiffe schaffen. Eine Reise ins Ungewisse liegt vor ihr. Jahrhunderte später wacht Petra auf. Das Ziel, ein Planet mit erdähnlichen Bedingungen, scheint erreicht. Aber in der Zwischenzeit ist viel geschehen. Auf dem Raumschiff zählen nur noch Gehorchen und Gleichsein. Und plötzlich ist Petra die Letzte, die sich an die Erde und das Leben dort erinnert. Kann sie mit dem Wissen um die Vergangenheit das Überleben der Menschheit sichern?

»Fesselnd in seinen Twists und bewegend in seinen Themen – wunderschön!« New York Times

»Wunderbar subversiv.« Wall Street Journal

»Eine wunderschön erzählte Geschichte darüber, was uns zu Menschen macht.« Star Tribune

»Ein spannendes und hoffnungsvolles Science-Fiction-Werk.« Boston Globe

»Lehrt junge Leser die Kraft des Geschichtenerzählens.« TIME

»Leserinnen und Leser finden das Versprechen, dass die Vergangenheit nicht der Feind der Zukunft ist, sondern ein Geschenk, das die Perspektive eröffnet, dieser Zukunft mit Mitgefühl und Tapferkeit zu begegnen.« Bookpage

Editionen (1)

ISBN9783748802396
VerlagDragonfly
Erscheinungsdatum21.03.23
Seitenzahl320

Merkmale

2 Bewertungen

MittelAnschaulichSympathischTraurigHerzerwärmendGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

165 Bewertungen

53 Rezensionen

4,1

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  • 4,0

    Ein besonderer Dystopie Roman mit Science Fiction und Poesie Elementen. Der Einblick in die Welt in der Zukunft hat mich fasziniert, da waren Hoverways und Hovercars, Librex und Geschichtengeneratoren sowie interstellare Raumschiffe und Reisen in das Weltall, wie die der Protagonistin Petra und ihrer Familie, zum Planeten Sangan und als Flucht von der Erde und einem Kometen. Die Ausstattung des Schiffes und die Informationen über die Reise waren genauso faszinierend, die Decks und die Kuppel, Bildschirme und die Stasetanks, die Kluge Kugel, ein programmierbares Informationssystem durch das man während der Stase, dem Schlaf lernte und das Gel das Gewebe konservierte und den Körper in Stase mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgte. Doch dann waren da eine Planänderung und die Organisation das Kollektiv, ihre Mission sowie das löschen der Erinnerungen an die Vergangenheit und die Tatsache, dass Petra sich als einzige an die Welt erinnerte und die Wahrheit kannte, dies gab dem ganzen eine extreme Spannung und die Gegebenheiten auf dem Schiff verstärkten das noch. Schockierend waren Petras Entdeckungen zu der Umprogrammierung und der Ausmusterung, den leeren Tanks und aufgebrauchten Vorräten und dafür vorgesetzten Bioriegeln, dem Arbeitsdrang und dass es nichts kreatives oder individuelles mehr gab. Spannend waren die Erkundungsmissionen und die Ausstattung dafür, der Atmo Anzug und die Multifunktionstasche, Filterhalme und Toxikometer, Drohnen und eine Dekontaminierungsdusche sowie der violette Himmel und die Monde, die rote Zwergsonne und die Pflanzen und Tiere dort. Besonders schön und berührend waren Petras Traumwelt und ihre Erinnerungen an eine Feenjagd und Steine, heiße Schokolade und Cuentos, Geschichten voller Magie und Möglichkeiten. Diese spielten in dem Buch eine große Rolle und es ging am Ende um Petra als letzte Erzählerin, um Opfer und Hoffnung, Ahnen und Kultur und wie wichtig es war sich an die Vergangenheit und Fehler zu erinnern um sich zum besseren weiterzuentwickeln. Es ging zudem darum, dass man bestimmte Dinge nicht in der Hand hatte und dass das was man sich wünschte nicht immer wahr wurde. Diese Gedanke und das Ende selbst waren zwar poetisch aber auch sehr melancholisch, die vorherigen Schicksalsschlägen haben das ganze verstärkt und dem Ganzen eine gewisse Schwermut gegeben, die ich am Ende immer noch gespürt habe. Auch das gehoffte Happy End gab es nur zum Teil und das Ende selbst war zudem offen, was ich mir anders gewünscht hätte.

    18. März 2026

  • fuechsin4
    fuechsin4

    263 Follower

    5,0

    🧡

    Petra will eine genauso große und tolle Erzählerin werden wie ihre Abuelita (Oma) werden. Doch dann besteht der Weltuntergang unmittelbar bevor und nur ausgewählte Menschen werden mit einem Raumschiff dass sie in einen Art Hyperschlaf aber irgendwie nicht dauerhaft versetzt. Ihre Abuelita muss leider zurückbleiben was ich echt sehr traurig fand. Nur ihre Eltern und ihr Bruder durften mit. Auch ihre Haustiere mussten auf dem Planeten zurückbleiben und wurden somit ihrem Schicksal überlassen. Petra will so viele Geschichten wie möglich mitnehmen von ihrer Abuelita denn sie will auch so eine tolle Erzählerin werden. Und damit beginnen auch die Probleme. Die Machthaberin der Leute die die kleine Auswahl an Menschen gerettet gaben wollen das die Geretteten alles aus ihrer Heimat vergessen und verweigern sogar harmlose Geschichten. Sie versuchen die Geretteten mit Medikamenten gefügig zu machen und zum Vergessen zu zwingen. Petra ist Gott sei Dank ein sehr schlaues Mädchen und weiß sich zu helfen und anzupassen damit sie nicht aufliegt.... Anfrage dachte ich es wäre mehr für jüngere oder sogar Kinder. Dem ist aber nicht so denn das Buch ist schon sehr aspruchsvoll stellen und es ist auch echt an manchen Stellen sehr traurig was einen schon zum Nachdenken anregt.

    4. Mai 2024

  • vhora89
    vhora89

    111 Follower

    4,5

    Sehr emotional, gut vorstellbar

    Die Geschichte beginnt in einer nicht mehr ganz so entfernten Zukunft, 2061. Wir Menschen haben unseren Planeten komplett zerstört und jetzt kommt ein Komet darauf zu, um ihn auszulöschen. Ein auserwählter Anteil an Menschen, darf den Planeten verlassen und auf einem anderen nochmal von vorne anfangen. Petra Penã ist eine von diesen Glücklichen. Sie ist mir von Anfang an ein sympathischer Charakter gewesen und es zog sich mit ihren weisen Entscheidungen weiter so durch die Geschichte. Das Buch bringt Themen wie Gleichheit auf. Ist es besser, wenn alle Menschen gleich sind? Das Gleiche essen, trinken, die gleiche Hautfarbe haben, Sprache und keine Emotionen? Und weiterhin sagt uns das Buch, wie wichtig unsere Erzählungen sind. Was wir erlebt und was wir gelesen haben, macht uns aus und es ist wichtig das zu bewahren. Am Schluss musste ich sogar ein bisschen weinen. Klare Leseempfehlung von mir. Den halben Stern Abzug gibt es von mir, weil immer wieder ein bisschen gebraucht habe, um in die Geschichte zu kommen.

    Sehr emotional, gut vorstellbar

    18. März 2024

3 von 53 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Donna Barba Higuera

Donna Barba Higuera wuchs in einer kleinen Wüstenstadt in Zentralkalifornien auf, umgeben von Landwirtschaft und Ölfeldern. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen als Kind zählte es, immer wieder in der Bibliothek anzurufen oder sich auf den Friedhof zu schleichen, um sich von den bröckelnden Grabsteinen zu eigenen Gruselgeschichten inspirieren zu lassen. In ihren Kinder- und Bilderbüchern verarbeitet Donna Geschichtliches, Folklore und ihre eigenen Lebenserfahrungen zu fesselnden Geschichten. Donna lebt mit ihrer Familie, drei alten Hunden und einem Frosch im Bundesstaat Washington.

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