Blick ins Buch

Romane

Space Girls

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Über das Buch

Juni wächst in den 50er-Jahren auf einem Flugplatz in New Orleans auf. Für das wilde Kind gibt es nichts Schöneres, als mit ihrem Stiefvater an Flugzeugen herumzubasteln. Doch Juni will mehr: zu den Sternen fliegen. Jahre später kommt sie diesem Traum ein Stück näher: Mit zwölf anderen Frauen wird sie zum Astronauten-Training der NASA zugelassen. Es beginnt eine Zeit der mörderischen Tests. Doch Juni hält durch und erzielt herausragende Ergebnisse. Ihr Traum vom Flug zu den Sternen scheint kurz vor der Erfüllung zu stehen, da erreicht sie eine niederschmetternde Nachricht: Keine der Frauen darf ins All, Männer wie John Glenn erhalten den Vorzug. Juni ist am Boden zerstört. Aber sie beschließt zu kämpfen. Für ihre Rechte, für ihren Traum …

Editionen (2)

ISBN9783644300309
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum21.05.19
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

38 Bewertungen

10 Rezensionen

4,0

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  • buchliebhaber
    buchliebhaber

    656 Follower

    4,0

    Übersehene Geschichte

    Im Buch "Space Girls" geht es um Juni, deren größter Traum die Fliegerei ist. Im weiteren Verlauf nimmt sie mit 12 weiteren Frauen/Pilotinnen am Astronauten Training teil. Am Ende wird das Programm Frauen ins All zu schicken jedoch einfach eingestellt, obwohl de Ergebnisse vielversprechend waren. Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn es etwas gedauert hat bis es tatsächlich ums Fliegen ging. Vorher wurde die Geschichte ihrer Mutter erzählt, die gegen den Kriegsverbrecher Wernher von Braun vorgehen will. Insgesamt kann ich sagen, dass es total interessant war diese Geschichte zu lesen, das Buch könnte meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    21. März 2026

  • so_sarah
    so_sarah

    78 Follower

    5,0

    Amerika in den 1950ern und 60ern. Die junge Juni träumt davon (zum Mond) zu fliegen, so wie einige andere herausragende Frauen auch. Zwischen dem Erbe des Zweiten Weltkriegs und der ersten Mondlandung müssen diese Frauen viele Hürden überwinden, um ihren Traum leben zu können. Ein wunderbares Buch über die Bewältigung der Vergangenheit, die Verwirklichung seiner Träume und der Kampf um Gleichberechtigung. Am Ende bleibt nur die Gewissheit, dass ein Mann als erster auf dem Mond war. Nach einer wahren Geschichte.

    31. Mai 2024

  • noractive
    noractive

    13 Follower

    4,0

    Das Jahr hat noch gar nicht richtig begonnen und ich habe schon mein erstes Jahreshighlight gefunden! Selten habe ich in einem Buch so viele Emotionen durchlebt und so doll mitgefiebert. Maiken Nielsen hat mit Juni Leroy eine sehr inspirierende Persönlichkeit erschaffen, die an ihrem Traum vom Fliegen festhält und zusammen mit anderen starken Frauen um Akzeptanz, Anerkennung und Gleichberechtigung kämpft. Doch der Roman schildert nicht nur den Kampf um die Aufnahme ins Astronauten-Programm, sondern auch die Geschichte einer verzweifelten Frau auf der Flucht vor den Nazis. Er handelt von der großen Liebe, von Lügen, Verzweiflung, Freude und Schmerz. Erfolg und Glücksgefühle werden immer wieder von tragischen Rückschlägen unterbrochen. Dazu kommen grausame Schilderungen aus dem zweiten Weltkrieg, die mir die Luft abschnüren und mich dazu bringen, das Buch zur Seite zu legen. Dann wieder macht die Geschichte Mut und Hoffnung oder rührt mich zu Tränen. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle wäre untertrieben. Nach all dem Lob folgt nun ein bisschen Kritik: ich fand es schwierig, in die Geschichte reinzukommen, weil sich einerseits mehrere Handlungsstränge mit verscheidenen Personen abwechseln und andererseits sehr große Zeitsprünge manchmal nur durch einen normalen Absatz getrennt wurden. Das hat meinen Lesefluss gerade zu Beginn ein wenig gestört. Außerdem hat es mir sehr geholfen, zur Orientierung eine Liste mit allen Personen anzulegen. Zur Mitte des Romans fiel es mir dann deutlich leichter. Ein weiterer Punkt: Die Autorin verwendet im Buch das N-Wort. Und auch wenn der Roman zur Zeit der Rassentrennung spielt und vermittelt wird, dass diese rassistische Gesinnung nicht richtig ist, bin ich trotzdem über die Ausdrucksweise gestolpert. Kann man nicht über Rassismus schreiben ohne Rassismus zu reproduzieren?

    28. Juli 2025

3 von 10 Rezensionen

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