Blick ins Buch

Thriller

Zorn - Die Akte Heinlein

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Über das Buch

Hauptkommissar Claudius Zorn im gefährlichen Alleingang - der fünfzehnte Band der Kult-Thriller-Serie von Bestsellerautor Stephan Ludwig Hauptkommissar Claudius Zorn ist auf den Hund gekommen, Dackel Dumbo weicht ihm nicht mehr von der Seite. So auch an jenem verschneiten Abend nicht, als das Tier bei der Gassirunde im Stadtwald eine abgetrennte Männerhand aufstöbert. Sie wurde mit einem scharfen Gegenstand abgehackt, zwei Finger fehlen. Doch kein Hinweis auf die Identität des Opfers, der Mann ist spurlos verschwunden. Lebt er noch? Wird er irgendwo festgehalten, bedroht? Zorn und seinem Kollegen Schröder lässt die Sache keine Ruhe, als die erste Spur auftaucht, gehen sie ihr nach. Bis Zorn darüber mit seiner Frau Frieda, die als Oberstaatsanwältin die Zuständigkeit für den Fall übernommen hat, in heftigen Streit gerät, und bald der Haussegen beruflich wie privat schiefhängt. Stur wie Zorn ist, lässt er trotzdem nicht locker und findet sich schließlich vor Heinleins Delikatessengeschäft wieder. Und kurz darauf an einem Ort, wo nur eines auf ihn wartet: der Tod.

Editionen (2)

ISBN9783732479566
Verlagargon
Erscheinungsdatum25.02.26

Merkmale

1 Bewertungen

MittelSympathischEntwickelndMittelAnschaulichWitzig

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

15 Rezensionen

3,9

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  • alexaengel
    alexaengel

    198 Follower

    4,5

    Mit großem Spaß gelesen. 🙂 Zorn – Die Akte Heinlein von Stephan Ludwig ist der fünfzehnte Fall für Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder in Halle (Saale). Ausgangspunkt der Handlung ist ein verstörender Fund im winterlichen Stadtwald: Dackel Dumbo, mit dem Zorn spazieren war, entdeckt eine abgetrennte Männerhand. Zwei Finger fehlen, doch weder wird ein Vermisster gemeldet noch lässt sich die Identität zuordnen. Die Ermittlungen kreisen zunächst um die beunruhigende Frage, ob das Opfer überhaupt tot ist oder noch lebt. Erste Spuren führen zu dem Namen Heinlein sowie zu einem Feinkostgeschäft, das in einem undurchsichtigen Zusammenhang mit dem Fall steht. Parallel verschärft sich der Druck auf Zorn, da seine Frau Frieda als Oberstaatsanwältin in die Ermittlungen involviert ist und berufliche wie private Spannungen entstehen. Ich habe Schlimmes befürchtet. Zorns impulsive Alleingänge bringen ihn schließlich selbst in akute Gefahr. Der Roman lebt weiterhin stark vom Kontrast seiner Hauptfiguren: Zorn erscheint mürrisch, erschöpft und widerwillig, beweist jedoch in entscheidenden Momenten Instinkt und Hartnäckigkeit. Schröder agiert ruhig, analytisch und beinahe unscheinbar, bleibt aber die eigentliche Konzeptionelle Kraft der Ermittlungen. Ihre eingespielte Zusammenarbeit und der trockene Humor lockern die düstere Grundstimmung auf, ohne sie zu relativieren. Wobei von dem gewohnten Witz hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Spannung entsteht aus der fragmentarischen Beweislage und dem Gefühl einer unsichtbaren Bedrohung. Die winterliche Kulisse Halles verstärkt die trostlose Atmosphäre, während sich die Hintergründe des Verbrechens langsam entfalten und psychologische Abgründe sichtbar werden. Positiv hervorzuheben sind die beklemmende Stimmung, die charaktergetriebene Erzählweise und die glaubwürdige Weiterentwicklung der Figurenbeziehungen. Das bewusst gedrosselte Tempo und Zorns impulsive Entscheidungen können stellenweise frustrieren, tragen jedoch zu seiner Authentizität, die der Leser der Reihe schätzen gelernt hat, bei. Insgesamt überzeugt der Band als düsterer, spannungsgeladener Fall, der persönliche Konflikte und unterschwellige Bedrohung stärker gewichtet als spektakuläre Action. Eine, wie immer gut gelungene Fortsetzung.

    23. Feb. 2026

  • mrs_pike
    mrs_pike

    118 Follower

    4,5

    Brauchte zum Abschalten für zwischendurch einen Krimi und da kam mir der neue Teil der Reihe um Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Ermittlungspartner in crime Schröder gerade recht. Hat mir gut gefallen, ist unterhaltsam, liest sich flott und süffig. Ich hatte Bedenken wegen der Figur Norbert Heinlein, die ich überhaupt nicht mag, aber es ging ganz gut mit ihm und auch das Wort "Pasteten" tauchte nicht ganz so häufig auf wie in den beiden vorherigen Heinlein-Romanen. Es ist jetzt der 15. Teil von Zorn, Schröder und seit neuestem auch Dumbo, dem Dackel. Man sollte die vorherigen Bände kennen, finde ich. Sonst ist es zu schwierig, sich zurechtzufinden.

    4. März 2026

  • buecherbunzel
    buecherbunzel

    516 Follower

    3,0

    Etwas enttäuschender 15. Band der von mir sonst so geliebten Zorn-Reihe.

    Bei einer kurzen Gassirunde vor dem gemeinsamen Abendessen kommt Dackel „Dumbo“, um den sich eigentlich Kollege Schröder kümmert, aus dem Gebüsch zurück und hat die abgetrennte Hand eines Menschen im Maul. „Gassi-Vertreter“ Claudius Zorn, der vielleicht antriebsloseste Polizist im Land, braucht also nicht auf seinen nächsten Fall warten, denn diesen hat ihm Dumbo soeben persönlich überbracht. Gemeinsam beginnen Zorn und Schröder mit den Ermittlungen und gehen erst einmal der Frage nach zu wem die Hand gehört und ob die Person noch leben könnte. Jedes Jahr freue ich mich auf den neuesten Band der Zorn-Reihe und die beiden Ermittler, die man einfach nur ins Herz schließen kann. Von beiden Protagonisten gab es in diesem Band ausreichend Stoff, der mit dem üblichen Humor geliefert wurde, der den Beiden zum Kult-Status verhalf. Die Story hingegen war leider die mit Abstand schwächste Vorstellung aller bisherigen Bände und hätte meiner Meinung nach auch in einer Kurzgeschichte erzählt werden können🥲. Etwas ideenlos und dünn wirkt die Grundidee, der gesamte Verlauf ist vorhersehbar und frei jeglicher Plot-Twists und/oder Überraschungen. Persönlicher Geschmack oder ein Ausrutscher, ich hoffe jedenfalls, dass die Geschichten um Zorn und Schröder noch nicht zu Ende erzählt sind.

    Etwas enttäuschender 15. Band der von mir sonst so geliebten Zorn-Reihe.

    25. März 2026

3 von 15 Rezensionen

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