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Ein bisschen zu schnell zu viel
Der Einteiler von Jodi Ellen Malpas hat mich im Ausverkauf regelrecht angesprungen und da sich der Klappentext auch noch genau nach meinem Geschmack angehört hat, musste er einfach mit. Wir begegnen Izzy, einer taffen Krankenschwester, die noch immer mit den Folgen eines Traumas zu kämpfen hat, aber sich davon nicht das Leben verderben lassen will. Sie ist tough und mutig, steht für sich selbst ein und setzt alles daran, den Avancen von dem großen, gutaussehenden Theo, der nichts als Gefahr zu bedeuten scheint, zu widerstehen. Theo macht zu Beginn den Eindruck, als würde er immer bekommen, was er will, ohne sich die Mühe zu machen, höflich danach zu fragen. Sein Verhalten hat mich ehrlich gesagt anfangs eher abgestoßen als angezogen. Mit seinem Charakter konnte ich leider nur sehr schwer warm werden, weil das Buch bis auf ein Kapitel am Ende nur aus ihrer Sicht geschrieben ist. Er hat zwar durchaus tiefsinnige Passagen zugestanden bekommen, aber insgesamt blieb er mir ein bisschen zu flach dargestellt. Er sollte wohl der große mysteriöse Unbekannte bleiben. Zwar waren die Handlungen und Empfindungen der Protagonistin recht nachvollziehbar und Izzy hat nicht jede negative Aktion von ihrem Lover einfach ignoriert, wie es bei vielen Büchern aus dem Trope vorkommt. Trotzdem verzeiht sie alles sehr schnell, was aufgrund ihrer recht ausführlich beschriebenen Sorgen etwas unrealistisch rüberkommt. Insgesamt ist die Beziehung der beiden recht schnell sehr heftig und innig geworden, wobei mir das Kennenlernen und das miteinander Anbendeln und die langsam aufkeimende Liebe irgendwie gefehlt haben. Es war alles plötzlich einfach da. Dafür ist der Schreibstil von Malpas sehr gut zu lesen und auch der Versuch, dem Geschehen eine realistische Note zu geben, ist ihr gelungen. Mal schauen, ob ich nochmal über sie stolpere.
4. Jan. 2025
Ein bisschen zu schnell zu viel
Der Einteiler von Jodi Ellen Malpas hat mich im Ausverkauf regelrecht angesprungen und da sich der Klappentext auch noch genau nach meinem Geschmack angehört hat, musste er einfach mit. Wir begegnen Izzy, einer taffen Krankenschwester, die noch immer mit den Folgen eines Traumas zu kämpfen hat, aber sich davon nicht das Leben verderben lassen will. Sie ist tough und mutig, steht für sich selbst ein und setzt alles daran, den Avancen von dem großen, gutaussehenden Theo, der nichts als Gefahr zu bedeuten scheint, zu widerstehen. Theo macht zu Beginn den Eindruck, als würde er immer bekommen, was er will, ohne sich die Mühe zu machen, höflich danach zu fragen. Sein Verhalten hat mich ehrlich gesagt anfangs eher abgestoßen als angezogen. Mit seinem Charakter konnte ich leider nur sehr schwer warm werden, weil das Buch bis auf ein Kapitel am Ende nur aus ihrer Sicht geschrieben ist. Er hat zwar durchaus tiefsinnige Passagen zugestanden bekommen, aber insgesamt blieb er mir ein bisschen zu flach dargestellt. Er sollte wohl der große mysteriöse Unbekannte bleiben. Zwar waren die Handlungen und Empfindungen der Protagonistin recht nachvollziehbar und Izzy hat nicht jede negative Aktion von ihrem Lover einfach ignoriert, wie es bei vielen Büchern aus dem Trope vorkommt. Trotzdem verzeiht sie alles sehr schnell, was aufgrund ihrer recht ausführlich beschriebenen Sorgen etwas unrealistisch rüberkommt. Insgesamt ist die Beziehung der beiden recht schnell sehr heftig und innig geworden, wobei mir das Kennenlernen und das miteinander Anbendeln und die langsam aufkeimende Liebe irgendwie gefehlt haben. Es war alles plötzlich einfach da. Dafür ist der Schreibstil von Malpas sehr gut zu lesen und auch der Versuch, dem Geschehen eine realistische Note zu geben, ist ihr gelungen. Mal schauen, ob ich nochmal über sie stolpere.
4. Jan. 2025







