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Zärtlich ist die Nacht. Roman

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Über das Buch

In der Villa der Exil-Amerikaner Dick und Nicole Diver an der Südküste Frankreichs gehen Künstler, Snobs und andere Landsleute ein und aus. Die jugendlich-unverdorbene Schauspielerin Rosemary aber sucht mehr als exquisite Geselligkeit, sie verführt den Hausherrn und gewinnt tatsächlich die Liebe des erfolgreichen Psychiaters. Damit beginnt eine Dreiecksgeschichte, die spannungsreicher kaum verlaufen könnte, denn Dick und Nicole bindet weit mehr aneinander als ein Eheversprechen. Dieser autobiografisch grundierte Roman voll psychologischer Finesse ist der letzte große Wurf von F. Scott Fitzgerald, dem Schöpfer des »Großen Gatsby«.

»Engel sind die eleganteren Menschen. Aber wer hoch steigt, wird tief fallen. Niemand zeigte beides so schön wie F. Scott Fitzgerald.« Frankfurter Rundschau »F. Scott Fitzgerald ist ein Schriftsteller, wie er uns heute fehlt. Man kann ihn wieder und wieder lesen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Editionen (16)

ISBN9783641318529
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum17.07.24
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

7 Rezensionen

3,6

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  • bookswithchristina
    bookswithchristina

    150 Follower

    3,5

    Besser als Gatsby 🙈 Fitzgerald beleuchtet in diesem Roman, wie Menschen von Reichtum und Schönheit angezogen werden, aber letztlich an persönlichen Schwächen scheitern.

    Zärtlich ist die Nacht (Tender is the Night) von F. Scott Fitzgerald ist ein Roman, der die gesellschaftlichen und psychologischen Tiefen des „verlorenen Jahrzehnts“ der 1920er Jahre erforscht. Die Geschichte spielt hauptsächlich an der französischen Riviera und folgt dem glamourösen, aber tragischen Leben des Psychiaters Dick Diver und seiner reichen, aber psychisch kranken Frau Nicole. Die beiden führen scheinbar ein perfektes Leben in der High Society, doch hinter der Fassade bröckelt ihre Beziehung unter dem Druck von Dicks zunehmendem Alkoholismus und Nicoles psychischen Problemen. Der Roman untersucht die Themen von Dekadenz, Desillusionierung und innerem Verfall und spiegelt dabei sowohl den gesellschaftlichen Zerfall nach dem Ersten Weltkrieg als auch Fitzgeralds eigenes Leben wider. Dick beginnt sich von seinen Idealen und seiner Selbstachtung zu entfremden, während Nicole, ursprünglich seine Patientin, ihn schließlich überflügelt, während er zunehmend an Kraft und Stabilität verliert. In gewisser Weise zeigt das Werk die düstere Seite des amerikanischen Traums und die Vergänglichkeit des Glücks​​​​. Fitzgerald beleuchtet in diesem Roman, wie Menschen von Reichtum und Schönheit angezogen werden, aber letztlich an persönlichen Schwächen scheitern. Das Buch ist oft als eine von Fitzgeralds reifsten und komplexesten Arbeiten angesehen und bietet eine melancholische Reflexion über die Zerbrechlichkeit des menschlichen Glücks.

    7. Nov. 2024

  • _angi_
    _angi_

    80 Follower

    3,0

    Guter Schreibstil

    Der typische Schreibstil von F. Findet sich auch in diesem Buch wieder. Elegant und einfach schön. Ich habe dennoch länger gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Zeitweise spannend, gute Entwicklung bei den Figuren. Passendes Ende. Für mich geht aber nichts über Gatsby ✨ „Da war ein Element der Einsamkeit dabei – so einfach geliebt zu werden – so schwer zu lieben.“

    20. Jan. 2025

  • schon_da_nie_l
    schon_da_nie_l

    6 Follower

    5,0

    Schwieriger Einstieg, berührendes Drama

    Die wilden Szenenwechsel und zahlreichen Figuren haben mir den Einstieg sehr schwer gemacht. Danach ist es ein tiefschürfendes, feinfühliges Drama mit einer Präzision in der Beschreibung der Charakteren, dass man mit den Figuren richtig mitlebt. Der Schluss ist sehr abrupt, aber passt irgendwie zum ganzen Buch.

    3. Aug. 2024

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über F. Scott Fitzgerald

Francis Scott Fitzgerald (1896-1940), geboren in St. Paul, Minnesota, ging nach seinem Studium in Princeton als Reporter nach New York. Sein erster Roman »This Side of Paradise«, erschienen 1920, brachte ihm schnellen Ruhm und plötzlichen Reichtum. Zwei Jahre später erschien seine Kurzgeschichtensammlung »Tales of the Jazz Age«, mit der er den ausgelassenen 1920er Jahren ihren Namen gab. Eine ganze Generation erkannte sich in seinen Figuren wieder. Fitzgerald war jedoch nicht nur der Chronist, sondern auch selbst die Hauptfigur der endlosen, verschwenderischen Parties des Jazz-Zeitalters. Gemeinsam mit seiner Frau Zelda inszenierte er sich als charmanter, mondäner Weltenbummler und extravaganter Lebemann; die Ausschweifungen des Paares füllten die New Yorker Klatschblätter. Dieses Leben forderte jedoch seinen Tribut: Zelda erlitt 1930 einen Nervenzusammenbruch und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen; Scott verfiel zusehends seiner Alkoholsucht. Seine Veröffentlichungen in den 1930er Jahren konnten an die großen Erfolge nicht mehr anknüpfen. Die letzten drei Jahre seines Lebens verbrachte er als Drehbuchautor in Hollywood. Finanziell und gesundheitlich ruiniert, starb Fitzgerald im Alter von nur 44 Jahren an Herzversagen.

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