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TED-Talk zum Thema: Love Triangle
🅑🅤🅒🅗🅡🅔🅘🅢🅔-🅑🅤🅒🅗 [Informationen zum Buchreise-Projekt findet ihr unter www.buchreise-projekt.de] Ich bin ja Team Dean. 😅 Verstohlene Blicke aus allen Richtungen, ein kurzes Aufkeuchen, irritierte Gesichter. 👀 Ja! Ich wäre Team Dean gewesen. Wenn die Autorin sich entschieden hätte, ihr Love Triangle wirklich über Charakterentwicklung zu lösen. Und damit willkommen zu meinem TED Talk über Love Triangles: 🎙️ Love Triangles: gehasst und gefürchtet. Geliebt und gefeiert. Liebe Autor:innen, es gibt zwei Wege: Entweder ihr spielt das Dreieck konsequent bis zum bitteren Ende aus und akzeptiert, dass die Leserschaft danach in zwei Lager zerfällt. Team Werwolf. Team Vampir. Kommentarspalten im Ausnahmezustand. Oder ihr setzt von Anfang an einen Favoriten und lasst uns das auch fühlen. Beides funktioniert. Wenn man es denn konsequent durchzieht. Was nicht funktioniert: ein Love Triangle schreiben, merken „Oh, beide sind irgendwie nett geworden“ und dann keine Lust mehr haben, echte Charakterentwicklung zu erzählen. Stattdessen passiert das hier: Aus zwei gleichwertigen Möglichkeiten wird plötzlich eine logische Konsequenz. Oder weniger poetisch: Einer wird zur Red Flag 🚩 umgeschrieben, damit bloß niemand falsch liegen kann und ja dem falschen MMC ihre Sympathie schenkt. Und genau da liegt das Problem. Wenn beide Männer am Anfang funktionieren, dann zeigt uns bitte, warum einer wächst und der andere eben nicht. Nicht: warum einer mittendrin entfernt werden muss. Wir wussten bei Kingmakers, dass Leo am Ende „der Richtige“ ist, das steht sogar im Klappentext. Aber ein richtig guter Childhood-Friends-to-Lovers-Trope zeigt uns doch eigentlich genau das: Warum aus zwei Gleichwertigen über Zeit etwas Unvermeidliches wird. Entwicklung. Veränderung. Freundschaftliche Nähe, die zu Liebe wird. Und nicht nur: „der eine ist raus, also passt der andere halt.“ Ich bin nicht überzeugt von der Love-Triangle-Entwicklung, aber die Story hat mich trotzdem durchgehend abgeholt. Natürlich verhält Dean sich falsch, aber warum musste das überhaupt passieren? Das zu verstehen, daran scheitere ich. Das College-Setting im Universum der vorherigen Reihe (Brutal-Birthright-Reihe) fand ich hingegen richtig stark, ich hab die Atmosphäre geliebt und der Schreibstil hat mich komplett mitgenommen. Ich mochte den Plot und die ganze Idee. Und am Ende bleibt genau das: Ich diskutiere hier sehr laut über Love Triangles… und gebe dem Buch trotzdem vier Sterne, weil ich’s einfach verschlungen habe. ❤️🔥 | Bild erstellt mit Firefly und bearbeitet mit Shuffles. Das Zitat stammt von Seite 239 |

3. Mai 2026
TED-Talk zum Thema: Love Triangle
🅑🅤🅒🅗🅡🅔🅘🅢🅔-🅑🅤🅒🅗 [Informationen zum Buchreise-Projekt findet ihr unter www.buchreise-projekt.de] Ich bin ja Team Dean. 😅 Verstohlene Blicke aus allen Richtungen, ein kurzes Aufkeuchen, irritierte Gesichter. 👀 Ja! Ich wäre Team Dean gewesen. Wenn die Autorin sich entschieden hätte, ihr Love Triangle wirklich über Charakterentwicklung zu lösen. Und damit willkommen zu meinem TED Talk über Love Triangles: 🎙️ Love Triangles: gehasst und gefürchtet. Geliebt und gefeiert. Liebe Autor:innen, es gibt zwei Wege: Entweder ihr spielt das Dreieck konsequent bis zum bitteren Ende aus und akzeptiert, dass die Leserschaft danach in zwei Lager zerfällt. Team Werwolf. Team Vampir. Kommentarspalten im Ausnahmezustand. Oder ihr setzt von Anfang an einen Favoriten und lasst uns das auch fühlen. Beides funktioniert. Wenn man es denn konsequent durchzieht. Was nicht funktioniert: ein Love Triangle schreiben, merken „Oh, beide sind irgendwie nett geworden“ und dann keine Lust mehr haben, echte Charakterentwicklung zu erzählen. Stattdessen passiert das hier: Aus zwei gleichwertigen Möglichkeiten wird plötzlich eine logische Konsequenz. Oder weniger poetisch: Einer wird zur Red Flag 🚩 umgeschrieben, damit bloß niemand falsch liegen kann und ja dem falschen MMC ihre Sympathie schenkt. Und genau da liegt das Problem. Wenn beide Männer am Anfang funktionieren, dann zeigt uns bitte, warum einer wächst und der andere eben nicht. Nicht: warum einer mittendrin entfernt werden muss. Wir wussten bei Kingmakers, dass Leo am Ende „der Richtige“ ist, das steht sogar im Klappentext. Aber ein richtig guter Childhood-Friends-to-Lovers-Trope zeigt uns doch eigentlich genau das: Warum aus zwei Gleichwertigen über Zeit etwas Unvermeidliches wird. Entwicklung. Veränderung. Freundschaftliche Nähe, die zu Liebe wird. Und nicht nur: „der eine ist raus, also passt der andere halt.“ Ich bin nicht überzeugt von der Love-Triangle-Entwicklung, aber die Story hat mich trotzdem durchgehend abgeholt. Natürlich verhält Dean sich falsch, aber warum musste das überhaupt passieren? Das zu verstehen, daran scheitere ich. Das College-Setting im Universum der vorherigen Reihe (Brutal-Birthright-Reihe) fand ich hingegen richtig stark, ich hab die Atmosphäre geliebt und der Schreibstil hat mich komplett mitgenommen. Ich mochte den Plot und die ganze Idee. Und am Ende bleibt genau das: Ich diskutiere hier sehr laut über Love Triangles… und gebe dem Buch trotzdem vier Sterne, weil ich’s einfach verschlungen habe. ❤️🔥 | Bild erstellt mit Firefly und bearbeitet mit Shuffles. Das Zitat stammt von Seite 239 |
3. Mai 2026







