Blick ins Buch

Sci-Fi

Der Krieg der Welten

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Über das Buch

Ein seltsames Objekt liegt da auf der Wiese, vom Himmel gefallen wie ein Meteorit. Ihm entsteigen hässliche Wesen. Neugierig nähern sich Londons Bürger den Besuchern aus dem All, bald liegen die ersten tot da, verkohlt durch einen brutalen Hitzestrahl. Und sie sind nicht die letzten Opfer dieser Invasoren mit ihren perfiden Waffen. Was wollen sie, wo kommen sie her und was kann ihr Zerstörungswerk aufhalten? »Der Krieg der Welten« ist der erste Roman, der eine Begegnung mit Außerirdischen schildert – ein frühes Meisterwerk der Science-Fiction-Literatur.

Editionen (23)

ISBN9783730605431
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.09.17
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

273 Bewertungen

42 Rezensionen

3,6

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    3,0

    Das Science-Fiction-Klassiker war für mich bereits das vierte Buch von Wells, nachdem ich zuvor schon Die Zeitmaschine, Der Unsichtbare und Die Insel des Dr. Moreau gelesen habe. Was mich immer wieder zu ihm zurückbringt, sind seine Themen: Wells hatte ein bemerkenswertes Talent dafür, große Ideen in Geschichten zu verpacken. Fast immer kreisen seine Romane um die Hybris des Menschen – sei es die Hybris einzelner Wissenschaftler oder der gesamten Menschheit. Auch hier steht genau dieser Gedanke im Mittelpunkt. Wells erinnert seine Leser daran, dass der Mensch weder allmächtig noch unantastbar ist. Der Fall kann schnell kommen – und manchmal sind es ausgerechnet die banalsten Dinge, die darüber entscheiden. Diese Idee finde ich nach wie vor sehr stark und erstaunlich zeitlos. Mit Wells’ Schreibstil tue ich mich allerdings oft schwer. Seine Texte wirken auf mich manchmal so trocken und berichtartig, dass das Lesen anstrengend werden kann. In Der Krieg der Welten funktioniert dieser Stil für mich allerdings besser als in einigen seiner anderen Bücher. Der erzählende Bericht eines Augenzeugen passt gut zu einer Invasionsgeschichte und lässt die Ereignisse fast wie eine Chronik erscheinen. Was bei mir allerdings nicht ganz angekommen ist, ist die Panik und Bedrohung, die man oft mit dieser Geschichte verbindet. Vielleicht liegt das auch daran, dass das legendäre Hörspiel von , das damals für echte Aufregung sorgte, meine Erwartungen geprägt hat. Beim Lesen blieb dieses Gefühl der unmittelbaren Katastrophe für mich eher aus. Auch die Figuren bleiben – wie so oft bei Wells – recht eindimensional. Sie dienen vor allem dazu, die Idee und das Szenario zu tragen, weniger dazu, als komplexe Charaktere im Gedächtnis zu bleiben. Trotz dieser Punkte bleibt Der Krieg der Welten ein interessantes Stück Literaturgeschichte mit einem starken zentralen Gedanken. Für mich steht das Buch thematisch jedoch etwas im Schatten von Die Insel des Dr. Moreau, die ich persönlich noch eindringlicher fand.

    12. März 2026

  • buecherwurm74
    buecherwurm74

    354 Follower

    4,0

    Der Klassiker…

    …im Science-Fiction Genre 👽🛸 Zu diesem Buch muss man nicht mehr viel schreiben, da es jeder kennen sollte. Und wer es nicht kennt…, einfach mal lesen! Was mich aber verblüfft hat, ist das H. G. Wells schon 1898, also vor 127 Jahren, dieses Buch veröffentlicht hat. Besonders musste ich über eine Begebenheit schmunzeln, welche auf dem Roman beruht. Und zwar hat Orson Welles ein Hörspiel für das Radio geschrieben. Dieses wurde 1938 im Radio gesendet und obwohl vorher als Hörspiel angekündigt, brach vereinzelt Panik unter der Bevölkerung aus, welche dann teilweise die Städte fluchtartig verließen. Man dachte, dass dies eine echte Invasion von Außerirdischen sei. Zu gerne hätte ich das live miterlebt 🤣

    Der Klassiker…

    27. Dez. 2025

  • dari1991
    dari1991

    300 Follower

    5,0

    Was passiert wenn die Marsianer die Welt erobern? Halten die Menschen zusammen? Können die Marsianer besiegt werden und wenn ja wie? (Vielleicht kleine Spoiler) Auf all diese Fragen liefert das Buch antworten. Erstaunlich und erschreckend zugleich ist, dass dieses Buch nach 127 Jahren noch immer die Gesellschaft spiegelt. Nach den ersten Angriffen wird den Augenzeugen erstmal nicht geglaubt, anschließend bricht Panik aus. Manche Menschen versuchen dabei auch anderen zu helfen, andere trampeln Menschen einfach zu Tode und wieder andere denken nur daran ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Das der endgültige Held der Geschichte nicht etwa der Mensch, sondern die Natur ist, macht dieses Buch unfassbar gut. Man sollte ich einfach wieder mehr auf das wichtige im Leben konzentrieren und die Natur mehr respektieren.

    26. Sept. 2025

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über H. G. Wells

Herbert George Wells, geboren 1866 in Bromley bei London, widmete sich nach einem naturwissenschaftlichen Studium immer mehr dem Schreiben. Er bezeichnete sich selbst als Autor »wissenschaftlich fundierter Abenteuergeschichten« und führte Phänomene wie Unsichtbarkeit, Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Ungeheuer aus dem All in die Literatur ein. Damit gelangte der Gesellschaftssatiriker und Utopist nicht nur zu Weltruhm, sondern gestaltete die Entwicklung der Science fiction entscheidend mit. H. G. Wells starb 1946 in London.

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