Blick ins Buch

Historische Romane

Der Ruf der Nachtigall

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Über das Buch

Weit weg vom Lärm der Welt. Altenburg, 1945: Nicht nur im kleinen Eifeldorf hat der Krieg seine Spuren hinterlassen, auch in der Familie Fuchs. Nun heißt es, nach vorne zu blicken. Johannas Töchter Klara und Mia sind zu jungen Frauen herangewachsen. Die Schwestern sind unzertrennlich und doch unterschiedlich wie Tag und Nacht: Während die jüngere Mia mit ihren dunkelbraunen Haaren alle Blicke auf sich zieht und die Menschen mit ihrer ungezwungenen Art für sich einnimmt, hat Klara das rotblonde Haar ihrer Mutter geerbt, ist nachdenklich und in sich gekehrt. Nur wenn sie singt, fällt alle Schüchternheit von ihr ab, ihre glockenhelle Stimme verzaubert jeden, der ihr zuhört. Als der tschechische Flüchtling Pavel auf dem Hof Schutz sucht, nimmt das Leben der Schwestern eine unerwartete Wendung. Der Sänger verdreht nicht nur beiden Frauen den Kopf, er ermutigt Klara auch, nach Köln zu ziehen und Gesang zu studieren. Doch Klara fühlt sich tief verwurzelt in der Landschaft ihrer Heimat, soll einmal den Hof übernehmen. Die Schwestern müssen sich entscheiden, ob sie dem Ruf des Herzens folgen; ob sie bleiben - oder das 'Haus der Füchsin' verlassen. Band 2 der großen Familiengeschichte um die 'Eifelfrauen' von Bestsellerautorin Brigitte Riebe.

Editionen (2)

ISBN9783732473526
VerlagArgon Verlag
Erscheinungsdatum18.06.24

Rezensionen & Bewertungen

25 Bewertungen

9 Rezensionen

4,3

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  • heidi63
    heidi63

    164 Follower

    5,0

    Eine gelungene Fortsetzung! Nachdem ich von dem ersten Band schon so begeistert war, habe ich mir gleich den zweiten Band bestellt. Auch dieser Band war wieder grandios! Diesmal geht es mit Klara und Mia in der Nachkriegszeit in die nächste Generation der Familie Fuchs. Die Geschichte ist wieder sehr einfühlsam, lebendig, bildhaft und emotional geschrieben. Auch wenn mir das Thema Landleben und Natur besser zusagt als die Opernwelt, in die Klaras Weg führte, hat mich dieses Buch wieder bestens unterhalten und gefesselt. Es war schön wieder auf die alten Bekannten aus dem ersten Band zu treffen und auch ein Fuchs hatte wieder einen kleinen Auftritt. Deswegen große Leseempfehlung für beide Bände.

    9. Jan. 2026

  • sandras_leseliste
    sandras_leseliste

    248 Follower

    4,0

    "Eifelfrauen: Der Ruf der Nachtigall" ist der zweite Band der Roman-Dilogie und hat mir, mit seiner emotionalen Familiengeschichte vor dem Hintergrund des Lebens in der Nachkriegszeit, ein paar kurzweilige Lesestunden beschert. Der Erzählstil ist gewohnt flüssig und bildhaft und die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen Klara und Mia im Zeitraum von 1945 bis 1954 erzählt. Ein schöner historischer Roman über starke Frauen, wenngleich mir der erste Band einen Ticken besser gefallen hat

    28. Mai 2026

  • 5,0

    „Eifelfrauen - Der Ruf der Nachtigall“ ist der zweite Band der Dilogie „Eifelfrauen“. Ich empfehle, vorher den ersten Band zu lesen. Das Buch ist optisch sehr schön anzusehen und bildet mit dem ersten Band eine gelungene Einheit. Das Personenverzeichnis sorgt dafür, dass man den Überblick der Figuren nicht verliert. Zum Inhalt: Klara und Mia Fuchs wachsen in der Eifel behütet bei Johanna wie Schwestern auf. Sie fühlen sich wohl in Altenburg und lieben beide die Natur. Dennoch sind sie in ihrem Wesen völlig verschieden, Mia spontan und ungezwungen, Klara nachdenklich und besonnen. Nun sind sie erwachsen geworden und sehnen sich nach einem eigenen Leben. Mia, die gern mit Zahlen jongliert, geht zu Heinrich in die Tabakfabrik. Klara träumt von einer Gesangskarriere, als der tschechische Sänger Pavel in Altenburg auftaucht, ermutigt er Klara zu einem Gesangstudium. Beide Frauen verlassen das heimatliche Nest und wie sie die Dinge des Lebens meistern, hat Brigitte Riebe meisterhaft erzählt. Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an mitgerissen, ist wunderbar bildhaft und sehr lebendig. Den Perspektivenwechsel zwischen Mia und Klara habe ich sehr genossen. Es geht natürlich nicht nur um die beiden, auch der Rest der Familie ist wieder mit an Bord. Das Buch beginnt im Juni 1945, der Krieg ist zu Ende und überall ist der Neuanfang trotz weniger Mittel zu spüren. Brigitte Riebe schildert diese Zeit ganz eindrucksvoll und feinfühlig. Es gibt mehre Handlungsstränge, spannend erzählt, weitere Familiengeheimnisse werden aufgedeckt und der historische Rahmen ist perfekt eingewoben. Des Weiteren gibt uns Brigitte Riebe einen einzigartigen Einblick in die Welt der Musik - der Oper. Sehr beeindruckend erfahren wir, wie aus dem Nichts Bühnenbilder und Kostüme entstanden sind. Diese tolle musikalische Beigabe ist mit der Figur Klara sehr gekonnt eingeflochten und verdient direkt einen Extraapplaus. Die Figuren sind ausnahmslos in ihrer ganzen Pracht hervorragend gelungen. Neben Klara und Mia, treffen wir natürlich alte Bekannte: Johanna und Cees, Heinrich und Greta, Georg und Meta samt Gefolge, Christoph, Martha, Kätt, Gritt, Anton, Jupp, Sophie und einige mehr. Hinzu kommen u. a. Simon, Pavel, Oliver, die Bewegung in die Geschichte bringen. Das Setting ist bildgewaltig beschrieben, vor allem die Eifel, Altenburg, das Haus der Füchsin, die magische Verbindung zur Natur. Ein wunderbarer Epilog rundes das Buch perfekt ab und es heißt Abschied nehmen. Ich werde sie echt vermissen, die Fuchs Familie, Freunde und Bekannte in Altenburg. Wer diese Geschichte noch nicht kennt, sollte sich schleunigst Band 1 besorgen und hier nahtlos weiterlesen. Ich empfehle „Eifelfrauen - Der Ruf der Nachtigall“ uneingeschränkt weiter, am besten im Doppelpack mit Das Haus der Füchsin. Vielen Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

    25. Juni 2024

3 von 9 Rezensionen

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