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Viviana kommt aus einer wohlhabenden Bankiersfamilie in Würzburg. Sie wächst wohlbehütet auf und wird auf ein Leben an der Seite eines angesehenen Ehemanns vorbereitet. Viviana hat aber ihren eigenen Kopf und verliebt sich in einen angehenden Steinmetz. Als sie ungewollt schwanger wird, ist das natürlich eine große Enttäuschung für ihre Familie. Anstatt das Kind nach der Geburt abzugeben, kehrt sie ihrer Familie den Rücken und schlägt sich alleine durch. Um sich und ihr Kind versorgen zu können, arbeitet sie als Helfnerin in der Apotheke des Juliusspitals. Dort erfährt sie viel über die Medizin, und in ihr erwacht der Wunsch selbst Ärztin zu werden. In dieser Zeit für Frauen allerdings ein schwieriges Unterfangen. Medizin im 19. Jahrhundert. Eigentlich genau mein Genre. Dieser erste Teil des Juliusspitals konnte mich allerdings nicht überzeugen. Die langen, ausschweifenden Erzählungen zur Diagnostik und Wissenschaft sprechen zwar für eine gute Recherche, waren mir aber zu viel des Guten. Bei den ganzen unterschiedlichen Ärzten und Professoren habe ich irgendwann den Faden verloren. Viviana und ihr Werdegang vom wohl behütetem Mädchen zu einer selbständigen Frau, haben mir gut gefallen. Sie kümmert sich rührend um ihre Tochter und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen. Anfangs fand ich sie zwar sehr naiv, aber das hat sich nach und nach gelegt. Ihre Familie, besonders ihre Mutter, hat mich wütend gemacht. Die Menschen, die sich um sie und ihre Tochter kümmern, als sie ganz unten ist, waren ihr mehr Familie, als ihre Eltern und ihr Bruder. Viviana und ihr Werdegang waren gut und flüssig zu lesen. Zwischendurch kamen dann langatmige medizinische Ausschweifungen, die ich irgendwann nur noch quer gelesen habe. Schade, ich habe was anderes erwartet.
9. Juli 2023
Viviana kommt aus einer wohlhabenden Bankiersfamilie in Würzburg. Sie wächst wohlbehütet auf und wird auf ein Leben an der Seite eines angesehenen Ehemanns vorbereitet. Viviana hat aber ihren eigenen Kopf und verliebt sich in einen angehenden Steinmetz. Als sie ungewollt schwanger wird, ist das natürlich eine große Enttäuschung für ihre Familie. Anstatt das Kind nach der Geburt abzugeben, kehrt sie ihrer Familie den Rücken und schlägt sich alleine durch. Um sich und ihr Kind versorgen zu können, arbeitet sie als Helfnerin in der Apotheke des Juliusspitals. Dort erfährt sie viel über die Medizin, und in ihr erwacht der Wunsch selbst Ärztin zu werden. In dieser Zeit für Frauen allerdings ein schwieriges Unterfangen. Medizin im 19. Jahrhundert. Eigentlich genau mein Genre. Dieser erste Teil des Juliusspitals konnte mich allerdings nicht überzeugen. Die langen, ausschweifenden Erzählungen zur Diagnostik und Wissenschaft sprechen zwar für eine gute Recherche, waren mir aber zu viel des Guten. Bei den ganzen unterschiedlichen Ärzten und Professoren habe ich irgendwann den Faden verloren. Viviana und ihr Werdegang vom wohl behütetem Mädchen zu einer selbständigen Frau, haben mir gut gefallen. Sie kümmert sich rührend um ihre Tochter und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen. Anfangs fand ich sie zwar sehr naiv, aber das hat sich nach und nach gelegt. Ihre Familie, besonders ihre Mutter, hat mich wütend gemacht. Die Menschen, die sich um sie und ihre Tochter kümmern, als sie ganz unten ist, waren ihr mehr Familie, als ihre Eltern und ihr Bruder. Viviana und ihr Werdegang waren gut und flüssig zu lesen. Zwischendurch kamen dann langatmige medizinische Ausschweifungen, die ich irgendwann nur noch quer gelesen habe. Schade, ich habe was anderes erwartet.
9. Juli 2023






