Blick ins Buch

Fantasy

To Cage a Wild Bird - Verlier dein Leben. Oder dein Herz.

4,0(1338)
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Über das Buch

Dystopie is back! Die Tribute von Panem trifft auf Powerless in Band 1 der tödlichen Fantasy-Romance über eine knallharte Kopfgeldjägerin. Das Leben in Dividium beruht auf einer einzigen Regel: Disziplin oder Tod. Denn in Dividium wird nicht nur jedes Verbrechen mit lebenslanger Haft bestraft, die Bürger der Oberschicht bekommen außerdem die Gelegenheit, die Gefängnisinsassen zu jagen und zu töten. Als der Bruder der 23-jährigen Raven verhaftet wird, schmiedet die Kopfgeldjägerin den Plan, die Haftanstalt Endlock als Insassin zu infiltrieren und eine Ausbruchsaktion zu starten. Doch leider hat Raven dabei die Rechnung ohne den attraktiven Wachmann Vale gemacht. Plötzlich muss sie nicht nur die tödlichen Spiele im Gefängnis überleben, sondern auch gegen ihre wachsenden Gefühle für den Mann ankämpfen, der für all das steht, was sie an Dividium so verabscheut ... Das heißersehnte Debüt der Booktokerin Brooke Fast enthält folgende Tropes: Enemies to Lovers Forbidden Love Who did this to you? Forced Proximity Slow Burn Romance Found Family Für alle Fans von Suzanne Collins, Lauren Roberts und Veronica Roth

Editionen (2)

ISBN9783732487769
Verlagargon
Erscheinungsdatum01.12.25

Rezensionen & Bewertungen

1338 Bewertungen

431 Rezensionen

4,0

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  • 3,5

    Ich fand es spannend und wollte immer wissen wie es weiter geht. Das Setting rund um das Gefängnis Endlock hat mich richtig fasziniert. Raven hat mir als Protagonistin zu Beginn richtig gut gefallen. Mit ihrem bissigen Humor, ihrer Schlagfertigkeit und ihrer Entschlossenheit wirkte sie stark, kämpferisch und gleichzeitig verletzlich. Aber im Verlauf der Geschichte ging jedoch ein wenig von dieser Persönlichkeit verloren. Die Sorge um ihren Bruder ist teilweise übertrieben. Vale hingegen blieb für mich überraschend blass. Obwohl er eine zentrale Rolle in der Geschichte einnimmt, hatte ich nie das Gefühl, ihn wirklich kennenzulernen. Seine ruhige Art und seine Fürsorge gegenüber Raven sind zwar sympathisch, reichen aber nicht aus, um ihm genügend Tiefe zu verleihen. Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht vollständig überzeugen. Die gegenseitige Anziehung entstand für meinen Geschmack zu schnell. Dadurch konnte mich die Romanze leider nicht so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

    1 Tage vor

  • bookhooked
    bookhooked

    1102 Follower

    3,0

    Möge der Rat über euch wachen!" Ein Debütroman mit viel Luft nach oben.

    Grundsätzlich hat mir der Plot gefallen und die Idee der Geschichte. Raven lebt in einer Welt nach einem nuklearen Krieg. Sie wird von Rebbellen, die gegen das bestehende System kämpfen, angeheuert, um als Insassin in das grausame Gefängnis Endlock zu gelangen. Dort soll sie gemeinsam mit ihrem Bruder, einer anderen Gefangenen zur Flucht verhelfen. SPOILER ALERT Raven als Protagonistin mit einem Morally Grey Charakter, die als Kopfgeldjägerin, andere Menschen nach Endlock schickt, um damit das Überleben ihres Bruders zu sichern, hat mir zunächst gut gefallen. Leider stellt sie sich nicht als die clevere und smarte Person heraus, wie ich gehofft hatte. Schade-Marmelade🫠 Der Protagonist Vale ist Gefängniswärter. Er verbirgt viele Geheimnisse und es ist zunächst nicht klar welche Rolle er spielt. Er verliebt sich in Raven. Die Lovestory fängt zunächst leise und romantisch an und dann kommen leider spicy Szenen, die es meiner Meinung nach, so nicht gebraucht hätte, sie wirkten zum Teil deplatziert. Mir wäre eine Slow-burn Beziehung lieber gewesen, hätte auch mehr Spannung erzeugt. Was also zunächst als gute Geschichte startet, hat mich zwischendurch etwas hängen lassen und mich stellenweise enttäuscht. Dem Worldbuilding fehlt es an Substanz. Man weiß es ist Amerika nach einem nuklearen Angriff, aber das wars auch schon. Es gibt ein unverhältnismäßiges Klassensystem und die Menschen werden durch massive Überwachung eingeschüchtert. Und es gibt einen Rat, der von irgendwelchen Oberfuzzis geleitet wird. 🤷‍♀️ Das Gefängnis Endlock hat zum einen strenge Regeln, brutale Wärter und hinterhältige Insassen, aber zum anderen laufen die Überwachungskameras nur sporadisch, die Tracker werden nur sehr selten überprüft und die Wachen sind easy zu bestechen. Ich habe mich zwischenzeitlich immer gefragt, was an der Flucht so kompliziert sein soll und warum niemand vorher einen Fluchtplan entworfen hat. Ich hatte das Gefühl, dass Raven für die Flucht nicht wirklich gebraucht wurde, was den ganzen Plot irgendwann für mich in Frage stellt. Es gibt mehrere Situationen, die total simpel und glatt ablaufen, die mehr Spannung und Härte vertragen hätten. Das hat mich richtig geärgert. Auch war vieles vorhersehbar, inklusive dem Ende. Die Menschen, die Raven in Endlock kennenlernt und deren Vertrauen sie sich erarbeitet, waren gut geschriebene Charaktere, die aber mehr Tiefe verdient hätten. Insgesamt hätte das Buch für mich düsterer, authentischer und spannender sein dürfen. Die Geschichte lässt sich gut und schnell weglesen. Ich wurde zumindest soweit abgeholt, dass ich es nicht vorzeitig abbrechen wollte. Das Ende verlockt schon, den nächsten Teil ebenfalls lesen zu wollen, vor allem mit der Hoffnung, mehr Worldbuilding und Tiefe zu erhalten. Trotzdem bin ich noch unschlüssig, ob die Reise mit Raven für mich weitergeht. Das Buch kommt erstmal in meinen Bücherschrank. Leider scheint es noch keine Informationen darüber zu geben, wann Teil 2 kommt. Ich habe das Buch in einem Buddyread gelesen und hatte viel Spaß dabei und einen tollen Austausch. DANKE an alle Teilnehmer*innen, es war schön mit euch.📚❤️👋🥳

    6. Feb. 2026

  • scolardy
    scolardy

    674 Follower

    2,0

    “To Cage a Wild Bird” von Brooke Fast ist der Auftakt der „The Divided“-Reihe. Eine dystopische Romance angesiedelt in den Vereinigten Staaten der Zukunft. Doch sind es VEREINIGTE Staaten in einer Serie mit dem Titel „The Divided“? Gibt es überhaupt noch Staaten? Man weiß es nicht so genau, denn der Weltenbau ist mehr als mau. Fast konzentriert sich hier sehr auf den scheinbaren Stadtstaat „Dividium“, in dem Raven aufwächst. Dieser ist in 3 Bezirke aufgeteilt und wird von einem Rat regiert. In einem Nebensatz wird ein Nuklearkrieg erwähnt und eine darauffolgende Nahrungsmittelknappheit, weswegen es in dieser Stadt jetzt eben so ist, wie es ist. Aufgrund des besagten Nahrungsmittelmangels ist das hiesige Gefängnis „Endlock“ stets gut gefüllt. Ganz gleich, welches Verbrechen man begeht, man landet dort und wird zur Jagd freigegeben. Denn die Reichen zahlen gutes Geld für den Sport, Verbrecher wie Wild zu erlegen. Protagonistin Raven gehört der niedrigsten Klasse an und verdient sich ihr Geld als Kopfgeldjäger. Damit macht sie sich natürlich nicht beliebt, aber sie hat nicht sonderlich viele Optionen. Dafür einen kleinen Bruder, den sie irgendwie versorgen muss, nachdem ihre Eltern selbst in Endlock gelandet und dort gestorben sind. Als besagter Bruder nun aber inhaftiert wird, lässt sie sich ebenfalls verhaften, in der Hoffnung, ihn mit einem Gefängnisausbruch zu retten… Grundsätzlich hatte ich eine gute Zeit mit „To Cage a Wild Bird“. Da ich immer noch krank bin, habe ich mir das Hörbuch (OV) angehört. Nikki Massoud liefert eine fantastische Performance ab, der ich sehr wahrscheinlich auch einen Großteil meines Vergnügens verdanke. Ob auf Englisch oder auf Deutsch „To Cage a Wild Bird“ ist leicht verständlich geschrieben. Die Sprache entspricht eher einem Jugendbuch, auch wenn die Zielgruppe dann doch etwas älter ist, immerhin sind auch mehrere Sexszenen enthalten. Und ab da bin ich auch schon wieder raus. Denn selbst in meinem Grippe-Delirium möchte ich schreien, wenn ich die Worte „Dystopie“ und „Romance“ in einem Satz lese oder höre. Zu meiner Verteidigung: das Buch war in meinem Zauberbüchse-Abo enthalten. Ich habe mich vorab nicht darüber informiert. Hätte ich gewusst, dass Brooke Fast eine Booktokerin ist, die über ihren TikTok-Account quasi an den Verlagsvertrag gekommen ist (was grundsätzlich nicht verwerflich ist) und ihr eigenes Buch quasi nur als Romance vermarktet, dann hätte ich davon sogleich Abstand genommen – so wie ich es auch bei „Silver Elite“ getan habe bislang. Laut einem ihrer Tiktoks ist „To Cage a Wild Bird“ inspiriert von „Prison Break“ und „Die Tribute von Panem“. In einem FairyLoot Interview vom 03.02.2026 sagt sie: „And so I was thinking a lot about mass incarceration and the American prison system, specifically the private prison industry, and that inspired the short story. […] So it was inspired by, unfortunately, real world circumstances, and the book is just a more horrific version of what we see.” Das ist ein ernst zu nehmendes Thema. Insbesondere in ihrem eigenen Land. Insbesondere in Zeiten, in denen die amerikanische Regierung Konzentrationslager wieder einführt, ICE als nahezu völlig rechtsfreie Miliz nach Belieben schalten und walten lässt und das Militär gegen seine eigenen Bevölkerung richtet. Doch was genau liefert uns Fast hier? Eine sinnlose und problematische Liebesbeziehung zwischen einer Minderheit und ihrem Unterdrücker. Eine Welt, die wohl die dystopischen Vibes abhakt, aber sonst keine eigene Substanz bietet. Ein privat geführtes Gefängnis, das den Gipfel des Kapitalismus darstellt. Wenn Fast doch das jetzige Gefängnissystem kritisieren möchte, wozu dann überhaupt so eine unklare futuristische post-apokalyptische Welt vermasseln, statt einfach nur 15 Jahre in die Zukunft zu blicken? Dafür müsste die Autorin vielleicht verstehen, was das Genre Dystopie eigentlich ausmacht, aber letzten Endes wollte sie ganz offensichtlich nur eine Liebesgeschichte mit Dystopie-Ästhetik schreiben. Ich glaube nicht, dass ich in der Lage bin, in Worte zu fassen, wie sehr mich dieser Trend anwidert. Denn ironischerweise ist es der perfekte Spiegel unserer Zeit. Einer Zeit, in der die Doomsday-Uhr nur noch 87 Sekunden zählt, in der der 3. Weltkrieg nahezu täglich Thema ist und Bücher im „freien Westen“ wieder auf Bannlisten landen. Doch bei einer Gesellschaft wie die unsere, die vor kleinen Bildschirmen sitzt und beim „Doomscrollen“ verdummt, ist es kein Wunder, dass ein hochpolitisches Genre zur reinen Unterhaltung romantisiert wird – denn wie liest man so oft im Netz: Lesen ist nicht politisch. Die Handlung, der Schreibstil, die Charaktere…allesamt maximal durchschnittlich. Dabei habe ich noch nicht mal erwähnt, wie ereignislos der Aufenthalt und die spätere Flucht aus dem Gefängnis ablaufen. Dass es keinerlei echte Hindernisse gibt. Dass Ravens Beteiligung an der Mission absolut sinnfrei ist. Niemand weiß, wozu sie überhaupt da ist. Ich bin mit der Erwartung an diese Rezension herangetreten, dass ich „To Cage a Wild Bird“ 3 Sterne geben werde. Nachdem ich mich aber nun bewusst damit befasst habe, bringe ich selbst das nicht mehr über mich, denn die 3 Sterne wären so schon großzügig gewesen. In Anbetracht dessen, dass dieses Werk hier ein Repräsentant der Gesellschaftskritik unserer Zeit sein soll, hätte es nicht einmal 1 Stern verdient. Also, werden es dann eben 2 Sterne als Kompromiss. Keine Empfehlung.

    7. Feb. 2026

3 von 431 Rezensionen

SocialReads

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Endlich!!! Hab so Bock! 😍

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