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Bisher der beste Band, aber mit Logiklücken, wo ganze Drachenautomaten durchfliegen können
Ich lese mehrbändige Bücher durchaus mit etwas Abstand zwischen den Teilen, gerade wenn mich Zwischenbände eher nerven als zu catchen - und Band 3 war wirklich anstrengend. Da stand ich also nun, anderthalb Jahre nach dem letzten Band und hab probiert rauszufinden, was in Band 4 gerade warum abgeht. Und es war schwer. Das Buch hat einem keinerlei helfende Rückblicke oder Erklärungen geliefert. Auch die heutzutage obligatorischen Wikis, die es zu jedem Fandom gibt, haben Band 3 irgendwie sehr stiefmütterlich behandelt. Es hat etwas gedauert wieder rein zu kommen. Als das gepackt war, hat die Geschichte aber durchaus Spaß gemacht. Man wechselt zwischen den Charakteren und erfährt so nach und nach wieder jeder probiert, seinen Teil beizutragen den Archivar zu stürzen. Leider gab es ein paar größere Logiklücken, die hoffentlich nicht zu stark spoilern. Aber vieles wurde schon in Band 3 enthüllt. Zu allererst Brendan und Jess. Die Zwillinge, die doppeltes Lottchen spielen. An und für sich eine schöne Idee, aber einfach zu unrealistisch - zumindest in dem beschriebenen Setting. Es wird mehr mals betont wie unterschiedlich die beiden Brüder sind, Jess z.B. deutlich sportlicher als sein Bruder. Auch bei eineiigen Zwillingen wird es Unterschiede im Aussehen geben, wenn sie ein stark unterschiedliches Leben führen. Mindestens Brendans Geliebter hätte das auffallen müssen. Dann Thomas' Erfindung: Der Strahl des Apollo. Sprichwörtlich ein Deus Ex Machina. Da, wenn man ihn braucht. Weg, wenn die Story ohne spannender ist. Mit den Obskuristen tue ich mich auch schwer, aber das Magiesystem ist so wage beschrieben, dass ich das noch als Unverständnis eines Muggels hinnehmen kann. Das alles hat es schwer gemacht, die gezeichnete Welt wirklich ernst zu nehmen. Was schade ist, weil die alternative Weltgeschichte echt spannend gezeichnet ist. Zu guter letzt noch eine kleine Meckerei an der eBook-Version des Buches. Ich hasse es, wenn am Ende nochmal Leseproben angehangen werden. Klar, es ist praktisch, weil es keine Druckkosten verursacht, aber egal ob digital oder analog: Die Länge des verbleibenden Buches macht etwas beim Lesen mit mir. Ich weiß, wo ich mich in der Story befinde. Ich fiebere anders mit. Und ich plane auch meine Leseabende für das große Finale! ^^ Wenn ich noch über 15% des Buches vor mir wähne und es dann auf einmal endet, ist das frustrierend. Ich werde mir bei Heyne wohl angewöhnen müssen, erstmal zu gucken, wo das Buch WIRKLICH endet...
49 Minuten vor
Bisher der beste Band, aber mit Logiklücken, wo ganze Drachenautomaten durchfliegen können
Ich lese mehrbändige Bücher durchaus mit etwas Abstand zwischen den Teilen, gerade wenn mich Zwischenbände eher nerven als zu catchen - und Band 3 war wirklich anstrengend. Da stand ich also nun, anderthalb Jahre nach dem letzten Band und hab probiert rauszufinden, was in Band 4 gerade warum abgeht. Und es war schwer. Das Buch hat einem keinerlei helfende Rückblicke oder Erklärungen geliefert. Auch die heutzutage obligatorischen Wikis, die es zu jedem Fandom gibt, haben Band 3 irgendwie sehr stiefmütterlich behandelt. Es hat etwas gedauert wieder rein zu kommen. Als das gepackt war, hat die Geschichte aber durchaus Spaß gemacht. Man wechselt zwischen den Charakteren und erfährt so nach und nach wieder jeder probiert, seinen Teil beizutragen den Archivar zu stürzen. Leider gab es ein paar größere Logiklücken, die hoffentlich nicht zu stark spoilern. Aber vieles wurde schon in Band 3 enthüllt. Zu allererst Brendan und Jess. Die Zwillinge, die doppeltes Lottchen spielen. An und für sich eine schöne Idee, aber einfach zu unrealistisch - zumindest in dem beschriebenen Setting. Es wird mehr mals betont wie unterschiedlich die beiden Brüder sind, Jess z.B. deutlich sportlicher als sein Bruder. Auch bei eineiigen Zwillingen wird es Unterschiede im Aussehen geben, wenn sie ein stark unterschiedliches Leben führen. Mindestens Brendans Geliebter hätte das auffallen müssen. Dann Thomas' Erfindung: Der Strahl des Apollo. Sprichwörtlich ein Deus Ex Machina. Da, wenn man ihn braucht. Weg, wenn die Story ohne spannender ist. Mit den Obskuristen tue ich mich auch schwer, aber das Magiesystem ist so wage beschrieben, dass ich das noch als Unverständnis eines Muggels hinnehmen kann. Das alles hat es schwer gemacht, die gezeichnete Welt wirklich ernst zu nehmen. Was schade ist, weil die alternative Weltgeschichte echt spannend gezeichnet ist. Zu guter letzt noch eine kleine Meckerei an der eBook-Version des Buches. Ich hasse es, wenn am Ende nochmal Leseproben angehangen werden. Klar, es ist praktisch, weil es keine Druckkosten verursacht, aber egal ob digital oder analog: Die Länge des verbleibenden Buches macht etwas beim Lesen mit mir. Ich weiß, wo ich mich in der Story befinde. Ich fiebere anders mit. Und ich plane auch meine Leseabende für das große Finale! ^^ Wenn ich noch über 15% des Buches vor mir wähne und es dann auf einmal endet, ist das frustrierend. Ich werde mir bei Heyne wohl angewöhnen müssen, erstmal zu gucken, wo das Buch WIRKLICH endet...
49 Minuten vor








