Blick ins Buch

Gegen Den Hass

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Über das Buch

Zusammenfassung: In Der Zunehmend Polarisierten, Fragmentierten Öffentlichkeit Dominiert Vor Allem Jenes Denken, Das Zweifel Nur An Den Positionen Der Anderen, Aber Nicht An Den Eigenen Zulässt. Diesem Dogmatischen Denken, Das Keine Schattierungen Berücksichtigt, Setzt Carolin Emcke Ein Lob Des Vielstimmigen, Des Unreinen Entgegen - Weil So Die Freiheit Des Individuellen Und Auch Abweichenden Zu Schützen Ist. Allein Mit Dem Mut, Dem Hass Zu Widersprechen, Und Der Lust, Die Pluralität Auszuhalten Und Zu Verhandeln, Lässt Sich Demokratie Verwirklichen. Nur So Können Wir Den Religiösen Und Nationalistischen Fanatikern Erfolgreich Begegnen, Weil Differenzierung Und Genauigkeit Das Sind, Was Sie Am Meisten Ablehnen. In Ihrem Neuen Buch Gegen Den Hass Fragt Die Publizistin Carolin Emcke Nicht Nach Der Sozialen Genese Des Hasses. In Einzelnen Fallstudien Untersucht Sie Stattdessen Gedankliche Muster Und Argumente. Es Ist Vor Allem Eine Verteidigung Der Offenen Gesellschaft (deutschlandfunk.de). Friedenspreis Des Deutschen Buchhandels 2016

Editionen (6)

ISBN9783742500274
Seitenzahl239

Rezensionen & Bewertungen

79 Bewertungen

8 Rezensionen

4,2

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  • lesewesen
    lesewesen

    38 Follower

    5,0

    So klug diese Frau. Ein absoluter Mehrgewinn wenn wir über den Tellerrad hinausschauen wollen.

    13. Sept. 2025

  • becky_schnecky
    becky_schnecky

    62 Follower

    5,0

    Ich möchte gar nicht viel zu dem Inhalt des Buches sagen, nur soviel, dass es gerade zur aktuellen Zeit jeder mal gelesen/gehört haben sollte.

    29. Jan. 2025

  • armin.glitzer
    armin.glitzer

    35 Follower

    5,0

    „Wie sie sich so sicher sein können. Denn das müssen die Hassenden sein: sicher. Sonst würden sie nicht so sprechen, so verletzen, so morden. Sonst könnten sie andere nicht so herabwürdigend, demütigen, angreifen. Sie müssen sich sicher sein. ohne jeden Zweifel. Am Hass zweifelnd lässt sich nicht hassen.“   Mit einem ähnlichen Ansatz und gelassenem Ton wie in ihrem Buch „Wie wir Begehren“ schreibt Carolin Emcke in „Gegen den Hass“ über verschiedene Diskriminierungsformen in unserer Gesellschaft. Das gleiche Prinzip, das sie anwendet, ist, sich zu einfachen Fragen versuchen eine einfache Antwort zu geben. Schnell merkt sie, dass die Wurzeln der Antworten tiefer sind. Mit cleveren Denkanstößen lässt sie die Lesenden sich selbst positionieren und vielleicht die eigenen Handlungsformen hinterfragen. Was heute ‚sichtbarer ‘und ‚logischer‘ erscheint bezüglich des strukturellen Rassismus, Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, usw. legt Emcke schon 2016 die eigentlichen Grundlagen zu Papier und beschreibt es wahnsinnig pointiert und klug.   Auch wenn ich ab und zu einige Passagen nicht verstanden habe, und Google verwenden musste, um mir wirklich nicht das Wichtigste zu entgehen, ist dieser Essay ein Muss! Manchmal hatte ich den Eindruck, dass manche Themen mehr behandelt wurden als andere. Aber würden alle Themen genau so viele Seiten brauchen, wäre es so dick, wie die Bibel gewesen. Ich denke, dass Emcke sich bewusst ihrer Schwerpunkte gesetzt hat, bei denen sie auch gezielt eingehen konnte. Wobei ich denke, dass sie doch fast alles kann. (vielleicht eine superpower?) Vermutlich landet dieses Buch nur bei Menschen, die schon ein grundlegendes und ethisches Menschenverständnis besitzen bzw.  sich deren Privilegien durch das Buch nochmal bewusster wird. Aber vielleicht hilft das Buch sich selbst zu bestärken und weiterhin gegen den Hass anzukämpfen. Absolute Leseempfehlung!   „(…), schreibt Hannah Arendt in Vita Activa, „Macht besitzt eigentlich niemand, sie entsteht zwischen Menschen, wenn sie zusammen handeln, und sie verschwindet, wenn sie sich zerstreuen.“ Das wäre auch die zutreffendste und schönste Beschreibung von einem Wir in einer offenen demokratischen Gesellschaft: Dieses Wir ist immer ein Potenzial und nicht etwas Unveränderliches, Messbares, Verlässliches. Das Wir definiert niemand allein. Es entsteht, wenn Menschen zusammen handeln, und es verschwindet, wenn sie sich aufspalten.“

    16. März 2024

3 von 8 Rezensionen

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