Blick ins Buch

Romane

Die Buchhändlerin

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Über das Buch

Frankfurt, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Christa bricht enttäuscht ihr Germanistikstudium ab, weil sie als Frau an der Universität nicht für voll genommen wird. Zunächst aus Verlegenheit fängt sie an, in der Buchhandlung ihres Onkels auszuhelfen. Doch bald schon wird das Bücherverkaufen zur Passion – und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Als die Zeiten besser werden und die Menschen plötzlich ihr Geld wieder für vielerlei Begehrlichkeiten ausgeben, hat ausgerechnet die Buchhandlung wenig vom Wirtschaftswunder. Christa muss ihre Klugheit und Tatkraft gegen alle Widerstände einsetzen – und vor der Tür steht die erste Frankfurter Buchmesse ...

Editionen (3)

ISBN9783732455621
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum23.03.21

Rezensionen & Bewertungen

146 Bewertungen

30 Rezensionen

4,3

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  • caroline1964
    caroline1964

    330 Follower

    4,5

    Eine Geschichte nach den 2. Weltkrieg. Interessant, aber auch erschreckend, wie es den Menschen zu der Zeit erging.

    16. März 2025

  • 4,5

    Viel interessant erzähltes aus den Nachkriegsjahren, verpackt mit ganz viel Liebe zu Büchern und zur Sprache. Toll fand ich, dass auch manch Historisches rund um Bücher zum Thema wurde.

    13. Sept. 2025

  • marzipanhirsch
    marzipanhirsch

    122 Follower

    4,0

    Ich weiß nicht, wie das Buch auf meinem SUB gelandet ist, denn der Titel in Verbindung mit dem Cover hat mich eigentlich eher nicht zum Lesen animiert. Ich hatte eher seichte Unterhaltung rund um eine Frankfurter Buchhändlerin in den Nachkriegsjahren vermutet. Ich wurde aber positiv überrascht. Die Geschichte der jungen literaturbegeisterten Christa, die sich ein Studium und eine Karriere in der Literaturwelt erträumt und die mit ihrer Mutter, dem Flüchtlingswaisenkind Heinz und ihrem heimlich homosexuellen Onkel Martin auf engstem Raum wohnt. Onkel Martin führt einen Buchladen und wird während des Krieges wegen des Verkaufs von verbotenen Büchern von der Nachbarin denunziert und ins Konzentrationslager gebracht. Von dort kehrt er nach Kriegsende schwer traumatisiert zurück und hat nun immer noch keine Ruhe, denn Deutschland ist bei weitem nicht entnazifiziert und Homosexualität steht unter Strafe. Derweil muss Christa immer wieder die Familie zusammenhalten, um den Buchladen ihres Onkels zu retten und um das Waisenkind Heinz adoptieren zu können. Ihre eigenen Wünsche bleiben dabei auf der Strecke, sie jedoch rappelt sich immer wieder auf und macht weiter. Ich habe das Buch richtig gern gelesen, fand es spannend erzählt und besonders das Thema Homosexuelles Leben im Nachkriegsdeutschland hat mich sehr berührt. Die Geschichte selbst ist ergreifend. Umso schöner, dass auch das Thema Literatur und der Buchhandel (Buchmesse, Verlagslandschaft, Beschaffung etc) im Nachkriegsdeutschland einen großen Platz in dem Buch haben, mit besonderem Augenmerk auf Lyrik. Als ehemalige Buchhändlerin habe ich diese Stellen besonders genossen.

    15. Mai 2026

3 von 30 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ines Thorn

Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

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