Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Der Rabe

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Über das Buch

Mit Gedichten begann Edgar Allan Poe seine literarische Laufbahn, und mit einem Gedichtband endete sie. Darin erschien sein berühmtestes lyrisches Werk: 'Der Rabe'. Poe, unübertroffener Meister der Horror- und Kriminalliteratur, ist auch in seinen Gedichten als Schöpfer geheimnisvoll-atmosphärischer Sprachmagie zu entdecken.

Editionen (6)

ISBN9783730601693
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum07.08.14
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

7 Rezensionen

4,2

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  • landscape_of_books
    landscape_of_books

    236 Follower

    5,0

    Fantastisch 🖤

    Mir war nach einer kurzen, düsteren Geschichte von Edgar Allan Poe und vom Raben habe ich schon so viel gehört. Es ist ja total schwer, so klassische, alte Literatur zu bewerten aber mich hat es total angesprochen, richtig gut 😍

    2. Juli 2024

  • cupcake_kathi
    cupcake_kathi

    130 Follower

    3,0

    Ein Meisterwerk düsterer Poesie: Der Rabe zeigt meisterhaft, wie Trauer die Seele verzehrt und keine Erlösung bleibt.

    Edgar Allan Poes „Der Rabe" ist nicht nur eine düstere Geschichte über einen einsamen Mann und einen sprechenden Vogel, sondern ein tiefgründiges psychologisches Porträt eines Geistes, der vom unvermeidlichen Verlust zerrüttet wird. Das Gedicht spielt an einem nebligen Novemberabend in einem abgedunkelten Zimmer, wo der Erzähler in seiner traurigen Einsamkeit verweilt Als ein mysteriöser Rabe durch das Fenster hereinschwebt und sich auf einer Statue der Göttin Pallas Athene niederlässt, beginnt ein Dialog, der eigentlich keine Frage wirklich beantwortet, da der Vogel einzig das Wort „Nimmermehr" (im Original: „Nevermore") von sich gibt. Doch genau in dieser eindringlichen Wiederholung liegt die wahre Bedeutung des Werkes: Der Erzähler projiziert seine eigene wachsende Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit in diesen sinnlosen Vogel, indem er Fragen stellt, die er bereits weiß, dass sie keine positive Antwort erhalten können. Er fragt nach Vergessenheit, nach Trost und nach einer Wiedersehensmöglichkeit im Jenseits, und jedes Mal bestätigt der Rabe mit seinem kühlen „Nimmermehr", dass es keinen Weg zurück, keine Erlösung und kein Ende des Schmerzes geben wird. Der Rabe wandelt sich dabei von einem bloßen Tier zu einem unerschütterlichen Symbol für die ewige Trauer, die den Menschen dauerhaft verfolgt; er verkörpert die Erkenntnis, dass der Tod endgültig ist und der Kummer um die Verstorbene niemals ganz verschwinden wird. Am Ende des Gedichts sitzt der Rabe weiterhin regungslos auf seinem Thron, während sein Schatten die Seele des Erzählers für immer in Dunkelheit hüllt, was bedeutet, dass der Protagonist nun endgültig akzeptieren muss, dass er allein mit seiner unerträglichen Einsamkeit und dem Bewusstsein des unwiederbringlichen Verlustes weiterleben muss, ohne je wieder Frieden zu finden.

    Ein Meisterwerk düsterer Poesie: Der Rabe zeigt meisterhaft, wie Trauer die Seele verzehrt und keine Erlösung bleibt.

    11. Juni 2026

  • wednesdayadams
    wednesdayadams

    24 Follower

    5,0

    Das Meisterwerk

    Meiner Meinung nach,das Meisterwerk von Mr Poe. Der Schreibstil ist kompliziert, aber seiner Zeit gerecht. Dennoch liebe ich die Melancholie zwischen den Zeilen. Edgar Allan Poe war seiner Zeit voraus und verdient viel mehr Anerkennung

    7. Nov. 2024

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe (1809-1849) ist die schillerndste amerikanische Dichterpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts. Er wurde als Sohn zweier Schauspieler in Boston geboren, wurde jedoch schon im Alter von zwei Jahren zur Waise und wuchs im Haus des Kaufmanns John Allen auf. 1815-1820 ging er in London zur Schule, kehrte im Alter von elf Jahren in die USA zurück. Er studierte in Charlottesville, Virginia, war vier Jahre bei der Armee und arbeitete dann als Journalist und Herausgeber verschiedener Zeitschriften in Richmond, New York und Philadelphia. Von 1836 bis zu ihrem frühen Tod 1847 war er mit seiner Cousine Virginia Clemm verheiratet. Nach einem bewegten, größtenteils in Armut verbrachten und vom Alkoholismus überschatteten Leben starb Edgar Allan Poe vierzigjährig in Baltimore.

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