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•Ich sehe sie, und sie denken, sie sehen mich auch … 🙄
„Party People“ von Stefan Sommer habe ich abgebrochen, weil mir der Stil schlicht zu schnell, zu grell und zu überladen war. Der Roman wirft einen ohne Vorwarnung in ein Dauerfeuer aus Slang, Anglizismen und Szenejargon, das eher Distanz schafft als Einblick. Besonders irritierend fand ich die Selbstverständlichkeit, mit der der Text voraussetzt, man habe selbstverständlich auch noch ein bisschen Französisch im Repertoire — ein Anspruch, der eher nach elitärem Schulterzucken wirkt als nach literarischem Feinsinn. Eigentlich wollte ich mehr über diese Szene erfahren, aber die grelle Überdrehtheit des Buches hat mir eher gezeigt, warum mich diese Welt nicht interessiert. Am Ende blieb das Gefühl, dass der Roman sehr viel Lärm macht, aber wenig erzählt, das mich wirklich erreicht.

11. März 2026
•Ich sehe sie, und sie denken, sie sehen mich auch … 🙄
„Party People“ von Stefan Sommer habe ich abgebrochen, weil mir der Stil schlicht zu schnell, zu grell und zu überladen war. Der Roman wirft einen ohne Vorwarnung in ein Dauerfeuer aus Slang, Anglizismen und Szenejargon, das eher Distanz schafft als Einblick. Besonders irritierend fand ich die Selbstverständlichkeit, mit der der Text voraussetzt, man habe selbstverständlich auch noch ein bisschen Französisch im Repertoire — ein Anspruch, der eher nach elitärem Schulterzucken wirkt als nach literarischem Feinsinn. Eigentlich wollte ich mehr über diese Szene erfahren, aber die grelle Überdrehtheit des Buches hat mir eher gezeigt, warum mich diese Welt nicht interessiert. Am Ende blieb das Gefühl, dass der Roman sehr viel Lärm macht, aber wenig erzählt, das mich wirklich erreicht.
11. März 2026









