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„Throne in the Dark: Die Flamme des Bösen“ von A. K. Caggiano ist der Auftakt der „Villains & Virtues“-Trilogie. Eine Fantasy-RomCom mit einer Quest für den „Bösewicht“. Aller Anfang ist schwer: ich brauchte drei Anläufe bis ich „drin“ war. Zunächst startete ich mit dem Englischen Hörbuch, dann kaufte ich mir das Deutsche und dann habe ich noch mal die Kapitel gelesen, die ich bereits zwei Mal gehört habe. So etwas ist mir auch noch nie untergekommen. Das Englisch funktionierte für mich nicht, weil Caggiano einfach zu viele Neologismen verwendet. Für alles gibt es irgendeinen neuen Fantasy-Kauderwelsch-Begriff. Da habe ich sogar beim Deutschen Hörbuch irgendwann abgeschaltet und es einfach so hingenommen. Einmal drin erwartete mich dann leider eine Quest, die sich recht ziellos anfühlte und eine eindimensionale Protagonistin ohne eigene Agenda. Zum Glück habe ich gegen solche „Reise-Fantasys“ nichts einzuwenden und der Protagonist reißt so einiges wieder raus. Es ist nämlich seine Geschichte und so steckt Caggiano all die Charakterarbeit in ihn. Amma sollte aber in Band 2 endlich auch etwas vom Kuchen abkriegen, sonst kann ich auf ihre Perspektive verzichten. Der Humor funktioniert hier auf ganz vielen Ebenen. Caggiano spielt mit den verschiedensten komödiantischen Mitteln und zündet fast jedes Mal. Zudem wird Konsent hier nicht nur groß, sondern auch fett und kursiv geschrieben – und das in einem Buch, in dem ein Talisman eine Rolle spielt, der die totale Kontrolle über eine andere Person verspricht. Eine schöne und sehr wichtige Gegenüberstellung. Mit einer der Gründe, wieso die Liebesgeschichte sogar halbwegs funktioniert, obwohl eine der beiden Parteien ein Schatten im Vergleich zur anderen ist. Gerade das Ende gestaltet sich hier sehr vielversprechend. Alles in allem ist „Throne in the Dark“ witzig und gehaltvoll, benötigt aber viel zu lange, um uns Leser soweit abzuholen, dass uns diese Aspekte auffallen. Viel von der Handlung ist auch jetzt schon nicht hängen geblieben und es sind gerade mal 2 Tage vergangen. Dennoch werde ich mir den zweiten Band zumindest anhören und dann entscheiden, ob ich auch noch das Finale lese. Ganz knappe 3/5 Sterne.
3. Apr. 2026
„Throne in the Dark: Die Flamme des Bösen“ von A. K. Caggiano ist der Auftakt der „Villains & Virtues“-Trilogie. Eine Fantasy-RomCom mit einer Quest für den „Bösewicht“. Aller Anfang ist schwer: ich brauchte drei Anläufe bis ich „drin“ war. Zunächst startete ich mit dem Englischen Hörbuch, dann kaufte ich mir das Deutsche und dann habe ich noch mal die Kapitel gelesen, die ich bereits zwei Mal gehört habe. So etwas ist mir auch noch nie untergekommen. Das Englisch funktionierte für mich nicht, weil Caggiano einfach zu viele Neologismen verwendet. Für alles gibt es irgendeinen neuen Fantasy-Kauderwelsch-Begriff. Da habe ich sogar beim Deutschen Hörbuch irgendwann abgeschaltet und es einfach so hingenommen. Einmal drin erwartete mich dann leider eine Quest, die sich recht ziellos anfühlte und eine eindimensionale Protagonistin ohne eigene Agenda. Zum Glück habe ich gegen solche „Reise-Fantasys“ nichts einzuwenden und der Protagonist reißt so einiges wieder raus. Es ist nämlich seine Geschichte und so steckt Caggiano all die Charakterarbeit in ihn. Amma sollte aber in Band 2 endlich auch etwas vom Kuchen abkriegen, sonst kann ich auf ihre Perspektive verzichten. Der Humor funktioniert hier auf ganz vielen Ebenen. Caggiano spielt mit den verschiedensten komödiantischen Mitteln und zündet fast jedes Mal. Zudem wird Konsent hier nicht nur groß, sondern auch fett und kursiv geschrieben – und das in einem Buch, in dem ein Talisman eine Rolle spielt, der die totale Kontrolle über eine andere Person verspricht. Eine schöne und sehr wichtige Gegenüberstellung. Mit einer der Gründe, wieso die Liebesgeschichte sogar halbwegs funktioniert, obwohl eine der beiden Parteien ein Schatten im Vergleich zur anderen ist. Gerade das Ende gestaltet sich hier sehr vielversprechend. Alles in allem ist „Throne in the Dark“ witzig und gehaltvoll, benötigt aber viel zu lange, um uns Leser soweit abzuholen, dass uns diese Aspekte auffallen. Viel von der Handlung ist auch jetzt schon nicht hängen geblieben und es sind gerade mal 2 Tage vergangen. Dennoch werde ich mir den zweiten Band zumindest anhören und dann entscheiden, ob ich auch noch das Finale lese. Ganz knappe 3/5 Sterne.
3. Apr. 2026







